Kollmitzgraben
| Kollmitzgraben (Rotte) Ortschaft Katastralgemeinde Kollmitzgraben | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Ludweis-Aigen | |||||
| Koordinaten | 48° 49′ 19″ N, 15° 31′ 51″ O
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|
| Höhe | 390 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06384 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21018 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Kollmitzgraben ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Marktgemeinde Ludweis-Aigen im niederösterreichischen Waldviertel. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 06384">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).
Geografie
Die Rotte liegt auf Höhe der Burgruine Kollmitz beiderseits der Thaya und ist über eine Straßenbrücke verbunden. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Name Chalmunze wird erstmals 1135 genannt, dabei ist aber unsicher, ob damit die bestehende Höhenburg gemeint ist oder eine ältere Anlage.<ref>Kollmitzgraben (Burgruine Kollmitz) in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)</ref> Aus den Wirtschaftsgebäuden und der Mühle am Fuß der Burg entwickelte sich die heutige Siedlung, die auch nach der Aufgabe der Burg weiter bestand. In Norden zum Kollmitzdörfl hin verläuft die Böhmische Mauer, eine mittelalterliche Befestigungsanlage.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 24 Häusern genannt, das nach Aigen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Raabs besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Drosendorf ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kollmitzgraben vier Dachdecker, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler und ein Tischler ansässig. Die Gemeinde betrieb an der Raabs ein Elektrizitätswerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 321 (PDF).</ref> Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung trat die damalige Gemeinde Kollmitzgraben per 1. Jänner 1970 der Gemeinde Aigen bei Raabs bei.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Persönlichkeiten
- Wolfgang von Hofkirchen (1555–1611), protestantischer Adeliger und Statthalter von Niederösterreich, in der Burg geboren
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Kollmitzgraben (Burgruine Kollmitz) in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Ludweis-Aigen
