Zum Inhalt springen

Klewang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#if: Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Slagzwaard met ijzeren lemmet TMnr A-1236.jpg| {{#if: Schwert| {{#if: Klewang Tjara, Klewang Lamang| {{#if: militärische und traditionelle Waffe| {{#if: | {{#if: bis aktuell| {{#if: Indonesien, Malaysia, Volk der Moro| {{#if: Malaysia, Philippinen| {{#if: ca. 80 cm| {{#if: ca. 60 cm| {{#if: | {{#if: | {{#if: | {{#if: | {{#if: Holz, Horn, Metall| {{#if: viele, unterschiedliche Versionen, Griffe oft als Tierkopf gearbeitet, Griff mit Haarbüscheln verziert|
Klewang
Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Slagzwaard met ijzeren lemmet TMnr A-1236.jpg{{#if:|
{{{Bildbeschreibung}}}}}

}}

Angaben
Waffenart: Schwert

}}

Bezeichnungen: Klewang Tjara, Klewang Lamang

}}

Verwendung: militärische und traditionelle Waffe

}}

Entstehungszeit:

}}

Einsatzzeit: bis aktuell

}}

Ursprungsregion/
Urheber:
Indonesien, Malaysia, Volk der Moro

}}

Verbreitung: Malaysia, Philippinen

}}

Gesamtlänge: ca. 80 cm

}}

Klingenlänge: ca. 60 cm

}}

Klingenbreite:

}}

Klingenstärke:

}}

Gewicht:

}}

Werkstoff: {{{Werkstoff}}}

}}

Griffstück: Holz, Horn, Metall

}}

Besonderheiten: viele, unterschiedliche Versionen, Griffe oft als Tierkopf gearbeitet, Griff mit Haarbüscheln verziert

}}

Listen zum Thema

Das Klewang (auch Klewang Tjara oder Klewang Lamang) ist ein Schwert mit einer Vielzahl an Versionen, das von dem Volk der Moro, einem philippinischen Volk malaiischer Abstammung, benutzt wird.

Geschichte

Das Klewang wurde von malaiischen Stämmen entwickelt. Bei ihrer Abwanderung nahmen die Moro-Stämme das Schwert mit auf die Philippinen. Dort wurde es ein traditioneller Bestandteil der Moros. Es ist bis heute im Gebrauch.

Die Klewang wurde ab 1898 im niederländischen Heer eingeführt, speziell für den Einsatz im Dschungelkampf. Zu diesem Zweck entstand ein eigens entwickeltes militärisches Modell. Die Waffe blieb sowohl im niederländischen als auch im amerikanischen Heer bis über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus in Gebrauch.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Die niederländische Klewang wurde unter anderem in Solingen (Deutschland) hergestellt.

Beschreibung

Das Klewang hat eine gerade, einschneidige Klinge, die sich vom Heft (Griff) an nach vorn verbreitert und am Ort (Spitze) schräg (abgeschnitten) ist. Bei anderen Versionen ist die Spitze abgerundet oder lang auslaufend. Die Klingenlänge beträgt etwa 60 cm. Die Gesamtlänge etwa 80 cm. Der Griff besteht meist aus Holz oder Horn. Es gibt ihn in vielfältigen Formen. Manche sind durch Schnitzereien verziert, andere durch Haarbüschel. Das Heft (Griff) besteht meist aus einem Stück und hat gemeinsam mit der Scheide einen Beschlag aus Metall. Die Scheiden bestehen meist aus Holz und sind in ihrer Formgebung vielfältig. Die einzelnen Teile des Klewangs haben folgende Bezeichnungen:<ref>Albert G. van Zonneveld: Traditional weapons of the Indonesian archipelago. C. Zwartenkot Art Books, Leiden 2001, ISBN 90-5450-004-2, S. 71.</ref>

Teil Maguindanao-Dialekt Maranao-Dialekt
Griffdekor: Palungpong oder Kulili Gumba
Heft (Griff): Sundi Sooang
Parierstange: Sampok Ampa
Klinge: Tungo Bakugun
Klingenrücken: Galingan Garangnang
Ort (Spitze): Mudchong Sokot

Einzelnachweise

<references />

Siehe auch

Literatur

Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Drie jonge Molukers van de Tanimbar-eilanden met hoofdtooien speren en klewangs TMnr 10005682.jpg
Drei junge Bewohner der Tanimbarinseln zeigen ihre Waffen; der Linke und der Mittlere führen Klewangs
  • George Cameron Stone: A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor in all Countries and in all Times. Together with some closely related Subjects. With an introduction by Donald J. LaRocca. Dover Publications, Mineola NY 1999, ISBN 0-486-40726-8.
  • Puype, J.P. en Stürler Boekwijt, R.J. de (2001) Klewang, catalogus van het Legermuseum, Utrecht: Eburon
  • Lord Egerton of Tatton: Indian and Oriental Armour. Dover Publications, Mineola NY 2002, ISBN 0-486-42229-1 (illustriert).
  • Margrit Thomsen (Red.): Java und Bali. Buddhas, Götter, Helden, Dämonen. von Zabern, Mainz 1980, ISBN 3-8053-0455-2.

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Klewang}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung