Knut Müller (Fotograf)
Knut Müller, auch Knut Mueller (* 31. Januar 1952 in Halle (Saale)), ist ein deutscher Fotograf, Fotodesigner und Fotojournalist. Das Thema Krieg ist seit 1989 ein zentraler Gegenstand seiner Arbeit.<ref name="Villa_Kobe" />
Leben
Knut Müller ist ein Sohn des Architekten und Bauingenieurs Herbert Müller.<ref>Steffen Könau: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neustadt-Miterbauer Herbert Müller. DDR-Nationalpreis für Patent von „Schalen-Müller“. ( vom 7. März 2016 im Internet Archive). In: Mitteldeutsche Zeitung, 21. Juli 2014.</ref> Er studierte von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle.<ref name="K.M." /> 1978 wurde er Mitglied in der Fachgruppe Fotografie im Verein Bildender Künstler der DDR.
1986 wurde sein Ausreiseantrag bewilligt und Müller arbeitete als freiberuflicher Fotoreporter in Hamburg. 1988 wurde er Mitbegründer der Fotografengruppe MAGMA in Hamburg.<ref name="Stadt_Halle"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vita Knut Mueller. ( vom 18. September 2016 im Internet Archive). In: Stadt Halle, 12. Januar 2007.</ref> Seit 1989 ist er als Kriegsfotograf in den Krisengebieten von Albanien, Kroatien, Bosnien, Irak, Somalia, Tschetschenien und Afghanistan tätig. Seine Fotos sind unter anderem im Spiegel, Merian, Focus, Geo, Stern, Max, Le Figaro, Sunday Times Magazine und Los Angeles Times erschienen, sowie bei zahlreichen Ausstellungen zu sehen.
Müller wohnt seit 2004 in Hamburg und Halle (Saale).<ref name="K.M." /> Seit 2005 ist er Vorstandsmitglied in der Vereinigung Hallescher Künstler.<ref name="Stadt_Halle" />
Ausstellungen (Auswahl)
- 1983: IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden
- 2000: Staatstheater in Prishtina / Kosovo
- 2003: Galerie Marktschlößchen in Halle
- 2003: Zeitkunstgalerie in Leipzig
- 2003: Kunsthalle Villa Kobe in Halle (Saale)
- 2004: Galerie Levy in Hamburg
- 2005: Kulturstadthaus in Halle
- 2005: Stiftung Leucorea in Wittenberg
- 2007: Kunsthalle Villa Kobe in Halle (Saale)<ref name="Villa_Kobe">Ausstellung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Knut Mueller – Fotoinstallation KRIEG. Vom 22. März bis zum 29. April 2007. ( vom 5. Oktober 2016 im Internet Archive). In: Villa Kobe, 2007.</ref>
- 2007–2008: Industrie- und Filmmuseum Wolfen.<ref>Industrie- und Filmmuseum Wolfen: Krieg. Fotoinstallationen von Knut Mueller. Laufzeit: 11. Oktober 2007 bis 13. Januar 2008. In: kunst-und-kultur.de.</ref>
- 2011: Sprachraum Reformation, Wittenberg.<ref>Fotoserie: Sprachraum Reformation. Knut Mueller. In: kunstplattform-halle.de, aufgerufen am 18. September 2016.</ref>
- 2014: Vom Gummibaumblatt zum Weltniveau: HP-Schalenbauweise in Halle-Neustadt als Vorreiter der Ost-Moderne im Stadtmuseum Halle.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vom Gummibaumblatt zum Weltniveau. ( vom 15. September 2016 im Internet Archive). In: kunstplattform-halle.de, 2014.
stm: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parametersarchive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. In: schwerin-lokal.de, September 2015.</ref> - 2017: Willi Sitte Galerie Merseburg<ref> Undine Freyberg: Sitte-Galerie Merseburg: Knut Mueller zeigt Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten. In: Mitteldeutsche Zeitung, 15. April 2017, nur Artikelanfang frei.</ref>
- Quellennachweise: <ref name="K.M.">Knut Mueller: Biografie. In: knut-mueller-artphoto.de, aufgerufen am 3. September 2020.</ref>
Fotoprojekte
- saint & mystical, seit 1999
- warheads, seit 2001
- war & crises, seit 2003
- armoured nudes, seit 2003
- Mezzogiorno, seit 2005
Schriften
- Afghanischer Traum. Ein Kriegsreporter erzählt. Prospero Verlag, Münster 2011, ISBN 978-3-941688-18-6.
- Vom Gummibaumblatt zum „Weltniveau“. HP-Schalenbauweise in Halle-Neustadt als Vorreiter der Ost-Moderne. In: Peer Pasternack (Hrsg.): 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-95462-287-0, S. 170–173.
- Die Wahrheit fiel zuerst. Erlebnisse als Kriegsreporter 1989–2007. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2023, ISBN 978-3-96311-775-6
Weblinks
- Internetpräsenz von Knut Müller
- Fotos aus deutschen Städten. Ruiniert, restauriert, evakuiert. In: Spiegel Online, 15. April 2005, zu Mezzogiorno in Ostdeutschland
- Kriegsfotografie. „Möglichst nah ran“. In: Spiegel Online, 12. August 2003, zu war & crises
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Of Crises and War. ( vom 5. November 2003 im Internet Archive). In: The Globalist, Boston, 2003
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Müller, Knut |
| ALTERNATIVNAMEN | Mueller, Knut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fotograf |
| GEBURTSDATUM | 31. Januar 1952 |
| GEBURTSORT | Halle (Saale) |