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Ključ

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Ključ
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Basisdaten
Staat: Bosnien und Herzegowina[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bosnien und Herzegowina
Entität: Vorlage:Infobox Ort in Bosnien-Herzegowina/Entität
Kanton: Vorlage:Infobox Ort in Bosnien-Herzegowina/Kanton
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Bosnien-Herzegowina/ISO_type:city(18714)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 44° 35′ N, 16° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Bosnien-Herzegowina/ISO_type:city(18714) 44° 35′ 0″ N, 16° 42′ 0″ O
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Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m. i. J.
Fläche: 358 km²
Einwohner: 18.714 (2013)
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: +387 (0) 37
Postleitzahl: 79280
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Bürgermeister: Nedžad Zukanović (SDP)
Webpräsenz:
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Vorlage:Imagemap BosnienundHerzegowina Gemeinden

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Datei:Ključ – pogled sa tvrđave (2024).jpg
Blick von der Festung über die Stadt (2024)

Ključ (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein Ort und die zugehörige Großgemeinde (Općina) im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina. Sie liegt im Tal der Sana an einem schmalen Durchbruch des Flusses und gehört zum Kanton Una-Sana der Föderation Bosnien und Herzegowina.

Geschichte

Mittelalter und Osmanisches Reich

Datei:Ključ – tvrđava (2024) 03.jpg
Restaurierter Turm der ehemaligen Festung

Die Festung, die dem Ort seinen Namen gab (Ključ bedeutet „Schlüssel“, „Schlüssel zu Bosnien“), wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Hier wurde 1463 der letzte bosnische König Stjepan Tomašević von der türkischen Armee gefangen genommen. Die Ansiedlung wurde kontinuierlich erweitert, da sie eine große militärische Bedeutung hatte. Bis 1838 war hier eine komplette türkische Garnison stationiert, die die Verkehrsverbindungen durch das Sana-Tal an dessen Engstelle kontrollierte.<ref>Bosnien-Herzegowina entdecken</ref>

Bosnienkrieg und Nachkriegszeit

Zu Beginn des Bosnienkrieges 1992 bildeten die Serben die relative Bevölkerungsmehrheit in der Großgemeinde und die absolute Bevölkerungsmehrheit im Hauptort Ključ.

Die ersten demokratischen Wahlen in der Großgemeinde 1991 konnte die serbische Mehrheitspartei SDS für sich entscheiden. Die serbische Verwaltung der Großgemeinde schloss sich im Zuge des Zerfallsprozesses Jugoslawiens den übrigen serbisch verwalteten Großgemeinden der abtrünnigen jugoslawischen Teilrepublik Bosnien und Herzegowina zu den sogenannten „serbischen autonomen Gebieten“ (Srpske Autonomne Oblasti) zusammen. Diese Gebiete formten später die Republika Srpska.

Während der serbischen Verwaltung des Großgemeinde kam es von 1992 bis 1994 in Ključ zur Vertreibung und teilweisen Ermordung der nicht-serbischen Einwohner durch die Armee der Republika Srpska (VRS) und die serbisch kontrollierte Jugoslawische Volksarmee. Es soll sich dabei um ca. 700 Tote in der Großgemeinde handeln, während zahlreiche weitere Gefangene ins Lager Manjača verschleppt und dort ermordet wurden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Während der serbischen Kontrolle der Stadt wurden alle fünf Moscheen und die einzige katholische Kirche der Stadt gesprengt und teilweise die Häuser der kroatischen und bosniakischen Bewohner geplündert und in Brand gesetzt.

Am 16. September 1995 wurden die Stadt und der Großteil der umliegenden Dörfer im Zuge der von Atif Dudaković geführten bosniakischen Militäroffensive Operation Sana erobert. Dies hatte zur Folge, dass nahezu alle serbischen Bewohner aus Ključ vertrieben wurden oder flohen.<ref name="veterani.ba">veterani.ba</ref> Eine Rückkehr der vertriebenen und geflohenen serbischen Bewohner von Ključ hat nach dem Krieg nicht mehr stattgefunden.

In der Großgemeinde Ključ gab es mehrere Massengräber, in der bosniakische und kroatische Opfer der Massaker begraben worden waren. Dabei waren die größten Fundorte:

  • Lanište I (188 Leichenfunde)
  • Lanište II (77 Leichenfunde)<ref>icty.org</ref>
  • Prhovo (38 Leichenfunde)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Mit dem Dayton-Vertrag wurde die komplette Stadt Ključ und der nordwestliche Teil der früheren općina der Föderation von Bosnien und Herzegowina zugeschlagen; er wird heute nahezu komplett von Bosniaken bewohnt (ca. 97 %). Der größere südöstliche Teil der früheren Großgemeinde mit etwa 6500 Bewohnern (nahezu ausschließlich bosnische Serben, Stand: 2013) gehört seitdem zur Republika Srpska und bildet eine eigenständige Gemeinde namens Ribnik.

Verwaltung und Verkehr

Großgemeindenverwaltung

Die Općina Ključ setzt sich neben dem Stadtzentrum aus insgesamt 10 weiteren Gemeinden zusammen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>:

  • Biljani
  • Donja Sanica
  • Humići
  • Kamičak
  • Ključ (Stadt)
  • Krasulje
  • Sanica
  • Velagići
  • Velečevo-Dubočani
  • Zgon-Crljeni

Verkehr

Mit der M5 und M15 führen zwei wichtige Verkehrsstraßen durch Ključ. Die Stadt liegt einerseits mit der M5 direkt an der Verbindung von der bosnisch-kroatischen Grenze Ličko (Rakovica) – Izačić (Bihać) nach Sarajevo und ist andererseits mit der M15 auch von Bosanska Dubica aus nach Livno zur Adriaküste hin verbunden.

Durch Ključ soll in Zukunft ebenfalls eine vierspurige Schnellstraße B1 führen.<ref>motorways-exits.com</ref>

Bevölkerung

Datei:Church in Kljuc.jpg
Serbisch-orthodoxe Kirche in Ključ

Die Großgemeinde hatte vor dem Krieg ca. 45.000 Einwohner, während zur Volkszählung 2013 nur noch 18.714 Bewohner in Ključ ihren Hauptwohnsitz hatten. 1991 bestand die Bevölkerung in Ključ je etwa zur Hälfte aus Bosniaken (bosn. Muslime) und bosnischen Serben. Kleinere Minderheiten bildeten etwa Kroaten, Tschechen, Slowaken, Roma hauptsächlich in der Stadt und in wenigen Orten in der Umgebung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 20. Mai 2009 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Seit der Rückeroberung der Stadt am 16. September 1995<ref name="veterani.ba" /> durch das 5. Korps der Armee der Republik Bosnien-Herzegowina und der damit verbundenen Flucht bzw. Vertreibung der serbischen Bewohner bilden die Bosniaken eine absolute Mehrheit (über 97 %).

Religion

In Ključ lebten wie fast überall in Bosnien und Herzegowina Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten. Heute ist die absolute Mehrheit der Bevölkerung muslimisch. In der gesamten Općina stehen dementsprechend auch mehrere Moscheen. Im Stadtzentrum gibt es allerdings neben einer Moschee, auch eine Serbisch-orthodoxe sowie eine Römisch-katholische Kirche.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Zlatan Muslimović (* 1981), Fußballspieler, wurde zwar in Banja Luka geboren, seine Familie allerdings stammt und wohnte in Ključ bis zum Ausbruch des Krieges.

Weblinks

Commons: Ključ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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