Kesselbach (Rabenau)
Kesselbach Gemeinde Rabenau
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(598)&title=Kesselbach 50° 40′ N, 8° 52′ O
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dim=10000 | globe= | name=Kesselbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 237 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,06 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 598 (2022)<ref name="Einwohner">Gemeinde Rabenau – Einwohnerstatistik. In: gemeinde-rabenau.de. Abgerufen im Februar 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 118 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1970 | |||||
| Postleitzahl: | 35466 | |||||
| Vorwahl: | 06407 | |||||
Kesselbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Rabenau im mittelhessischen Landkreis Gießen.
Geographie
Kesselbach liegt im Tal der Lumda etwa bei 260 m.ü.NHN. Die Lumda durchfließt den Ort. Im Bereich des Ortes mündet der Kesselbach in die Lumda. Nördlich des Ortes befindet sich der bewaldete Höhenrücken Kohlenberg (337 m.ü.NN bis 340 m.ü.NHN). Geologisch besteht der Untergrund hier aus Basalten. Südlich des Ortes steigt das Gelände vom Lumdatal langsam Richtung Allertshausen an. Hier liegen überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Im Nordwesten geht die Bebauung von Kesselbach fließend in die von Londorf über. Die übrigen Nachbarorte von Kesselbach sind von Londorf im Uhrzeigersinn beginnend: Rüddingshausen (Gemeinde Rabenau), Weitershain (Stadt Grünberg), Odenhausen und Allertshausen (beide Gemeinde Rabenau). Alle Nachbarorte liegen im Landkreis Gießen.
Ortsgeschichte
Mittelalter
Die älteste Erwähnung von Kesselbach erfolgte im Jahr 1291, als am 8. Dezember Güter in Londorf und Kesselbach an das Kloster Arnsburg verkauft wurden: „... bona sita in Lundorf et in Kesselbach“.<ref>Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Nr. 1300, S. 877.</ref> Aus dem 15. Jahrhundert stammt ein Akteneintrag: „zcu Kesselbach“.<ref>Universitätsbibliothek Gießen, Handschrift 556/60.</ref>
Der Ortsname leitet sich nach volkstümlicher Überlieferung aus der römischen Zeit vom lateinischen Wort Kastell ab. Andere Quellen vermuten, dass der Name vom „Kesselbach“ stammt, der durch den Ort fließt. In der Namensforschung wird als Bestimmungsteil das mhd. Wort „kessel, kreisrunde Bodenvertiefung“<ref>Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage Berlin 1967. bearbeitet von Walther Mitzka. S. 365.</ref> angesehen.<ref>Lutz Reichardt: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 204.</ref> Ein gleichnamiger Ort findet sich im Taunus: Kesselbach.
Neuzeit
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Kesselbach:
„Kesselbach (L. Bez. Grünberg) evangel. Filialdorf; liegt an der Churhessischen Grenze, 2 1⁄4 St. von Grünberg, und gehört der Freiherrlichen Familie von Nordeck zur Rabenau. Der Ort hat 65 Häuser und 400 Einwohner, die außer 24 Juden evangelisch sind, und unter welchen sich 39 Bauern, 11 Handwerker und 7 Taglöhner befinden. Sodann hat Kesselbach 1 Kirche, 1 Schulhaus, 1 Papier- und 1 Mahl- und Oelmühle. Im Jahr 1822 hat die Patrimonialgerichtsherrschaft die Polizei-Verwaltung an den Staat abgetreten.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
Die bis dahin selbständigen Gemeinden Kesselbach und Londorf fusionierten zum 1. Oktober 1970 im Zuge der Gebietsreform in Hessen freiwillig zur neuen Gemeinde Rabenau.<ref>Zusammenschluss der Gemeinden Kesselbach und Londorf im Landkreis Gießen zur Gemeinde „Rabenau“ vom 5. Oktober 1970. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 42, S. 2016, Punkt 1850 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,2 MB]).</ref> Am 31. Dezember 1971 wurden die Gemeinden Allertshausen, Geilshausen, Odenhausen und Rüddingshausen eingegliedert.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 22 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref> Für die Orte Kesselbach und Londorf wurde ein gemeinsamer Ortsbezirk eingerichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 21 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Rabenau, abgerufen im November 2021.</ref> Als Verwaltungssitz wurde das größere Londorf bestimmt.
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Kesselbach angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1567 Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Patrimonialgericht Londorf
- ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf der Freiherren Nordeck zur Rabenau<ref name="Amt"> Die Zugehörigkeit des Amtes Allendorf an der Lumda anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866.</ref>
- 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Landgrafschaft Hessen-Kassel (Hessenkrieg)
- ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberfürstentum Hessen, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf<ref name="Adr-LG-HD" />
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Oberhessen, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf<ref name="PR" /><ref name="Adr-LG-HD-1806" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf<ref name="NLVK" />
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Grünberg<ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Grünberg; 1822 ging die Patrimonialgerichtsbarkeit der Freiherren Nordeck zur Rabenau an das Landgericht über) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1867: Norddeutscher Bund,<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.</ref> Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Gießen<ref name="RB1937" /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Rabenau<ref group="Anm.">Am 1. Oktober 1970 als Ortsteil zur Gemeinde Rabenau.</ref>
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis, Gemeinde Rabenau
- ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Rabenau
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Gießen, Gemeinde Rabenau
Gerichtszugehörigkeit seit 1803
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das Fürstentum Oberhessen (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Kesselbach das „Patrimonialgericht der Freiherren Nordeck zur Rabenau“ in Kesselbach zuständig. Nach der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. 1822 traten die Freiherren Nordeck zur Rabenau ihre Rechte am Patrimonialgericht Londorf an das Großherzogtum Hessen ab.<ref name="RB1822-177" /> „Landgericht Grünberg“ war daher von 1822 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Kesselbach zuständig war.
Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Grünberg“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.<ref>Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 17,8 MB]).</ref> Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Grünberg, Kesselbach wurde dem Amtsgericht Gießen zugelegt.<ref>Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 a) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 298 kB]).</ref> Vom 1. Januar 1977 bis zum 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“, wurde dann jedoch mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt.
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Kesselbach 606 Einwohner. Darunter waren 12 (2,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 102 Einwohner unter 18 Jahren, 240 zwischen 18 und 49, 141 zwischen 50 und 64 und 123 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 249 Haushalten. Davon waren 69 Singlehaushalte, 75 Paare ohne Kinder und 90 Paare mit Kindern, sowie 16 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 54 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 159 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| • 1577: | 31 Hausgesesse<ref name="lagis" /> |
| • 1669: | 108 Seelen<ref name="lagis" /> |
| • 1742: | 41 Untertanen, 12 Junge Mannschaften, 9 Beisassen/Juden<ref name="lagis" /> |
| • 1806: | 339 Einwohner, 61 Häuser<ref name="Adr-LG-HD-1806" /> |
| • 1829: | 400 Einwohner, 65 Häuser<ref name="GW" /> |
| • 1867: | 254 Einwohner, 69 Häuser<ref name="WP">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| Kesselbach: Einwohnerzahlen von 1800 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1800 | 320 | |||
| 1806 | 339 | |||
| 1829 | 400 | |||
| 1834 | 408 | |||
| 1840 | 432 | |||
| 1846 | 438 | |||
| 1852 | 473 | |||
| 1858 | 404 | |||
| 1864 | 411 | |||
| 1871 | 421 | |||
| 1875 | 406 | |||
| 1885 | 392 | |||
| 1895 | 429 | |||
| 1905 | 441 | |||
| 1910 | 445 | |||
| 1925 | 477 | |||
| 1939 | 474 | |||
| 1946 | 750 | |||
| 1950 | 785 | |||
| 1956 | 719 | |||
| 1961 | 691 | |||
| 1967 | 684 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2005 | 660 | |||
| 2010 | 628 | |||
| 2011 | 606 | |||
| 2015 | 630 | |||
| 2020 | 587 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Rabenau<ref name="Einwohner" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1830: | 376 evangelische (= 94,0 %), 24 jüdische (= 6,0 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 536 evangelische (= 77,5 %), 123 katholische (= 17,8 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1961: | Erwerbspersonen: 83 Land- und Forstwirtschaft, 156 Produzierendes Gewerbe, 51 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 32 Dienstleistungen und Sonstiges.<ref name="lagis" /> |
Politik
Für Kesselbach und Londorf besteht ein gemeinsamer Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Allertshausen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Für die Zusammensetzung siehe Politik Londorf.
Ortsvorsteher ist Dirk Waldschmidt (BfRab).<ref>Gemeinde Rabenau: Ortsbeiräte von Allertshausen, abgerufen im Januar 2017.</ref>
Infrastruktur
Durch Kesselbach verlaufen keine Fernstraßen. Die nächste Anschlussmöglichkeit an die BAB 5, Abschnitt Gießen – Alsfeld, ist die 7 Kilometer entfernte Abfahrt Grünberg. Die nächste Anschlussmöglichkeit an die B 3, Abschnitt Gießen – Marburg, besteht im 13 Kilometer entfernten Staufenberg.
Der Ort hat keinen direkten Anschluss an das Eisenbahnnetz. Der nächste Bahnhof befindet sich im 12 Kilometer entfernten Grünberg.
Als Kindergarten und Grundschule für Kesselbach dienen die Einrichtungen in Londorf. Der Ort verfügt über ein eigenes Dorfgemeinschaftshaus und einen Rasen-Fußballplatz.
Literatur
Weblinks
- Ortsteile. In: Webauftritt. Gemeinde Rabenau
- Kesselbach, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Kesselbach, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 1. Juni 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Adr-LG-HD"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 174 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1806"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 223 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="NLVK"> Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 413 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="RB1822-177" > Die Abtretung der Patrimonal-Gerichtsame der Freiherren von Nordeck zur Rabenau in dem Lohndorfer Grund, zur Ausübung durch den Staat betr. vom 4. März 1822. In: Großherzogliches Ministeriums des Inneren und der Justiz (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1822 Nr. 15, S. 179 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 36,0 MB]). </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 8 und 48, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>