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Landeskartenwerk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Landeskartenwerk ist das amtliche Kartenwerk, das räumlich auf ein Bundesland, eine Region oder einen Staat begrenzt ist.

Die Herausgabe des Landeskartenwerkes wird von den entsprechenden Ländern oder Bundesbehörden übernommen.

Geschichte

Im 16. Jahrhundert beginnen europäische Staaten, die Topographie ihrer Territorien in Kartenwerken darzustellen: Philipp Apian schuf 1563 die Große Karte von Bayern im Maßstab von 1:45.000. Sie diente als Vorlage für die Bairischen Landtafeln aus 24 Blättern im Maßstab von ungefähr 1:140.000.<ref>Herbert Wilhelmy: Kartographie in Stichworten. 4., überarbeitete Auflage. Verlag Ferdinand Hirt, Kiel 1981, ISBN 3-554-80163-1, S. 145.</ref><ref>Landtafeln 1 mit 2. Abgerufen am 11. Juli 2016.</ref> Allerdings unterlagen amtliche Karten lange Zeit der Geheimhaltung, in Deutschland sind amtliche Karten erst seit 1813 im öffentlichen Handel.<ref>Herbert Wilhelmy: Kartographie in Stichworten. 4., überarbeitete Auflage. Verlag Ferdinand Hirt, Kiel 1981, ISBN 3-554-80163-1, S. 145.</ref>

Heutige Landeskartenwerke

Eine Übersicht heutiger Landeskartenwerke findet sich in einer eigenen Liste von Kartenwerken.

Siehe auch

Einzelbelege

<references />

Weblinks

Literatur

  • Herbert Wilhelmy: Kartographie in Stichworten, aus der Reihe Hirt’s Stichwörterbücher. Borntraeger, Berlin/Stuttgart 2002, ISBN 3-443-03112-9