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Kone (Unternehmen)

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KONE Corporation

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Kone Logo 2023.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft (Finnland)
ISIN FI0009013403
Gründung 27. Oktober 1910
Sitz Espoo, FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Leitung Philippe Delorme (Präsident und CEO)<ref>Executive board. Abgerufen am 11. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitarbeiterzahl 60.000 (2025)<ref name="kaai">KONE - Investors. Abgerufen am 14. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Umsatz 11,2 Mrd. Euro (2025)<ref name="kaai" />
Branche Industriegüterproduktion, Aufzüge, Rolltreppen, Automatiktüren
Website kone.com
Stand: 31. Dezember 2025
Datei:Konebuilding1.jpg
Kone-Hauptquartier in Espoo
Datei:KONE Flags.jpg
Flaggen vor dem Kone-Hauptquartier

Die Kone Corporation (Eigenschreibweise KONE) ist ein finnisches, an der Börse Helsinki notiertes Industrieunternehmen sowie einer der vier größten Aufzugsanlagen- und Fahrtreppenproduzenten der Welt mit Hauptsitz in Espoo.

Das Unternehmen wurde am 27. Oktober 1910 als Aktiengesellschaft in Finnland gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt seit dessen Gründung im finnischen Espoo nahe Helsinki. Kone ist seit 1910 als Industrieunternehmen aktiv. Der Schwerpunkt des Unternehmens ist das Aufzugs- und Rolltreppengeschäft sowie automatische Türen und Tore. Im Laufe der Zeit wuchs Kone durch weltweite Akquisitionen und ist heute in 60 Ländern vertreten.<ref>History. Abgerufen am 21. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mit Abstand größter Aktionär von Kone und Inhaber von mehr als 50 % der Stimmrechte ist Antti Herlin.<ref>Major shareholders and ownership structure</ref>

Geschichte

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Geschichte im deutschsprachigen Raum

1970 wurde als erstes Unternehmen außerhalb von Skandinavien die im Jahr 1914 gegründete Ing. Stefan Sowitsch & Co.KG. der Kone-Gruppe angeschlossen. Bis 1999 firmierte die in den Konzern eingegliederte Gesellschaft erst als Sowitsch Aktiengesellschaft, später als Kone Sowitsch AG. Zum 1. Januar 2000 änderte die Tochtergesellschaft ihren Namen neuerlich, nunmehr in Kone Aktiengesellschaft.

Der Markteintritt in die deutsche Aufzugsbranche fand 1973 mit der Übernahme des 1873 gegründeten hannoverschen Unternehmens Hävemeier & Sander statt.<ref>Waldemar R. Röhrbein: Hävemeier & Sander, Aufzüge. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 248.</ref>

Mitte der 1980er Jahre akquirierte Kone Bauer Aufzug in Augsburg.<ref>Branchenreport „Aufzüge und Fahrtreppen — Branche im Wandel“, Hrsg. IG-Metall-Vorstand, S. 29.</ref>

Im Jahr 1987 stieg Kone mit einer Minderheitsbeteiligung an dem Rolltreppenhersteller O&K Rolltreppen auch in diesen Markt ein, O&K hatte in den späten 1950er Jahren mit dem Bau von Rolltreppen im Werk Hattingen begonnen.<ref>Oliver Bergmann: O & K brachte die Welt ins Rollen. 17. September 2010, abgerufen am 8. Mai 2024.</ref> 1996 übernahm Kone dann alle Anteile an der O&K Rolltreppen GmbH.<ref>Recent Mergers And Acquisitions In Finland - Kone Acquires O&K Rolltreppen Gmbh - - Finland. Abgerufen am 8. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>O & K Rolltreppen Beteiligungs-GmbH, Hattingen. Abgerufen am 8. Mai 2024.</ref>

Als seit 2012 eigenständiges Tochterunternehmen übernimmt die Kone Automatiktüren GmbH, ehemals Konematic, das Geschäft mit automatischen Türen und Toren sowie Verladetechnik.

Auch die Aufzugunternehmen Kone Garant mit Sitz in Chemnitz sowie Janzhoff Aufzüge und Klostermann Aufzüge sind Tochterunternehmen von Kone.

Im Januar 2016 wurde das familiengeführte Aufzugsunternehmen Fritz Schmitt GmbH + Co. an Kone verkauft und im Mai 2017 mit der Kone GmbH verschmolzen.<ref>Fritz Schmitt GmbH & Co. KG, Hamburg. Abgerufen am 8. Mai 2024.</ref>

Durch die Niederlassungen und Tochterunternehmen hat die Kone GmbH heute ca. 100.000 Aufzüge und Rolltreppen sowie an die 40.000 automatische Türen und Tore in Wartung.<ref>Über KONE | KONE. Abgerufen am 17. August 2021.</ref>

Am 29. April 2026 kündigte Kone an, den deutschen Konkurrenten TK Elevator für 29,4 Milliarden Euro einschließlich Schulden zu übernehmen.<ref name=":1">Jakob Blume, Kevin Knitterscheidt, Isabelle Wermke: Aufzughersteller: Kone übernimmt Rivalen TK Elevator für knapp 30 Milliarden Euro. In: handelsblatt.com. 29. April 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref><ref>Swetha Gopinath, Dinesh Nair, Ruth David: TK Elevator: Kone übernimmt Düsseldorfer Aufzugbauer für 29,4 Milliarden Euro. In: bloomberg.com. 29. April 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref><ref>Finnischer Aufzughersteller Kone übernimmt TK Elevator. In: t-online.de. 29. April 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref>

Unternehmensdaten

Geschäftsjahr 2015<ref name="fs2015">Kone: Financial Statements 2015. (PDF) Abgerufen am 2. Februar 2019.</ref> 2016<ref name="ar2016">Kone: Annual Review 2016. (PDF) Abgerufen am 2. Februar 2019.</ref> 2017<ref name="ar2017">Kone: Annual Review 2017. (PDF) Abgerufen am 2. Februar 2019.</ref> 2018<ref name="ar2018">Kone: Annual Review 2018. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2019; abgerufen am 2. Februar 2019.</ref> 2019<ref name="ar2019">Kone: KONE - Investors. Abgerufen am 28. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitarbeiterzahl Vorlage:AccessibleTooltip 49.734 Vorlage:AccessibleTooltip 52.104 Vorlage:AccessibleTooltip 55.075 Vorlage:AccessibleTooltip 57.359 Vorlage:AccessibleTooltip59.825
Umsatz Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 8,647 Vorlage:AccessibleTooltip 8,784 Vorlage:AccessibleTooltip 8,942 Vorlage:AccessibleTooltip 9,0707 Vorlage:AccessibleTooltip10,000

Mit mehr als tausend Niederlassungen, verteilt auf über 60 Länder, ist Kone eines der führenden Unternehmen der Aufzug-, Rolltreppen- und Automatiktürenbranche. 1910 in Finnland gegründet, ist Kone seit 1967 an der OMX Nordic Stock Exchange Helsinki gelistet.<ref>Kone Aufzüge - Rolltreppen - Automatiktüren – Ein globales Aufzugsunternehmen. kone.de, abgerufen am 28. Juni 2016.</ref>

In Deutschland hat Kone 35 Niederlassungen mit ca. 1800 Mitarbeitern.<ref name="ueber">Über KONE. Abgerufen am 21. Februar 2023.</ref> Die Zentrale von Kone Deutschland liegt in Hannover, von Kone Österreich in Wien und von Kone Schweiz in Brüttisellen.

Test- und Schulungsanlagen

Der mit ca. 333 Metern längste Testschacht der Welt liegt unterirdisch in einem aufgelassenen Bergwerk in Lohja in Finnland. Kone führt dort – unter anderem – Tests mit Aufzügen mit bis zu 17 m/s, ca. 62 km/h, durch.<ref>Alfons Oebbeke: KONE UltraRope verspricht max. Aufzugförderhöhe von bis zu einen Kilometer. Abgerufen am 21. Februar 2023.</ref><ref>lift-report-magazin.de – Internationale Fachzeitschrift für die Technologie von Aufzügen und Fahrtreppen. Abgerufen am 21. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Hannover befindet sich die Kone Academy, ein Trainings-, Schulungs- und Besichtigungszentrum für Aufzüge, Rolltreppen und Automatiktüren. Auf rund 2000 Quadratmetern sind verschiedene Aufzugs- und Rolltreppenanlagen aufgebaut.<ref>kone.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kone Academy. (Memento vom 26. September 2015 im Internet Archive)</ref>

Im chinesischen Kunshan befindet sich eine 236 Meter hohe Testanlage mit 12 Aufzugschächten und Doppeldeckeraufzügen.<ref>Kunshan 236-Meter-Testturm. kone.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juni 2016; abgerufen am 28. Juni 2016.</ref>

Sonstiges

Der Name Kone stammt aus dem finnischen und ist übersetzbar mit Maschine.

Montgomery Kone war die Verschmelzungsmarke zwischen der Montgomery Elevator Company und KONE in den Vereinigten Staaten.

Im sechsten Jahr in Folge rangierte Kone 2016 in der Rangliste des US-Wirtschaftsmagazins Forbes in den Top 100 der weltweit innovativsten Unternehmen auf Platz 56. Der Aufzug- und Rolltreppenhersteller war 2016 wiederholt als einziger Vertreter seiner Branche in der Liste vertreten. Von den gelisteten europäischen Unternehmen erreicht Kone Platz 8.<ref>The World's Most Innovative Companies. Forbes, abgerufen am 19. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kone UltraRope ist eine Seiltechnologie für Hochhäuser, mit der die bisher mögliche maximale Förderhöhe auf bis zu einem Kilometer verdoppelt wird. So werden die Nachteile herkömmlicher Stahlseile eliminiert, die sich insbesondere aus dem Gewicht ergeben.<ref>Alfons Oebbeke: KONE UltraRope verspricht max. Aufzugförderhöhe von bis zu einen Kilometer. Abgerufen am 21. Februar 2023.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kone Presseinformation (Memento vom 26. September 2015 im Internet Archive) (2013; PDF-Datei)</ref>

Die EU verhängte gegen Kone im Februar 2007 eine Strafzahlung in Höhe von 142,12 Millionen Euro wegen Verwicklungen im Aufzugs- und Fahrtreppenkartell.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Kone – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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