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Klasse 119

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Zerstörer 6 bei der Kieler Woche 1962{{#if:Zerstörer 6 bei der Kieler Woche 1962|
Zerstörer 6 bei der Kieler Woche 1962}}

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Typ Zerstörer

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Einheiten 6

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Bauwerft siehe Einheiten

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Bestellung

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Kiellegung 1941 bis 1942

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Stapellauf 1942 bis 1943

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Auslieferung

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Namensgeber

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Dienstzeit

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Indienststellung 1958 bis 1960

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Außerdienststellung 1967 bis 1982

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Auszeichnungen {{{Auszeichnungen}}}

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Aus Schiffsregister gestrichen

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Heimathafen

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Verbleib

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cedaf2|add8e6}}; color:#{{#if:000000|000000|000}}; height:30px;" | Technische Daten

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Verdrängung 2250–2750 ts

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Länge 114,70 m

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Breite 12,00 m

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Höhe

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Tiefgang 4,40 m (Standard)

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Tauchtiefe

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Besatzung

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Antrieb * 2 Satz Dampfturbinen von General Electric
  • 4 ölgefeuerte Dampfkessel von Babcock & Wilcox
  • 2 Wellen mit Propeller, ⌀ 3,50 m, je 3 Flügel
  • 1 Ruder

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Geschwindigkeit 36 kn

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Reichweite

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Aktionsradius

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Bunkermenge

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Bewaffnung * 4 × 127 mm in Einzeltürmen
  • 6 × 7,6 cm L/50 in Zwillingslafetten
  • 5 × 21 Zoll Torpedorohre (1 Fünfergruppe)
  • 2 × 53,3 cm Torpedorohre
  • 2 × U-Jagd-Werfer Hedgehog
  • 1 × WaBo-Schiene
  • 1 × Minenablaufschiene

}}

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Die Klasse 119 der Bundesmarine wurde von den Ende der 1950er Jahre – im Rahmen des amerikanischen Military Assistance Program<ref name="MAP" /> – übernommenen sechs Zerstörern der Fletcher-Klasse gebildet.

Geschichte

Fletcher-Klasse

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Zwischen 1941 und 1945 wurden 175 Zerstörer der Fletcher-Klasse für die United States Navy gebaut. 19 davon gingen im Krieg verloren. 145 Zerstörer wurden nach Kriegsende außer Dienst gestellt und der Reserveflotte zugeordnet. Bereits 1948 begann man, 18 Einheiten zu reaktivieren und zur U-Jagd umzurüsten. Weitere 60 Zerstörer wurden reaktiviert und in zwei verschiedenen Konfigurationen modernisiert. Von den 18 U-Jagd-Einheiten wurden später drei Zerstörer im Rahmen des FRAM II-Programmes erneut modernisiert. In den 1950er Jahren wurden viele Fletcher-Zerstörer sowohl in Originalkonfiguration, als auch in modernisierter Form an verschiedene Marinen abgegeben. Die US Navy begann ab 1969, die Zerstörer der Fletcher-Klasse endgültig außer Dienst zu stellen. Einige Zerstörer dieser Klasse blieben noch bis über die 1990er Jahre hinaus in Dienst. Das letzte Schiff der Klasse, die BAM Cuitlahuac (ex USS John Rodgers (DD-574)), wurde am 16. Juni 2001 bei der mexikanischen Marine außer Dienst gestellt. Damit endete die Ära der Fletcher-Zerstörer nach fast 60 Jahren.<ref name="Quelle-1" />

Bundesmarine

Da die Zeit für die Planung, den Bau und die Erprobung eigener größerer Schiffe nicht zur Verfügung stand, erhielt die Bundesrepublik Deutschland von 1958 bis 1960 im Rahmen des amerikanischen Military Assistance Programs sechs Zerstörer der Fletcher-Klasse für die Bundesmarine von den USA geliehen. Eine Option für die Überlassung von fünf weiteren Zerstören wurde nicht wahrgenommen. Nach einer zwischenzeitlichen Verlängerung der Leihzeit wurden 1976 die zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen vier Einheiten für umgerechnet je etwa 191.500 € angekauft. Die Zerstörer der Klasse 119 erhielten bei ihrer Indienststellung keine Namen zugeteilt, sie wurden lediglich von 1 bis 6 durchnummeriert. Erst 1960 wurden ihnen die Namen Zerstörer 1 bis Zerstörer 6 gegeben. Im allgemeinen Sprachgebrauch wurden die Zerstörer Z 1, Z 2, Z 3, Z 4, Z 5 und Z 6 genannt. Nach ihrer Indienststellung wurden die ersten drei Zerstörer dem 1. Zerstörergeschwader, und die weiteren drei dem 3. Zerstörergeschwader unterstellt. Heimathafen für alle Einheiten war Kiel. Der Zerstörer 3 wurde ab dem 1. April 1974 dem Flottendienstgeschwader in Flensburg unterstellt. Ab dem 1. Oktober 1971 wurden die verbliebenen Zerstörer im 3. Zerstörergeschwader zusammengefasst. Nach der Auflösung des 3. Zerstörergeschwaders am 30. Juni 1981 wurden die noch vorhandenen zwei Zerstörer, Zerstörer 2 und Zerstörer 5, dem 1. Zerstörergeschwader bis zu ihrer Außerdienststellung unterstellt. Nach ihrer Außerdienststellung wurden die Zerstörer 1 und Zerstörer 6 als Ersatzteilreserve für die anderen Zerstörer ausgeschlachtet. Zerstörer 6 wurde abgebrochen und Zerstörer 1 wurde anschließend als Zielschiff für die Marineflieger im Mittelmeer aufgebraucht. Am 16. Mai 1979 wurde der Zerstörer Zerstörer 1 dann von dem deutschen U-Boot U 29 durch Torpedobeschuss versenkt. Die anderen Zerstörer wurden im Rahmen der Verteidigungshilfe an die griechische Marine abgegeben. Die Aufgaben der Zerstörer der Zerstörer-1-Klasse wurden durch die Fregatten der Bremen-Klasse übernommen.<ref name="Quelle-2" />

Technik

Vor der Übernahme wurden die Schiffe in erheblichem Maße modernisiert. Es wurden alle 20-mm-Oerlikon-Kanonen ausgebaut und die 40-mm-Bofors-Geschütze durch drei 76,2-mm-Zwillingsflak ersetzt. Um den für diese Geschütze und die mit ihnen verbundenen Feuerleitgeräte benötigten Decksraum zu gewinnen, mussten der dritte 127-mm-Turm und der vordere Fünflings-Torpedorohrsatz entfernt werden. Die Elektronik wurde modernisiert und der Mast durch einen Dreibeinmast ersetzt. Bei späteren Werftliegezeiten wurde bei den sechs Zerstörern, den deutschen Erfordernissen entsprechend, die anfangs offenen Brücken, unter gleichzeitiger Vergrößerung in eine geschlossene Brücke umgestaltet. Drei Zerstörer (Zerstörer 2, Zerstörer 3 und Zerstörer 4) wurden mit je einer kleinen Hütte an der Brückenrückseite versehen. Ferner wurden alle sechs Einheiten mit zwei U-Abwehr-Torpedorohren (Einzel-UTR 533 mm) nachgerüstet. Später wurde auch der zweite Fünflings-Torpedorohrsatz entfernt.
Zerstörer 4 hatte Anfang der 1960er Jahre bis 1962 zwei 40-mm-Bofors-Flak MEL auf den Positionen der 76,2-mm Flak an Bb- und Stb-Seite. Zu Erprobungszwecken wurde von 1974 bis zum Frühjahr 1975 anstelle des achteren 76,2-mm-Flak-Zwillings ein containerisierter 76-mm-Oto-Melara-Turm mitgeführt.<ref name="Quelle-3" />

Einheiten

Fletcher-Klasse
Name Kennung Bauwerft Kiel-
legung
Stapel-
lauf
Indienst-
stellung
Außerdienst-
stellung
Gestrichen[a] Foto
Ringgold DD 500 Federal Shipbuilding and Drydock Company 25.06.1942 11.11.1942 30.12.1942 23.03.1946 01.10.1974 Ringgold (DD-500)
Anthony DD 515 Bath Iron Works 17.08.1942 20.12.1942 26.02.1943 17.04.1946 15.04.1972 Anthony (DD-515)
Wadsworth DD 516 Bath Iron Works 18.08.1942 18.08.1943 16.05.1943 18.04.1946 01.10.1974 Wadsworth (DD-516)
Charles Ausburne DD 570 Consolidated Steel Corporation<ref name="CSC" /> 14.05.1941 16.03.1942 24.11.1942 18.04.1946 01.12.1967 Charles Ausburne (DD-570)
Claxton DD 571 Consolidated Steel Corporation 25.06.1941 01.04.1942 08.12.1942 18.04.1946 01.10.1974 Claxton (DD-571)
Dyson DD 572 Consolidated Steel Corporation 25.06.1941 15.04.1942 30.12.1942 31.03.1947 01.10.1974 Dyson (DD-572)

[a]Aus der Liste der Schiffe der U.S. Navy gestrichen.

Zerstörer-1-Klasse
Name Kennung Funkrufzeichen Indienst-
stellung
Außerdienst-
stellung
Verbleib Foto
bis 30.11.1981 ab 01.12.1981
Zerstörer 1
ex Anthony (DD-515)
D 170
(Z 1)
DBZQ 17.01.1958 17.03.1972 1979 als Zielschiff von U 29 vor Kreta versenkt
Zerstörer 2
ex Ringgold (DD-500)
D 171 DBOV 14.06.1959 18.09.1981 an Griechenland Kimon (D 42), 1993 abgebrochen Zerstörer 2 1960
Zerstörer 3
ex Wadsworth (DD-516)
D 172 DBOW 06.10.1959 15.10.1980 an Griechenland Nearchos (D 65), 1991 abgebrochen
Zerstörer 4
ex Claxton (DD-571)
D 178 DBOX 15.12.1959 26.02.1981 an Griechenland, Ersatzteilreserve, 1991 abgebrochen Zerstörer 4 1972
Zerstörer 5
ex Dyson (DD-572)
D 179 DBQY DRAI 17.02.1960 26.02.1982 an Griechenland, Ersatzteilreserve, 1993 abgebrochen
Datei:West German destroyer Z 5 (D 179) underway in the North Sea, in March 1981.jpg
Zerstörer 6
ex Charles Ausburne (DD‑570)
D180 DBRB 12.04.1960 09.10.1967 1968 an Fa. Harmsdorf in Lübeck, abgebrochen Zerstörer 6 bei der Kieler Woche 1962

Siehe auch

Literatur

  • Gerhard Koop, Siegfried Breyer: Die Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine 1956 bis heute. München 1996, ISBN 3-7637-5950-6.
  • Wolfgang Harnack: Die Zerstörerflottille der Deutschen Marine von 1958 bis heute. Hamburg 2001, ISBN 3-7822-0816-1
  • Stefan Terzibaschitsch: Zerstörer der U.S. Navy. Augsburg 1997, ISBN 3-86047-587-8

Weblinks

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            }} 
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Einzelnachweise

<references> <ref name="MAP"> Military Assistance Program in der englischsprachigen Wikipedia </ref> <ref name="CSC"> Consolidated Steel Corporation in der englischsprachigen Wikipedia </ref> <ref name="Quelle-1"> Terzibaschitsch: Zerstörer der U.S. Navy </ref> <ref name="Quelle-2"> Koop, Breyer: Die Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine 1956 bis heute </ref> <ref name="Quelle-3"> Harnack: Die Zerstörerflottille der Deutschen Marine von 1958 bis heute </ref> </references>