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Kotten (Kaiserslautern)

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Kotten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Kotten 49° 27′ N, 7° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 26′ 45″ N, 7° 45′ 40″ O
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Postleitzahl: 67659
Vorwahl: 0631
Lage von Kotten in Rheinland-Pfalz
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Der Kotten ist ein Stadtviertel in der Innenstadt der kreisfreien Großstadt Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz.

Geografie

Der Kotten gehörte von 1969 bis zur Auflösung der Innenstadtbezirke im Jahr 2002 zum Stadtbezirk Innenstadt West/Kotten mit der Nr. 03 innerhalb der 18 Kaiserslauterer Stadtbezirke. Er wird im Norden durch die Forellenstraße und den Steilabbruch zwischen Turnerstraße und Kammgarngelände begrenzt, im Nordosten durch die Burgstraße, im Süden durch die Pariser Straße und im Westen durch den Einschnitt der Lautertalbahn.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www12.kaiserslautern.deVorkaufsrechtsatzung für den Bereich Kotten, einschl. Karte (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ) (PDF; 3,9 MB)</ref>

Geschichte

Das Stadtviertel hat seinen Namen vom Kottenfeld übernommen, das wiederum nach dem „Koden“ benannt worden war, dem 1348 erstmals erwähnten<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mittelalterliche Leprosorien im heutigen Rheinland-Pfalz und Saarland (Memento vom 1. Mai 2009 im Internet Archive)</ref> Leprosenhaus außerhalb der mittelalterlichen Stadt, ungefähr bei der heutigen Apostelkirche gelegen.<ref name="Straßennamen">Bedeutung der Strassennamen</ref> Die „Kottenstraße“ im Nordosten des Gebiets hieß bis 1870 „Kottenhohl“, nach dem Hohlweg, der aus der Lauterniederung auf das höher gelegene Kottenfeld führte.

Im Westen der Gebiets, im Bereich der heutigen Straße „Kottenschanze“, wurde 1793 von preußischen Truppen eine Schanze angelegt.<ref name="Straßennamen"/>

1834 wurde mit der Vermessung des unbebauten Kottenfelds begonnen, um hier ein Wohnviertel für Fabrikarbeiter zu errichten.<ref name="lautringer"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Waldstraße im Jahr 1912. (Memento vom 6. Februar 2010 im Internet Archive)</ref> Jean Schoen (1825–1887), damaliger technischer Leiter der Kammgarnspinnerei Kaiserslautern, war an der Errichtung einer Arbeitersiedlung im Zentrum des heutigen Stadtviertels ab 1874 maßgeblich beteiligt. Der Westteil des Gebietes wurde ab etwa 1880 bebaut. Am 28. September 1944 wurde das Viertel durch einen Fliegerangriff weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau nach 1945 erfolgte – mit den engen Straßen und der kleinteiligen Parzellierung im Ostteil – aufbauend auf dem alten Stadtgrundriss des Kottens.<ref name="lautringer"/>

Infrastruktur

In der Kammgarnstraße befindet sich zentral im Stadtviertel gelegen die Grundschule Kottenschule.<ref>Grundschule Kottenschule Kaiserslautern</ref> Diese Schule ist Ausbildungsschule für das Staatliche Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen Kaiserslautern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen Kaiserslautern - Ausbildungsschulen; darin: GS Kaiserslautern Kotten (Memento vom 4. Februar 2011 im Internet Archive)</ref>

In der Pariser Straße, am Südrand des Kotten, befindet sich die protestantische Apostelkirche.

Weblinks

Commons: Kotten (Kaiserslautern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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