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Koser (Schorgast)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Koser
Koserbach
Datei:Wirsberg, Einmündung der Koser in die Schorgast.jpg
Einmündung der Koser in die Schorgast

Einmündung der Koser in die Schorgast

Daten
Gewässerkennzahl DE: 241184
Lage Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Schorgast → Weißer Main → Main → Rhein → Nordsee
Ursprung Zusammenfluss von Kleinem Koserbach und Großem Koserbach bei Kupferberg-Schmölz
50° 8′ 8″ N, 11° 37′ 6″ O
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Quellhöhe 444 m ü. NHN<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Mündung bei Wirsberg in die SchorgastKoordinaten: 50° 6′ 28″ N, 11° 36′ 34″ O
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Mündungshöhe 364 m ü. NHN<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Höhenunterschied 80 m
Sohlgefälle 5,7 ‰
Länge 14 km<ref name="DE-BY_GV246">Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 6 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB)</ref> mit Großem Koserbach

4,6 km<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref> nur Koser

Einzugsgebiet 38,2 km²<ref name="DE-BY_GV246">Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 6 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB)</ref>
Abfluss am Pegel Adlerhütte<ref>Statistik Adlerhütte / Koserbach Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (Stand: 7. September 2013)</ref><ref>Stammdaten Adlerhütte / Koserbach Bayerischer Hochwassernachrichtendienst</ref>
AEo: 33,39 km²
Lage: 2,1 km oberhalb der Mündung
NNQ
MNQ 1959–1999
MQ 1959–1999
Mq 1959–1999
MHQ 1959–1999
HHQ (14.05.1960)
20 l/s
125 l/s
515 l/s
15,4 l/(s km²)
4,75 m³/s
16,5 m³/s
Abfluss<ref>Bayerischer Hochwassernachrichtendienst: Pegel Adlerhütte (Stand: 6. September 2011), vermehrt um den Abfluss des Resteinzugsgebietes von 4,74 km² mit einem Gebietsabfluss von 13,9 l/s,km² (Zwischeneinzugsgebiet der Pegel Adlerhütte und Wirsberg)</ref> an der Mündung
AEo: 38,13 km²
MQ
Mq
580 l/s
15,2 l/(s km²)

Die Koser, auch Koserbach genannt, ist ein etwa 412 km langer rechter Nebenfluss der Schorgast im Frankenwald. Zusammen mit dem Gesamtstrang seines längeren linken Oberlaufs Großer Koserbach ist er sogar 14 km lang.

Name

Der Fluss wurde im Jahr 1318 (Kosser) erstmals schriftlich erwähnt. Der Name ist vermutlich slawischen Ursprungs und könnte sich von den Wörtern kos für 'Amsel', kosa für 'Ziege' oder auch kosor für 'Sichel' ableiten.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Die Koser entsteht bei Kupferberg-Schmölz aus dem Zusammenfluss der Quellflüsse Kleiner Koserbach und Großer Koserbach. Der Große Koserbach wird mitunter als Oberlauf der Koser behandelt. Nach generell südwärts gerichtetem Lauf mündet die Koser bei Wirsberg in die dort annähernd gleich große Schorgast.<ref>Koser: 0,58 m³/s, Schorgast: 0,55 m³/s; Werte ermittelt aus Daten der Pegel Adlerhütte und Wirsberg, sowie im BayernAtlas gemessenen Einzugsgebieten</ref>

Zuflüsse

Flusssystem Schorgast

Einzelnachweise

<references />