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Kunda (Viru-Nigula)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kunda
Wappen
Datei:Kunda coat of arms.svg
Wappen
Flagge
Datei:Flag of Kunda.svg
Flagge
Staat: EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland
Kreis: Datei:Lääne-Virumaa lipp.svg Lääne-Viru
Koordinaten: 59° 30′ N, 26° 32′ OKoordinaten: 59° 30′ N, 26° 32′ O
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Höhe: 50 m
Fläche: 9,85 km²
Einwohner: 3.034 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte: 308 Einwohner je km²
Zeitzone: EET (UTC+2)
Telefonvorwahl: (+372) 0232
Bürgermeister: Allar Aron
Postanschrift: Kasemäe 19
44107 Kunda
Website:
Kunda (Estland)
Kunda (Estland)

Kunda ist eine Stadt in der Landgemeinde Viru-Nigula an der Nordküste von Estland an dem gleichnamigen Fluss. Im Westen befindet sich ein Sandsteinplateau (Maageranna).

Geschichte

Es handelt sich um einen der wichtigsten Fundorte der nach diesem Ort benannten mittelsteinzeitlichen Kunda-Kultur um 7000 v. Chr. Der Fundplatz befindet sich auf dem Hügel Hiiemägi östlich des heutigen Stadtzentrums am Hügel Lammasmägi, der damals eine Binneninsel war.

Die erste urkundliche Erwähnung von Kunda erfolgte 1241. Bedeutung erlangte es durch den im 19. Jahrhundert erbauten Hafen von Kunda. Stadtrechte erhielt Kunda im Jahr 1938.

Bis zur Gebietsreform im Jahr 2017 war Kunda eine selbständige Gemeinde, seither gehört sie verwaltungstechnisch zu Viru-Nigula.

Einwohnerentwicklung
Jahr 1959 1970 1979 1989 2009 2011 2017<ref name="ES">Population by sex, age and place of residence after the 2017 administrativ reform, 1 January. Statistics Estonia, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 27. März 2019; abgerufen am 17. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> 2018<ref name="ES" />
Einwohner 3.776 5.226 4.828 5.037 3.789 3.422 3.059 3.034

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt drei Harpunen der Fischer der Kunda-Kultur in einem stilisierten See.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

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Datei:Kunda mõis, Sprengler.jpg
Gut Kunda, 1894, Bleistiftzeichnung von Theodor Albert Sprengel
Datei:Kunda mõisa varemed.JPG
Gut Kunda, 2011
Datei:Kunda evangeelne luteri kirik.jpg
Evangelische Dreifaltigkeitskirche
Datei:Kunda 1.jpg
Alte Zementfabrik in Kunda
Datei:Kunda tsemendivabriku kontori hoone 2007.jpg
Zementmuseum
Datei:Kunda tsemenditehase administratiivhoone 1888.jpg
Verwaltungsgebäude der Zementfabrik
  • Der Gutshof Kunda stand im Besitz der Familie Müller a.d.H. Kunda. Um 1639 diente der Hof zur Unterbringung einer 126 Mitglieder zählenden Holstein-Gottorfer Gesandtschaft, darunter Philipp Crusius, Otto Brüggemann und Adam Olearius, auf dem Weg nach Moskau und Persien. Das klassizistische Herrenhaus des Guts ist nach seiner Zerstörung 1941 als Ruine erhalten.
  • Die Evangelische Dreifaltigkeitskirche wurde 1927 von dem deutschbaltischen Architekten Ernst Gustav Kühnert (1885–1961) aus Tallinn errichtet.
  • Das Kunda Zementmuseum befindet sich seit 1967 in einem 1898 erbauten Bürogebäude der ehemaligen Zementfabrik Kunda.
  • Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Zementfabrik wurde 1888 errichtet.
  • Das Gebäude des Bahnhofs wurde in den 1930er Jahren erbaut und steht unter Denkmalschutz.<ref>Eintrag im Kultuurimälestiste Register</ref>


Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Seit über 100 Jahren wird in Kunda Zement hergestellt. Außerdem gibt es eine Zellstofffabrik und ein Wasserkraftwerk.

Verkehr

Kunda verfügt über einen für seine Wirtschaft wichtigen Hafen, der eine garantierte Tiefe von bis zu 9,5 m bietet. Frachtschiffe mit bis zu 8000 Tonnen Tragfähigkeit können hier anlegen. Die wichtigsten Umschlaggüter sind Holz, Zellstoff und weitere Holzprodukte sowie Zement und verwandtes Material.

Ansässige Unternehmen

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt


Literatur

Weblinks

Commons: Kunda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Stadtgemeinde: Rakvere
Landgemeinden: Haljala | Kadrina | Rakvere | Tapa | Väike-Maarja | Vinni | Viru-Nigula
Städte innerhalb der Landgemeinden: Kunda | Tamsalu | Tapa

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