Kreuzkirchen
Kreuzkirchen Markt Mitterfels
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(19)&title=Kreuzkirchen 48° 57′ N, 12° 40′ O
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| Höhe: | 369 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 94360 | |||||
| Vorwahl: | 09961 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Kreuzkirchen ist ein Gemeindeteil des Marktes Mitterfels im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geschichte
Entstanden aus einem Einödhof mit Kirchlein im Besitz der Adelheid von Runding, ging Kreuzkirchen (früher: Kritzenkirchen) im Jahr 1194 durch Schenkung an das Kloster Oberalteich, verbunden mit der Verpflichtung sonntägliche Gottesdienste abzuhalten. Im Jahr 1221 wurde die Schenkung in einer Urkunde nochmals bekräftigt.<ref name="SchUrkundeLA" /><ref name="SchUrkundeDE" /> Die um 1224 entstandene Klosterpfarrei in Kreuzkirchen umfasste die Orte Kreuzkirchen, Weingarten, Scheibelsgrub, Straßhof und Mitterfels. 1734 wurde die Pfarrkirche St. Margareta vergrößert. Im Zuge der Säkularisation wurde der Pfarrsitz im Jahr 1805 nach Mitterfels verlegt. Die Kirche in Kreuzkirchen wurde daraufhin 1809 abgerissen. 1809 wurde auch die Schule von Kreuzkirchen nach Mitterfels verlegt. Weil dort das Schulhaus fehlte, wurde der Unterricht bis 1831 in der Hien-Sölde abgehalten. Bis 1999 bestand hier die Standortschießanlage 661/1 der Graf-Aswin-Kaserne.<ref>Standortdatenbank. Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 24. Mai 2017.</ref>
Einwohnerentwicklung
Baudenkmäler
Siehe: Liste der Baudenkmäler in Kreuzkirchen
Umwelt
Kreuzkirchen liegt im Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald.<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Literatur
- Wartner, Franz: „Es begann in Kreuzkirchen“. In: Mitterfelser Magazin. Nr. 1. Arbeitskreis Heimatgeschichte Mitterfels e. V., 1995, S. 10–14, abgerufen am 4. Mai 2014.
- Wartner, Franz: Historischer Bilderbogen. Kreuzkirchen. In: Mitterfelser Magazin. Nr. 1. Arbeitskreis Heimatgeschichte Mitterfels e. V., 1995, S. 6, abgerufen am 21. März 2015.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="SchUrkundeLA"> Monumenta Boica. v.12. 1775, S. 119–120, abgerufen am 28. Februar 2015.</ref> <ref name="SchUrkundeDE">Übersetzung der Schenkungsurkunde Königlich-Bayerisches Intelligenz-Blatt des Unterdonau-Kreises ; 1823</ref> <ref name="MatR1838"> Josepf Lipf (Bearbeiter): Matrikel des Bisthums Regensburg. Hrsg.: Bistum Regensburg. Pustet, Regensburg 1838, S. 233 (Digitalisat).</ref> <ref name="MatR1860"> Bistum Regensburg (Hrsg.): Matrikel des Bisthums Regensburg: nach der allgemeinen Pfarr- und Kirchen-Beschreibung von 1860 … Regensburg 1863, S. 315–316 (Digitalisat). </ref> </references>
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