Zum Inhalt springen

Kompaktheit (Masse)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die dimensionslose Kompaktheit <math>\mathcal C</math> einer Masse in der Astronomie ist das Verhältnis von Gravitationsradius <math>r_G</math> zum geometrischen Radius <math>R</math>:

<math>\mathcal{C} := \frac{r_G}{R} = \frac{G M}{R \, c^2}=\frac{1}{2 R}\cdot r_S</math>

mit

Eine Masse gilt als kompakt, wenn relativistische Effekte stark ausgeprägt sind bzw. der geometrische Radius nur noch 1 bis 2 Größenordnungen größer als der Schwarzschildradius ist, also wenn <math>\mathcal{C} \geq 0{,}01</math>.

Die Kompaktheit darf nicht verwechselt werden mit der Dichte, die für kugelförmige Objekte anders definiert ist.

Beispiele

Die Kompaktheit eines Neutronensterns beträgt <math>0{,}16</math>, diejenige der Erde jedoch nur <math>7 \cdot {10}^{-10}</math>.

Weblinks