Kleetzhöfe
Kleetzhöfe Markt Thurnau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(14)&title=Kleetzh%C3%B6fe 50° 0′ N, 11° 24′ O
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| Höhe: | 535 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 14 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95349 | |||||
| Vorwahl: | 09228 | |||||
Kleetzhöfe (oberfränkisch: Di Glieds<ref>E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „di glīds“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Thurnau im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kleetzhöfe liegt in der Gemarkung Felkendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>
Geographie
Der Weiler liegt am Rande eines Hochplateaus, das Teil der Nördlichen Frankenalb ist. Im Nordwesten befindet sich die Anhöhe Zaunberg (556 m ü. NHN), im Südosten die Anhöhe Kleetz (561 m ü. NHN). Im Nordosten entspringt der Mutzenbach. Die Kreisstraße KU 7 führt an Poppenleithen vorbei zur Anschlussstelle 22 der Bundesautobahn 70 (2,4 km nördlich) bzw. nach Tannfeld (1,4 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an Meißnersleithen vorbei nach Felkendorf zur Kreisstraße KU 17 (1,3 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
1392 wurde der Ort als „Klecz“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom Verb klēzen (mhd. für Holz spalten) ab. Demnach war es wohl ursprünglich ein Name eines Ortes, wo man gewohnheitsmäßig dieser Tätigkeit nachging.<ref>E. von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 80.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kleetzhöfe aus zwei Ganzhöfen. Das Hochgericht und die Grundherrschaft übte das Giech’sche Amt Thurnau aus.<ref name="B609">R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 609.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Patrimonialgericht Thurnau. Mit dem Gemeindeedikt wurde Kleetzhöfe 1812 dem Steuerdistrikt Limmersdorf und 1818 der Ruralgemeinde Felkendorf zugewiesen.<ref name="B762">R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 762.</ref>
1936 wurde beim Bau einer Straße von Thurnau nach Tannfeld das frühmittelalterliche Reihengräberfeld Kleetzhöfe mit 80 Gräbern aus dem 8. und 9. Jahrhundert entdeckt. Es ist das erste vollständig untersuchte Reihengräberfeld Oberfrankens.<ref>Das Reihengräberfeld von Felkendorf-Kleetzhöfe</ref>
Am 1. April 1971 wurde Felkendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Limmersdorf eingegliedert, die am 1. Mai 1978 in den Markt Thurnau eingemeindet wurde.<ref>Thurnau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>
Baudenkmäler
- Zwei Steinkreuze
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Limmersdorf) gepfarrt.<ref name="B609"/><ref name="OV 1961"/>
Funkturm
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Funkturm Kleetzhöfe
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Funkturm Kleetzhöfe aus der Froschperspektive
Im Gemeindeteil befindet sich ein Funkturm.
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665543 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Johann Kaspar Bundschuh: Kleetz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 146 (Digitalisat).
- Vorlage:Guttenberg Land- und Stadtkreis Kulmbach
- Thomas Münch: Der Markt Thurnau mit seinen Ortsteilen. Geiger, Horb am Neckar 1993, ISBN 3-89264-785-2
Weblinks
- Landschaftsmuseum
- Gemeindeteile > Kleetzhöfe. In: thurnau.de. Abgerufen am 19. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kleetzhöfe in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kleetzhöfe im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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