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Lache (Kinzig)

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Vorlage:Infobox Fluss

Die Lache ist ein gut 12 km langer, linksseitiger und südöstlicher Zufluss der Kinzig im Main-Kinzig-Kreis und in Hanau in Hessen. Von der Quelle bis unterhalb des Ortes Niederrodenbach trägt sie den Namen Rodenbach.

Name

Zur Herkunft des Namens Rodenbach existiert eine Sage. Vorlage:Zitat

Geographie

Verlauf

Der Rodenbach entspringt südöstlich von Oberrodenbach auf den westlichen Ausläufern des hessischen Spessart. Er durchfließt zunächst grob in westnordwestlicher Richtung die beiden Ortsteile Ober- und Niederrodenbach, Gemeinde Rodenbach. Westlich von Niederrodenbach tritt er in das Auewaldgebiet der Bulau ein. Ab hier wird der Rodenbach als Lache bezeichnet. Die Trennung erscheint erst auf offiziellen Karten seit 1956 und geht wohl auf einen Irrtum zurück. In älteren Werken wurden lediglich verschiedene Neben- und Altarme der Kinzig als Lachen bezeichnet.<ref>J. Koltermann: Die Lache und der Bach, an dem Ober- und Niederrodenbach liegen. (Miszelle) in: Hanauer Geschichtsblätter 18, 1962, S. 248.</ref>

Der Bach teilt sich am Unterlauf aufgrund des geringen Gefälles und der langsamen Fließgeschwindigkeit in mehrere stark mäandrierende Arme auf, die zur Kinzig streben. Er passiert einige gut erhaltene Abschnitte des Obergermanisch-Raetischen Limes und mündet schließlich westlich des Hanauer Kreuz (A 45/A 66) in die Kinzig.

Flusssystem Kinzig

Ortschaften

Die Ortschaften an der Lache / am Rodenbach sind:

Daten und Charakter

Die Lache ist ein silikatischer Mittelgebirgsbach. Ihr oberirdisches Einzugsgebiet umfasst ein Gebiet von 2.008,31 ha.<ref name="hmulv" /> Der Ober- und Mittellauf hat ein leicht bewegtes Relief und wird durch Wälder, Wiesen- und Weidelandschaften bestimmt. Im Unterlauf durchfließt die Lache ein größeres zusammenhängendes Auewaldgebiet. Der Mittlere Abfluss (MQ) beträgt 138 l/s.<ref name="hmulv" />

Literatur

  • Johannes Koltermann: Die Lache und der Bach, an dem Ober- und Niederrodenbach liegen. (Miszelle) in: Hanauer Geschichtsblätter 18, 1962, S. 248.
  • Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt und Hessen-Forst (Hrsg.): Hessische Naturwaldreservate im Portrait. Kinzigaue. Göttingen 2012, Vorlage:ISSN.
  • Christoph Poch, Andreas Herz: Die hessischen Spessartgewässer auf dem Weg nach Europa. In: Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises (Hrsg.): Mitteilungsblatt Zentrum für Regionalgeschichte 40, 2015, S. 14–19.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />