Zum Inhalt springen

Koźmin (Zgorzelec)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Koźmin
Vorlage:Platzhalterbild
Hilfe zu Wappen
Koźmin (Polen)
Koźmin (Polen)
Koźmin
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Zgorzelec
Gmina: Zgorzelec
Fläche: 4.3174<ref name="gmina">Koźmin (Kosma). In: '"`UNIQ−−nowiki−00000008−QINU`"'Miejscowości gminy. Gmina Zgorzelec'"`UNIQ−−nowiki−00000009−QINU`"'. archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Juni 2012; abgerufen am 20. April 2023 (Lua−Fehler in Modul:Multilingual. Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> km²
Geographische Lage: 51° 6′ N, 15° 1′ OKoordinaten: 51° 5′ 38″ N, 15° 1′ 18″ O
 {{#coordinates:51,093888888889|15,021666666667|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-02 type=city
  }}

Höhe: 222,8 m n.p.m.
Einwohner: 182 (28. Februar 2009)
Postleitzahl: 59-900
Telefonvorwahl: (+48) 75
Kfz-Kennzeichen: DZG
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Dresden
Breslau
Verwaltung
Sołectwo: Stanisław Kolenda
Webpräsenz: Kazimiera Borowy

Koźmin (deutsch: Kosma) ist eine Ortschaft im polnischen Teil der Oberlausitz in der Woiwodschaft Niederschlesien. Der Ort gehört der Landgemeinde Zgorzelec (polnisch: Gmina wiejska Zgorzelec) an. Im Februar 2009 zählte der Ort 182 Einwohner. Der Ortsvorsteher heißt Kazimiera Borowy.<ref name="gmina" />

Geografie

Koźmin befindet sich beiderseits der Woiwodschaftsstraße 352, die von Zgorzelec im Norden nach Bogatynia im Süden führt. Der Ort liegt auf der Ebene oberhalb des Neißetals auf einer Höhe von etwa 222,8 m n.p.m. Die Lausitzer Neiße fließt im etwa 35 Meter tiefer gelegenen Neißetal ca. 2,5 Kilometer westlich. Die benachbarten Ortschaften sind Koźlice (Köslitz) im Nordwesten, der Zgorzelecer Stadtteil Ujazd (Moys) und Tylice (Thielitz) im Norden und Kunów (Kuhna) im Nordosten. Im Südwesten schließen sich Osiek Łużycki (Wendisch-Ossig) und im Südosten Sulików (Schönberg) an.

Geschichte

Um das Jahr 1563 gehörte der Ort zur Stadt Görlitz. In ihm lebten damals sechs Bauern und drei Gärtner. Fünf Jahre später erwarb Hans Glücky die Siedlung für 1000 Taler. Er war zugleich Erbe und Gerichtsherr von Köslitz. Hans Glücky und der später sein Sohn Viktorin kauften im Laufe der Zeit sämtliche Höfe des Ortes auf. Glücky und der Nachfolger Friedrich Berger von Kosma sämtliche Steuern und Kontributionen, außer der landvogteilichen Rente. Seit 1633 mussten die Bauern für die Steuerfreiheit bis 1814 Hof- und Handdienste leisten.<ref name="Jenseits">Hans Schulz: Jenseits der Neiße. Unterwegs im ehemaligen Görlitzer Landkreis. 1. Auflage. StadtBILD-Verlag, Görlitz 2007, ISBN 978-3-939655-38-1, S. 13 ff.</ref>

Im Jahr 1813 durchzogen erst französische und später preußische Truppenverbände die Ortschaft und plünderten die Höfe. Nach dem Abzug der Truppen wandte man sich hilfesuchend an die Nachbarortschaften Leschwitz und Wendisch-Ossig, die Hilfen gewährten. Bereits 1823 führte eine Poststraße von Görlitz nach Seidenberg und weiter nach Böhmen. Kosma besaß keine eigene Schule und auch keine Kirche. Der Ort gehörte zum Kirchspiel Schönbrunn. Die nächste Schule lag in Kuhna und entstand 1820. Die Ortschaft Kosma musste sich entsprechend der Einwohnerzahl an dem Baukosten beteiligen.<ref name="Jenseits" /><ref>archiv-lauban.de: Kreis Lauban. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Oktober 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.archiv-lauban.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Einst gehörten die Häuser östlich der Straße zur Kolonie Friedrichsfelde im Landkreis Lauban, die Häuser westlich der Straße wiederum zum Landkreis Görlitz. Im Jahr 1933 erhielt der Ort eine Poststelle. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fielen die Gebiete östlich der Neiße an Polen. Der motorisierte Verkehr durch den Ort nahm nach dem Bau des Kraftwerks Turów stark zu. Heute gibt es in dem Ort ein Restaurant und mehrere kleine Firmen und Läden.<ref name="Jenseits" />

Persönlichkeiten

  • Gottfried Sibeth (1695–1768), deutscher evangelischer Theologe, Beamter und Chronist

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Sitz der Gemeinde: Zgorzelec (nicht Teil der Gemeinde)

Orte: Białogórze (Lichtenberg) | Gozdanin (Lauterbach) | Gronów (Gruna) | Jędrzychowice (Hennersdorf) | Jerzmanki (Hermsdorf) | Kostrzyna (Trattlau) | Koźlice (Köslitz) | Koźmin (Kosma) | Kunów (Kuhna) | Łagów (Leopoldshain) | Łomnica (Lomnitz) | Niedów (Nieda) | Osiek Łużycki (Wendisch Ossig) | Pokrzywnik (Stangenhain) | Przesieczany (Hohkirch) | Radomierzyce (Radmeritz) | Ręczyn (Reutnitz) | Sławnikowice (Kieslingswalde) | Spytków (Wanscha) | Trójca (Troitschendorf) | Tylice (Thielitz) | Żarska Wieś (Sohr-Neundorf)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein