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Lagos (Griechenland)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lagos
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Lagos (Griechenland) (Griechenland)
Lagos (Griechenland) (Griechenland)
Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Ostmakedonien und Thrakien
Regionalbezirk Xanthi
Gemeinde Avdira
Gemeindebezirk Avdira
Ortsgemeinschaft Nea Kessani
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(339) 41° 0′ N, 25° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(339) 41° 0′ N, 25° 7′ O
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Einwohner 339 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
LAU-Code-Nr. 0602020402
Postleitzahl 67063
Telefonvorwahl 25410

Lagos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (m. sg.) früher auch als Porto Lagos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (n. sg.)) oder Port Lagos bekannt, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein Dorf der Gemeinde Avdira in der griechischen Region Ostmakedonien und Thrakien.

Ort und Umgebung

Lagos liegt an einem Kanal, der das Ägäische Meer mit dem Vistonida-See verbindet. Im Ort befindet sich ein Informationszentrum, das Auskunft über die umliegende artenreiche Lagunenlandschaft<ref>H. Jerrentrup: The fauna of Lake Vistonis and the Porto Lagos area. In: P. A. Gerakis (Hg.:) Conservation and Management of Greek Wetlands. Gland (Schweiz) 1992, ISBN 2-8317-0104-X, S. 363–374.</ref> gibt. In der Mitte der östlich gelegenen Lagos-Lagune liegt das byzantinische Kirchlein Ágios Nikólaos, das über einen Damm mit dem Land verbunden ist.<ref>Mike Liebscher: Naturreiseführer Griechenland. Münster 2003, S. 371–374.</ref>

Politische Geschichte

Datei:Lagos2.jpg
Verkehrsanbindung um 1910
Datei:BASA-2072K-1-399-11-Lagos, Xanthi.JPG
Porto Lagos, ca. 1940

Von 1878 bis 1912 gehörte das Dorf zum Sandschak Gümülcine im Vilâyet Edirne.<ref>Λάγος (νεοελληνική εποχή), Digitaler Thesaurus Thrakiens (griechisch)</ref> Wie der 100 Kilometer weiter östlich gelegene Hafenort Alexandroupoli war Lagos von 1912 bis 1920 bulgarisch. Eine direkte Eisenbahnverbindung von Sofia durch die Rhodopen sollte Lagos zum zweiten Ägäishafen Bulgariens machen und der Eisenbahn- und Hafenbau gemäß dem Porto-Lagos-Vertrag von 1915 von der deutschen Disconto-Gesellschaft finanziert werden. Die Planung dieser als sichere Parallelstrecke gedachten Route wurde aufgegeben, als die Trasse der Eisenbahnlinie von Norden ins damals {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) heißende Alexandroupoli, die zuvor noch teilweise über osmanisches Territorium geführt hatte, im August 1915 vollständig an Bulgarien fiel.<ref>Jahrbuch für Geschichte der UdSSR und der volksdemokratischen Länder Europas. Band 4, 1960 u. a., S. 279, 288.</ref>

Eine weitere Verbindung über den Rhodopen (Kardschali), Thrakien (Chaskowo, Stara Sagora) und das Balkangebirge bis zum bulgarischen Hafen an der Donau, Russe wurde nach dem Verlust Westthrakiens durch Bulgarien gemäß dem Vertrag von Neuilly-sur-Seine aufgegeben.<ref>Gedenkschild des Bahnhofs Kardzhali anlässlich seines 90-jährigen Jubiläums (aus dem Bulg. Паметен знак на ЖП гара Кърджали за 90-годишнината й). In: www.kardjali.bg. Offizielle Webseite der Stadt Kardschali, 2. Juni 2021, abgerufen am 22. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Postgeschichte

Datei:Stamp French PO Port Lagos 1893 5c.jpg
Briefmarke von 1893

Während der Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich erhielt eine französische Postdampfer-Agentur eine Postkonzession für Lagos. Sie betrieb 1874–1875 sowie 1880–1898 ein Postamt unter Verwendung überdruckter französischer Briefmarken.<ref>Michel-Katalog Europa. Ausgabe 1971, S. 447 f.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

ar:لاغوس، إفروس