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Kleiner Ödsee

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Kleiner Ödsee
Datei:Kleiner Ödsee 20130629-P6295720.jpg
Geographische Lage Oberösterreich, Österreich
Zuflüsse keine oberirdischen
Abfluss unterirdisch zum StraneggbachAlmTraun
Ufernaher Ort Habernau im Almtal
Daten
Koordinaten 47° 45′ 34″ N, 14° 1′ 10″ OKoordinaten: 47° 45′ 34″ N, 14° 1′ 10″ O
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Höhe über Meeresspiegel 701 m ü. A.
Fläche 3,3 ha<ref name="DORIS"/>
Länge 230 m<ref name="DORIS"/>
Breite 300 m<ref name="DORIS"/>
Umfang 830 m<ref name="DORIS"/>
Maximale Tiefe 14 m<ref name="AMAP"/>

Besonderheiten

Naturschutzgebiet

Der Kleine Ödsee ist ein waldgesäumter Bergsee im Salzkammergut auf dem Gebiet der Gemeinde Grünau im Almtal in Oberösterreich.

Geographie und Hydrologie

Der Kleine Ödsee liegt in der Hetzau, einem Seitental des Almtals im Toten Gebirge, rund 150 m südlich des Großen Ödsees.

Der Kleine Ödsee ist 3,3 ha groß und bis zu 14 m tief und von steilen, dicht bewaldeten Kalk- bzw. Moränenufern umgeben. Die Ufer fallen an allen Seiten relativ gleichmäßig ab, nur im Osten sind sie etwas flacher.<ref name="goehlert">Felix Göhlert: Hydrographische und hydrobiologische Untersuchungen der Ödseen in Oberösterreich. In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Jahrgang 83, Linz 1930, S. 339–354 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>

Gespeist wird der See ausschließlich von unterirdischen Zuflüssen. Der Abfluss erfolgt ebenfalls unterirdisch zum Straneggbach. Der Kleine Ödsee weist wie der Große Ödsee bedeutende Niveauschwankungen über 1 m auf. Normalerweise steigt der Wasserstand im Winter und fällt im Sommer ab, insbesondere, weil das umgebende Moränenmaterial bei Trockenheit keine Zuflüsse zulässt und gleichzeitig dem See Wasser entzieht.<ref name="goehlert" />

Entstehung

Die Ödseen liegen im Bereich der Moränen der Würm-Kaltzeit, die auf den Gletscher zurückgehen, der von der Prielgruppe in die Hetzau herunterzog. Oberhalb der Seen finden sich Moränenreste. In der Hetzau befanden sich einst an fünf Stellen Seen, deren größter vermutlich eine Fläche von über 1 km² hatte. Während die anderen Seen verlandeten, blieben die beiden Ödseen deshalb erhalten, weil sie durch Moränen vor der Verschüttung durch den Straneggbach geschützt sind.<ref name="goehlert" />

Ökologie

Der Kleine Ödsee ist aufgrund seiner Lage weitgehend unbelastet. Er weist im Sommer eine hohe Sichttiefe auf<ref name="natur+landsch">Amt der Oö. Landesregierung (Hrsg.): Natur und Landschaft/Leitbilder für Oberösterreich. Band 32: Raumeinheit Salzkammergut-Voralpen. Überarb. Fassung, Linz 2007 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> und wird als oligotroph eingestuft<ref>Josef Eisner: Naturschutzgebiete Oberösterreich. Bestand und Gefährdung, Managementmöglichkeiten. Zwischenbericht im Auftrag der oö. Landesregierung. 1992 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>. Zu den hauptsächlich vorkommenden Fischarten gehören Bachforelle, Bachsaibling und Seesaibling.<ref name="natur+landsch" /> Wie der Große Ödsee ist er als Naturschutzgebiet ausgewiesen (N013, 3,2647 ha).<ref>Kleiner Ödsee, Land Oberösterreich, Geografisches Naturschutzinformationssystem (GENISYS).</ref>

Weblinks

Commons: Kleiner Ödsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="DORIS">gemessen am Ortsplan/Orthofoto, DORIS interMAP online, in der Österreichischen Karte etwas abweichend.</ref> <ref name="AMAP">Tiefenkote Österreichische Karte ÖK50 (AMAP online).</ref> </references>

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