Kleinberghofen (Erdweg)
Kleinberghofen Gemeinde Erdweg
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| Höhe: | 500 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,57 km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 85253 | |||||
| Vorwahl: | 08254 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Kleinberghofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Erdweg und eine Gemarkung im oberbayerischen Landkreis Dachau.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geographie
Das Pfarrdorf Kleinberghofen liegt etwa 17 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Dachau. Der Ort besitzt eine Haltestelle an der Bahnstrecke Dachau–Altomünster (S-Bahn München).
Die Gemarkung Kleinberghofen liegt vollständig auf dem Gebiet der Gemeinde Erdweg<ref>Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.</ref> und hat eine Fläche von etwa 556,8 Hektar.<ref>Gemarkung Kleiberghofen. In: geolytics.de. Abgerufen am 2. Mai 2022.</ref> Auf ihr liegen die Erdweger Gemeindeteile Brand, Happach, Kleinberghofen und Schluttenberg.
Geschichte
Der Freisinger Fürstbischof Veit Adam von Gepeckh kaufte 1622 die Hofmark Kleinberghofen für das Hochstift Freising, zu dem es bis zur Säkularisation 1802 gehörte.
Bis zum 30. Juni 1972 bestand die Gemeinde Kleinberghofen im Landkreis Aichach. Sie hatte im Jahr 1961 die Gemeindeteile Brand, Eckhofen, Happach, Kleinberghofen und Schluttenberg mit insgesamt 335 Einwohnern auf 553,60 Hektar Gemeindefläche.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 11 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde am 1. Juli 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Eisenhofen, Großberghofen, Kleinberghofen, Unterweikertshofen und Welshofen die Gemeinde Erdweg im Landkreises Dachau neu gebildet.<ref></ref>
Ausgebaut wurde Kleinberghofen mit dem für den Ortsteil großen und bedeutenden Bauprojekt Am Pirschgang, welches 2018/19 fertiggestellt wurde und aus vier Mehrfamilienhäusern, sechs Doppelhäusern und fünf Einfamilienhäusern besteht und somit insgesamt 41 neue Wohneinheiten bildete.
Der Ort Kleinberghofen hat eine Freiwillige Feuerwehr, diese wurde 1898 gegründet. Das Feuerwehrhaus wurde in den 1960er Jahren gebaut und befindet sich in der Buchenstraße Hausnummer 1. Die Freiwillige Feuerwehr Kleinberghofen besteht aus ca. 36 aktiven Mitgliedern. Für die Brandbekämpfung und der kleinen technischen Hilfeleistung steht ihnen ein TSF-W zur Verfügung,<ref>Fahrzeug, auf ff-kleinberghofen.de, abgerufen am 8. März 2022</ref> dass 2019 beschafft wurde. Davor diente ihnen ein TSF das 1996 beschafft wurde. Bei der Jugendfeuerwehr sind die Feuerwehranwärtern zwischen 14 und 18 Jahre alt. Dabei durchlaufen die Jugendlichen eine Grundausbildung.
Neben der aktiven Feuerwehr, gibt es auch einen Feuerwehrverein (e. V.). Der Verein wurde 1998 gegründet und unterstützt die Feuerwehr Kleinberghofen bei finanziellen und organisatorischen Angelegenheiten.
Politik
Nach dem Zweiten Weltkrieg bekleideten folgende Personen das Amt des Bürgermeisters:
- Andreas Mall (1946–1948)
- Josef Rothenfußer jun. (1948–1957)
- Martin Lochner (1957–1966)
- Ludwig Ostermair sen. (1966–1972)
Bauwerke
- Die Pfarrkirche St. Martin wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet, der Turm wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Im Inneren befinden sich barocke Fresken des in der Region um Dachau berühmten Johann Georg Dieffenbrunner (1718–1765). Die Kirche wurde im Jahr 1933 erweitert und in den Jahren 1968 bis 1984 renoviert.
- Altes Schulhaus, heute Kindergarten
- Gasthaus
Wirtschaft
Es gibt in Kleinberghofen zwei Gaststätten, eine Metzgerei, eine Pizzeria, Motorgerätewerkstatt, ein Küchenstudio, einen Schlosser, einen Friseur.
Persönlichkeiten
- Anton Kreitmair (1963–2020), Politiker (CSU) und Abgeordneter des Bayerischen Landtags<ref>Benjamin Emonts: Trauer um Anton Kreitmair. In Süddeutsche Zeitung online, 13. September 2020.</ref>
Literatur
- Georg Paula: Die Fresken Johann Georg Dieffenbrunners in der Kirche von Kleinberghofen und ihr unrühmliches Nachspiel. In: Amperland, 1984, S. 551–555, 616.
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kleinberghofen auf der Website der Gemeinde Erdweg. Archiviert vom Vorlage:Referrer am 8. Februar 2016.
- Pfarrkirche St. Martin in Kleinberghofen - (Hans Schertl)
Einzelnachweise
<references />
Altstetten | Bogenried | Brand | Eisenhofen | Erdweg | Großberghofen | Guggenberg | Happach | Hof | Kleinberghofen | Langengern | Oberhandenzhofen | Petersberg | Schluttenberg | Unterweikertshofen | Walkertshofen | Welshofen