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Kirschatsch

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Kirschatsch (Vorlage:RuS) ist eine Stadt in der Oblast Wladimir (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt etwa 125 km westlich der Oblasthauptstadt Wladimir am Kirschatsch, einem linken Nebenfluss der Kljasma im Flusssystem der Wolga.

Kirschatsch ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Geschichte

Der Ort entstand als Handwerker- und Handelssiedlung (Sloboda) um ein im 14. Jahrhundert gegründetes Kloster (nach verschiedenen Quellen 1332 auf Anweisung des Moskauer Fürsten Iwan Danilowitsch, oder aber von Sergius von Radonesch). Die Benennung erfolgte nach dem gleichnamigen Fluss, abgeleitet vom mordwinischen Wort für links (mokschanisch Vorlage:Lang/kjarschi; ersjanisch Vorlage:Lang/kersch).

Das ursprüngliche Kloster wurde 1764 geschlossen; 1778 erhielt Kirschatsch das Stadtrecht.

Im 19. Jahrhundert war die Stadt für Seidenweberei und Holzschnitzerei bekannt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1897 4.851
1939 11.596
1959 18.137
1970 21.561
1979 24.122
1989 25.431
2002 22.704
2010 29.965

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Stadt ist eine Reihe von Bauwerken des 16. bis 17. Jahrhunderts erhalten, darunter das Ensemble des Mariä-Verkündigungs-Klosters (Vorlage:Lang/Blagoweschtschenski monastyr) mit Mariä-Verkündigungs-Kathedrale (Vorlage:Lang/Blagoweschtschenski sobor) und der Erlöserkirche (Vorlage:Lang/Spasskaja zerkow) von 1656.

Kirschatsch besitzt ein Historisches und Kunstmuseum.

Beim Dorf Nowosjolowo, etwa 20 Kilometer von Kirschatsch entfernt, wurde 1975 ein Obelisk an der Stelle errichtet, an welcher der erste Kosmonaut Juri Gagarin und sein Flugtrainer Wladimir Serjogin 1968 mit einer MiG-15 tödlich verunglückten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Bmo kirzhach station 201003.jpg
Bahnhof Kirschatsch

In Kirschatsch gibt ein Werk der türkischen Arçelik A.Ş. für Haushaltsgeräte (Waschmaschinen) und Unterhaltungselektronik (Fernseher), ein Werk für Fahrzeugelektrik sowie Betriebe der Textil-, Lebensmittel- und Möbelindustrie.

Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke Alexandrow/StruninoOrechowo-Sujewo, dem nordöstlichen Teil des Großen Moskauer Eisenbahnringes.

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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