Lauperswil
Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz Lauperswil ist eine Einwohnergemeinde im Schweizer Kanton Bern. Sie gehört zum Verwaltungskreis Emmental.
Geographie
Lauperswil liegt im Emmental und umfasst 2119 ha, davon 687 ha Wald.
Die Einwohnergemeinde Lauperswil besteht aus den Dörfern Lauperswil, Emmenmatt, Wittenbach, Längenbach, Moosegg, Obermatt, Mungnau und einem Teil der Ortschaft Zollbrück.
Politik
Gemeindepräsident ist Christian Baumann (SVP).
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2023 betrugen: SVP 56,1 % (+3,2 %), Mitte 7,6 % (−2,4 %), SP 7,3 % (+0,3 %), GPS 6,3 % (−1,4 %), EDU 5,8 % (+1,5 %), glp 5,2 % (−0,8 %), EVP 3,6 % (+0,9 %), FDP 3,3 % (−0,8 %).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Wirtschaft
Der Tourismus spielt eine kleine, aber nicht unbedeutende Rolle, mehrere typische Emmentaler Gasthöfe bieten Zimmer an. Eines der bekanntesten Ausflugsrestaurants des Emmentals liegt auf der Moosegg.
Sehenswürdigkeiten
{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}} Die Kirche von 1518 besitzt heute noch die originalen Glasgemälde der Bauzeit. Die drei Glocken gehören zu den ältesten im Kanton Bern (um 1250 und 1470).<ref>Barbara Sammet: Kirche von Lauperswil (= Schweizerische Kunstführer. Nr. 151). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 1975, ISBN 978-3-85782-151-6.</ref>
Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt die Ruine der Höhenburg Wartenstein. Der Zeitpunkt der Erbauung ist nicht genau bekannt. Als erste Besitzer werden ab 1228 die Ritter Swaro von Wartenstein genannt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Bilder
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Schulanlage
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Ehemalige Pfrundscheune
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Gemeindehaus
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Speicher
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Reformierte Kirche
Persönlichkeiten
- Johann Althaus (1798–1876), wanderte 1827 ins Allgäu aus und führte dort die Emmentalerkäserei ein
- Rudolf Strahm (* 1943), Ökonom und Politiker (SP)
- Martin Thommen (* 1977), Koch und Präsident der Jeunes Restaurateurs d’Europe.
Literatur
- Vorlage:HLS
- Lauperswil. Heimatbuch 2003, Gemeindeverwaltung, Lauperswil 2003.
- Hans Minder: Die Bürger der Gemeinde Lauperswil. Lauperswil 2007.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />