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Kiel-Blücherplatz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Blücherplatz
Stadt Kiel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(12240)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 54° 21′ N, 10° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(12240) 54° 20′ 31″ N, 10° 8′ 15″ O
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Fläche: 82,3 ha
Einwohner: 12.240 (31. März 2024)<ref name="Einwo2024">Quartalsdaten aus den Stadtteilen I 2024. (PDF; 1,57 MB) Stadt Kiel, S. 4, abgerufen am 26. Juni 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 14.872 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1869
Postleitzahl: 24105
Vorwahl: 0431
Datei:Kieler-Stadtteil-07.png
Karte
Lage von Blücherplatz in Kiel
Datei:Blücherplatz in Kiel (3-2).jpg
Der Blücherplatz
Datei:Ansgarkirche Kiel2007.jpg
Ansgarkirche, Holtenauer Straße

Blücherplatz ist der Name eines Stadtteils im Nordwesten der Stadt Kiel. Der Stadtteil umfasst 82,3 ha und zählt 12.240 Einwohner (Stand 31. März 2024).<ref name="Einwo2024" />

Stadtteilgrenzen

Der Stadtteil Kiel-Blücherplatz hat folgenden Grenzverlauf: Die Grenze bildet im Norden der Düvelsbeker Weg, sie verläuft dann zwischen der Sankt-Heinrich-Kirche (Stadtteil Blücherplatz) und der Gaststätte Forstbaumschule (Stadtteil Düsternbrook) auf direktem Wege durch den Wald Forstbaumschule zum Forstweg. Im Osten bildet der Forstweg die Grenze, im Süden die Waitzstraße bis zum Knooper Weg. Im Westen bilden Knooper Weg und Holtenauer Straße die Grenze.<ref name="statberichtkiel">Die Bevölkerung in den Kieler Stadtteilen 2014. (PDF) Landeshauptstadt Kiel</ref><ref name="stadtplankiel">Stadtplan der Stadt Kiel herausgegeben von der Stadt Kiel mit detaillierten Stadtteilgrenzen.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Das Viertel um den Blücherplatz ist fast ein reines Wohnviertel (lediglich kleinere Geschäfte und Supermärkte, meist an der Holtenauer Straße, bieten Einkaufsmöglichkeiten). Daher finden sich hier auch keine wirklichen Sehenswürdigkeiten. Lediglich die bis 1903 erbaute und für nordische Verhältnisse überaus reich verzierte neugotische Ansgarkirche sowie die wenig später entstandene Garnisonkirche St. Heinrich des Architekten Adalbert Kelm und das Kieler Schauspielhaus sind erwähnenswert.

Bebauung

Der Bezirk Blücherplatz hat im Vergleich zum übrigen Kieler Stadtgebiet eine hohe Altbaudichte. Der Grund ist darin zu sehen, dass die alliierten Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs sich auf weiter entfernte Stadtteile konzentrierten: im Süden auf das Stadtzentrum und die Werften und im Norden auf die Kanalanlagen in Holtenau und die Werftgelände in Friedrichsort. Der Blücherplatz als reines Wohngebiet war dagegen militärisch unwichtig.

Die typische Bebauung besteht aus vierstöckigen, seltener drei- oder fünfstöckigen Altbauten (teils einfacheren Mietshäusern, teils Bürgerhäusern mit großen Wohnflächen und hohen Decken), daneben finden sich auch einige Villen aus der Vorkriegszeit. Das Viertel Blücherplatz gilt als typisches Viertel der gehobenen Mittelschicht, in dem sich auch viele Studenten-Wohngemeinschaften finden. Abgesehen von den Hauptstraßen sind fast alle Straßen Tempo-30-Zonen, häufig noch mit Kopfsteinpflaster.

Namensgebung

Der Stadtteil Blücherplatz hat seinen Namen von einem Marktplatz und Parkplatz im Zentrum des Gebiets des Stadtteils gelegen, der 1902 den Namen Blücherplatz erhalten hat. Der Blücherplatz und die daran angrenzende Blücherstraße, die diesen Namen ebenfalls 1902 erhielt, sind nach Gebhard Leberecht von Blücher (1742–1819), Generalfeldmarschall der Freiheitskriege, 1813 Sieger in der Schlacht bei Leipzig benannt.<ref>Hans-G. Hilscher, Dietrich Bleihöfer: Blücherplatz. In: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch das Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021 (kiel.de).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Kiel-Blücherplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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