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Kevin Hamilton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Kevin Hamilton
Datei:Kevin Hamilton.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Kevin Bernard Hamilton (Rivera), jr.
Geburtstag 2. Mai 1984
Geburtsort Queens Village (NYC), Vereinigte Staaten
Größe 192 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
College Holy Cross
Vereine als Aktiver
2002–2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Holy Cross Crusaders (NCAA)
2006–2007 Polen Polpak Schwetz
000002007 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Cariduros de Fajardo
200700000 FrankreichFrankreich Besançon BCD
000002008 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Cariduros de Fajardo
2008–2009 Polen Kotwica Kołobrzeg
000002009 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Indios de Mayagüez
2009–2011 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: NewYorker Phantoms Braunschweig
000002011 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Indios de Mayagüez
2011–2014 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: BBC Bayreuth
000002012 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Indios de Mayagüez
000002013 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Indios de Mayagüez
000002014 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Indios de Mayagüez<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.medi-bayreuth.de</ref>
2014–2015 FrankreichFrankreich SPO Rouen
2015–2016 Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Cangrejeros de Santurce

Kevin Bernard Hamilton, jr. (* 2. Mai 1984 in Queens Village, New York City) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Nach seinem Studium in seinem Heimatland wurde Hamilton Profi und spielte insbesondere in Polen, Deutschland und Puerto Rico. In der deutschen Bundesliga bestritt er für Braunschweig und Bayreuth insgesamt 137 Spiele.<ref>Kevin Hamilton. In: BBL GmbH. Abgerufen am 11. Oktober 2022.</ref>

Werdegang

Hamiltons Vater Kevin Senior wurde 1980 an der 92. Stelle beim NBA-Draft durch die Boston Celtics ausgewählt, seine weitere Karriere als Spieler blieb aber ohne Einsatz für die Celtics, wegen einer schweren Ellenbogenverletzung musste er bereits in jungen Jahren mit dem Leistungssport aufhören.<ref name="crossover" /> Anschließend arbeitete er als Trainer am College und an der Holy Cross High School in Queens.<ref>Holy Cross HS 2010-2011 Coaching Staff. (PDF (23,5 KB)) HolyCrossHS.org, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. August 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Trainerpersonal der Holy Cross High School 2010/11).@1@2Vorlage:Toter Link/www.holycrosshs.org (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Kevin jr., dessen Mutter Netty aus Puerto Rico stammt, ging aber an der Archbishop Molloy High School zur Schule, wo er vom Trainer Jack Curran ausgebildet wurde, der schon mehrere Spieler trainiert hatte, die später den Sprung in die NBA schafften.<ref name="crossover" /> Zum Studium ging er an das College of the Holy Cross in Worcester (Massachusetts). Er spielte für die Crusaders genannte Hochschulmannschaft in der Patriot League der NCAA Division I, dessen bekanntester Spieler das Basketball Hall of Fame-Mitglied Bob Cousy ist. Hamilton setzte sich in der Bestenliste der Crusaders in verwandelten Dreipunktwürfen und Ballgewinnen auf den ersten Rang.<ref>2010-11 Men’s Basketball Fact Book. (PDF (1,10 MB)) GoHolyCross.com, S. 44/45, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. August 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/goholycross.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Nach seinem Studium unterschrieb Hamilton als Profi 2006 einen Vertrag im polnischen Schwetz und spielte für Polpak in der ersten polnischen Liga PLK. Nach einer Verletzung<ref name="crossover" /><ref group="Anmerkung">Laut den Seiten seiner Spieleragentur verließ Hamilton den polnischen Verein aus finanziellen Gründen.</ref> kehrte er zunächst in sein Heimatland zurück und spielte anschließend im Geburtsland seiner Mutter in der Baloncesto Superior Nacional. Anfang Dezember 2007 versuchte er in der französischen zweiten Liga Pro B bei Basket Comté Doubs aus Besançon erneut in Europa Fuß zu fassen, doch nach zwei Spielen wurde sein Probevertrag beendet,<ref>Kevin Hamilton – Besançon – Joueurs – Pro B – LNB.fr. LNB.fr, abgerufen am 3. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerstatistiken in der LNB).</ref> so dass er nur im darauffolgenden Sommer in Puerto Rico wieder professionell spielte. 2008 holte ihn der deutsche Trainer Sebastian Machowski, der ihn noch als Gegenspieler in Polen kannte, zurück in die polnische Liga, wo Hamilton die meisten Vorlagen und Ballgewinne pro Spiel in der Saison 2008/09 erzielte und mit dem Verein Kotwica aus Kolberg den polnischen Pokal gewann.

Machowski sorgte 2009 gleichfalls für eine Verpflichtung Hamiltons durch die NewYorker Phantoms Braunschweig aus der deutschen Bundesliga, zu denen Machowski zur Saison 2009/10 gewechselt war.<ref name="crossover" /> In jener Saison gelang dem Verein erstmals seit sieben Jahren wieder die Qualifikation für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft, in denen man in der ersten Runde den Titelverteidiger und Hauptrundenersten EWE Baskets Oldenburg besiegte. Im Halbfinale erfolgte das Aus gegen den späteren Meister Brose Baskets aus Bamberg. Hamilton, zu dessen Markenzeichen auf dem Spielfeld hängende Schultern und das Erobern von Bällen gehörte,<ref>Die genialsten Playmaker. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 365.</ref> war im Verlauf der Saison 2009/10 mit knapp neunundzwanzigeinhalb Minuten je Begegnung der Braunschweiger Spieler mit der zweitmeisten Einsatzzeit in der Bundesliga, er brachte es auf Mittelwerte von 10 Punkten, 5,3 Korbvorlagen und rund zwei Ballgewinnen.<ref>Das Team 09/10. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 280.</ref>

In der folgenden Saison 2010/11 erreichte man das Endspiel um den Deutschen Pokal, welches ebenfalls gegen Titelverteidiger Brose Baskets verloren ging. In der Bundesliga-Saison 2010/11 schied man im Viertelfinale aus, obwohl man sich auf den fünften Platz nach der Hauptrunde verbessert hatte. Hamiltons statistische Werte in seinem zweiten Braunschweiger Jahr lagen bei durchschnittlich 9 Punkten, 4,3 Korbvorlagen und knapp zwei Ballgewinnen je Begegnung.<ref>Das Team 10/11. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 288.</ref>

2011 unterschrieb Hamilton einen Vertrag beim Ligakonkurrenten BBC Bayreuth, so dass sich die Wege von Machowski und Hamilton trennten. Im Herbst 2011 erlitt er einen Ermüdungsbruch im Schienbein und kam deshalb erst kurz vor dem Ende der Spielzeit 2011/12 wieder zum Einsatz.<ref>Dino Reisner: Weil die Bayreuther einen Mini-Barkley hatten. In: 111 Gründe, Medi Bayreuth zu lieben: Eine Liebeserklärung an die großartigste Basketball-Stadt der Welt. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2019, ISBN 978-3-86265-770-4, S. 185–186.</ref> Zur Saison 2012/2013 wurde sein Vertrag in Bayreuth verlängert,<ref>Basketball: Bayreuth verlängert mit Sorgenkind Hamilton. In: Rheinische Post. 12. Mai 2012, abgerufen am 11. Oktober 2022.</ref> wieder musste er zeitweise zuschauen, da ihm eine nach dem Ermüdungsbruch eingesetzte Platte entfernt werden musste.<ref>Dino Reisner: Weil die Fans Geld für zwei Spieler sammelten. In: 111 Gründe, Medi Bayreuth zu lieben: Eine Liebeserklärung an die großartigste Basketball-Stadt der Welt. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2019, ISBN 978-3-86265-770-4, S. 187–189.</ref>

2014 erhielt Hamilton keinen neuen Anschlussvertrag in Bayreuth. Er spielte daraufhin über den Sommer wie auch in den Jahren zuvor für die Indios de Mayagüez in Puerto Rico. Im Juli 2014 gab der französische Erstligist SPO Rouen Hamiltons Verpflichtung bekannt.<ref>Kevin Hamilton signe à Rouen. In: insidebasketeurope.com. 5. Juli 2014, abgerufen am 11. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihn plagten im Laufe der Saison 2014/15 Kniebeschwerden, im März 2015 wurde der Vertrag in Rouen aufgelöst.<ref>Basket : Kevin Hamilton quitte le SPO Rouen. In: Tendance Ouest. 20. März 2015, abgerufen am 11. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anschließend spielte Hamilton erneut in Puerto Rico.<ref>Kevin Hamilton. In: latinbasket.com. Abgerufen am 11. Oktober 2022.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="crossover">David Hein: Die rechte Hand des Coaches. Crossover-online.de, 6. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. August 2011; abgerufen am 5. August 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/crossover-online.de</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anmerkung" />