Kohlersmühle
Kohlersmühle Gemeinde Seukendorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(9)&title=Kohlersm%C3%BChle 49° 29′ N, 10° 53′ O
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| Höhe: | 309 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 9 (2021)<ref>(Oster) Blick in die Gemeinde Seukendorf-Hiltmannsdorf (1/2022). (PDF; 5,3 MB) S. 7, abgerufen am 15. Oktober 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90556 | |||||
| Vorwahl: | 0911 | |||||
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Kohlersmühle (fränkisch: Koleasch-mil<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 58. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „koleʳschmil“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Seukendorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kohlersmühle liegt in der Gemarkung Seukendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt am Farrnbach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Seukendorf (0,2 km südwestlich) bzw. nach Hiltmannsdorf (0,7 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1413 als „Mule vnter Seuckendorff“ erstmals urkundlich erwähnt, 1560 erstmals als „Kohlesmühl“. Das Bestimmungswort des Ortsnamens kann der Familienname des ersten Besitzers sein (Kohler) oder aber auf den Beruf des Besitzers verweisen (Köhler).<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 58.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Kohlersmühle zur Realgemeinde Seukendorf. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Cadolzburg aus. Das Anwesen hatte das Spitalamt der Reichsstadt Nürnberg als Grundherrn.<ref name="H132">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 132.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Kohlersmühle die Hausnummer 42 des Ortes Seukendorf.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kohlersmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Seukendorf zugeordnet. Es gehörte der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Seukendorf an.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 233.</ref><ref>Seukendorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Mai 2025.</ref>
Baudenkmal
- Mühlgasse 14: Wohnhaus mit Stallgebäude und Scheune<ref>Denkmalliste für Seukendorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Katharina (Seukendorf) gepfarrt.<ref name="H132"/><ref name="OV 1961"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Otto (Cadolzburg) gepfarrt.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 16. Juli 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Köhlersmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 171 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Kohlermühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 818 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Fürth (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 18). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 451450957, S. 110.
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 132 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kohlersmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kohlersmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Seukendorf