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Lauche

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{{#if: behandelt ein Gewässer. Weitere Bedeutungen sind unter Lauche (Begriffsklärung) aufgeführt.

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Die Lauche ist ein fast 16 Kilometer langer Bach im Schweizer Kanton Thurgau und ein rechter Zufluss der Murg.

Geographie

Verlauf

Die Lauche entspringt auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe bei Lanterswil in der Gemeinde Bussnang.

Sie fliesst durch Märwil und Affeltrangen, wo sie den Hartenauerbach aufnimmt, dann im Lauchetal vorbei an Lommis, Weingarten, Kalthäusern und Stettfurt nach Matzingen, wo sie kurz nach ihrer Vereinigung mit dem Thunbach auf einer Höhe von ungefähr Vorlage:Höhe von rechts in die Murg mündet.

Der 15,94 km lange Lauf der Lauche endet ungefähr 211 Höhenmeter unterhalb ihrer Quelle, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 13 ‰.

Einzugsgebiet

Das 61,9 km² grosse Einzugsgebiet der Lauche liegt im Schweizer Mittelland und wird durch sie über die Murg, die Thur und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 23,3 % aus bestockter Fläche, zu 65,6 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 10,1 % aus Siedlungsfläche und zu 1,0 % aus unproduktiven Flächen.

Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0

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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Vorlage:Höhe, die minimale Höhe liegt bei Vorlage:Höhe und die maximale Höhe bei Vorlage:Höhe<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Lauche</ref>

Zuflüsse

Vom Ursprung zur Mündung, die Namen nach dem Geoportal Thurgau und die Längen in Kilometer (km), das Einzugsgebiet in Quadratkilometer (km²) und der mittleren Abfluss (MQ) in Liter pro Sekunde (l/s) nach dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung

  • Eggbach (links), 0,9 km
  • Zwäribächli (rechts), 1,8 km, 1,19 km²
  • Langnauer Bach (links). 1,0 km
  • Buchbach (rechts), 0,8 km<ref name="EM">Eigenmessung auf dem Server</ref>
  • Rütibach (links), 1,8 km, 2,37 km²
  • Harzeneggbach (rechts), 1,3 km<ref name="EM" />
  • Glesibach (links), 1,4 km
  • Hartenauerbach (links), 7,0 km, 7,27 km², 130 l/s
  • Wältibach (rechts), 0,9 km<ref name="EM" />
  • Morällbach (rechts), 0,6 km<ref name="EM" />
  • Zeziker Bach (rechts), 1,7 km
  • Wilderetobelbach (rechts), 1,8 km, 1,55 km²
  • Gasstobelbach (rechts), 1,3 km<ref name="EM" />
  • Wingerterrietbach (rechts), 1,5 km<ref name="EM" />
  • Rietbach (links), 2,1 km, 2,63 km²
  • Tobelhofbach (rechts), 0,9 km
  • Kaabach (links), 7,8 km, 9,84 km², 170 l/s
  • Forenbach (links), 2,7 km, 2,75 km²
  • Wasserfuribach (rechts), 0,8 km<ref name="EM" />
  • Grütriedbach (links), 1,5 km<ref name="EM" />
  • Dorfbach (rechts), 1,4 km<ref name="EM" />
  • Laabach (rechts), 1,4 km, 0,88 km²
  • Hardholzbach (links), 0,6 km<ref name="EM" />
  • Tuenbach (rechts), 9,4 km, 14,14 km², 180 l/s

Hydrologie

Abflussdaten

Bei der Mündung der Lauche in die Murg beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 950 l/s. Ihr Abflussregimetyp ist pluvial inférieur,<ref>Vorlage:Literatur Abrufbar unter Vorlage:Internetquelle</ref> und ihre Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 25.<ref name="bafu" />

Vorlage:Säulendiagramm

Hochwasser

Bei heftigen Gewittern im Juni 1876 trat die Lauche massiv über die Ufer und setzte das gesamte Tal unter Wasser. Die Fluten überströmten die Äcker, rissen Brücken, Wege und mehrere Gebäude fort und schnitten Affeltrangen, Weingarten und Matzingen vollständig von der Umgebung ab. Affeltrangen glich zeitweise einer Insel inmitten eines grossen Seebeckens. In den folgenden Jahren wurde das Gewässer reguliert und ausgebaut.<ref name="GL">Geographisches Lexikon der Schweiz</ref>

Fauna

Die Lauche galt früher als reich an Forellen und Hechten.<ref name="GL" /> Heute kommen in der Lauche neun Fischarten vor, darunter vor allem Bachforelle, Groppe, seltener Alet und Gründling.<ref>NAWA Schlussbericht, 2015 (PDF; 3,3 MB)</ref>

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

Vorlage:Normdaten