Legio I Minervia
Die Legio I Flavia Minervia war eine Legion der römischen Armee. Die Embleme der Legion waren die Göttin Minerva, die auch die Patronin und Namensgeberin der Legion war, und der Widder. Die Namensgebung nahm auch Bezug auf die Dynastie der Flavier, der Domitian angehörte.<ref name=jona>Vorlage:LiviusNeu</ref>
Geschichte der Legion
Flavische Dynastie
Die Legio I Minervia wurde 82 n. Chr. vom römischen Kaiser Domitian für seinen Feldzug gegen die Chatten aufgestellt. Sie war zunächst in Bonna (dem heutigen Bonn) in der Provinz Germania inferior (Niedergermanien) stationiert, wo sie die nach Mogontiacum (Mainz) verlegte Legio XXI Rapax ersetzte. Die nördlich gelegene Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) war Hauptstadt der römischen Provinz Germania inferior und Hauptquartier des niedergermanischen Heeres. Zahlreiche Legionäre dienten dem Statthalter mit zivilen Verwaltungsaufgaben oder als Benefiziarier. Sie nahm aber an Feldzügen im gesamten römischen Reich teil. 89 war sie an der Niederwerfung des Saturninus-Aufstands in der Provinz Germania superior beteiligt und erhielt den Beinamen Legio I Flavia Minervia Pia Fidelis Domitiana (dem Domitian treu und ergeben). Nach der Ermordung und damnatio memoriae Domitians wurden die Namensbestandteile Flavia und Domitiana im Namen der Legio I Minervia Pia Fidelis fortgelassen.<ref name=jona /> Die militärische Lage war im 1. und 2. Jahrhundert ruhig, sodass die Legion auch im angrenzenden rechtsrheinischen Gebiet Ziegeleien (Tegularia transrhenana) und Steinbrüche betrieb.<ref>Oliver Stoll: Römisches Heer und Gesellschaft, Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07817-7, S. 488–489.</ref>
Adoptivkaiser und Antoninische Dynastie
Unter dem Kommando des späteren Kaisers Hadrian nahm die Legion an den Dakerkriegen (101–106) Kaiser Trajans teil, während sie im Lager Bonna von einer Vexillation der Legio XXII Primigenia vertreten wurde.<ref>Oliver Stoll: Römisches Heer und Gesellschaft, Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07817-7, S. 311.</ref> Ihr Feldzeichen ist auf der Trajanssäule abgebildet. Nach der Eroberung Dakiens kehrte die Legion nach Bonn zurück, wo sie im Jahr 112 wieder belegt ist. Die Legio I Minervia arbeitete mehrmals bei Bauprojekten mit der Legio XXX Ulpia Victrix aus Vetera (Xanten) zusammen, was in Inschriften als EXGERINF (Exercitus Germaniae inferioris; Heer Niedergermaniens) statt der Legionsnamen seinen Niederschlag fand. Unterabteilungen der Legion arbeiteten in Steinbrüchen, errichteten Kalköfen in der Eifel (siehe Römische Kalkbrennerei Iversheim) und bei Nijmegen.<ref name=jona /> Inschriftlich sind Teile der Legion auch in den Lagern Carvo (auch Kastell Kesteren, heute Neder-Betuwe NL), Albaniana (Alphen aan den Rijn), Castra Herculis (Arnhem) und zahlreichen anderen Orten der Germania inferior bezeugt. Die Legion verfügte auch über venatores (Jäger), deren Aufgabe es war, Tiere für Tierhatzen in den Amphitheatern zu fangen.<ref>Gabriele Wesch-Klein: Soziale Aspekte des römischen Heerwesens in der Kaiserzeit, Stuttgart 1998, ISBN 3-515-07300-0, S. 93.</ref> Der Centurio Quintus Tarquitius Restitutus rühmte sich, in einem halben Jahr 50 Bären gefangen zu haben.<ref>CIL {{#if: A | 13 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|13|apo}}|{{#ifexpr: abs 13 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|13|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|13|over}}}}}}}}, 12048</ref>
In der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts wurden Vexillationen der Legio I Minervia in mehreren größeren Feldzügen eingesetzt: 162–166 kämpfte die I Minervia unter ihrem Legaten Marcus Claudius Fronto<ref>CIL {{#if: A | 6 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|6|apo}}|{{#ifexpr: abs 6 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|6|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|6|over}}}}}}}}, 41142; vgl.: Valerie A. Maxfield: The military decorations of the Roman army, University of California Press, 1981, ISBN 978-0-520-04499-9, S. 133. 199.</ref> mit einer Vexillation der XXX Ulpia Victrix im Partherkrieg des Lucius Verus im Orient, 166–175 und 178–180 während der Markomannenkriege unter Mark Aurel und 173 unter dem Oberbefehl des Statthalters der Gallia Belgica Didius Julianus gegen die Chauken.<ref name=jona /> Das Stammlager Bonna entwickelte sich nach der Aufnahme der Matronae Aufaniae in den Festkalender der Legion zu einem Zentrum der Matronenkultes.<ref>Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Bd. 25, de Gruyter, Berlin – New York (2. Aufl.) 2003, ISBN 978-3-11-017733-6, S. 122–123.</ref> Unter Commodus (180–192) kam es möglicherweise zu Kampfhandlungen bei Kerken am Niederrhein, in die auch die Legio I Minervia involviert war.<ref name=werner31>Werner Eck: Krise oder Nichtkrise. In: Olivier Hekster, Gerda de Kleijn, Danielle Slootjes (Hrsg.): Crises and the Roman Empire. Proceedings of the seventh workshop of the International Network Impact of Empire (Nijmegen, June 20–24, 2006). Brill, Leiden 2007, ISBN 978-90-04-16050-7, S. 31–32.</ref>
Zweites Vierkaiserjahr und Severer
LEG I MIN, TR P COS
Denarius des Septimius Severus zu Ehren der Legio I Minervia
Während der innerrömischen Konflikte zwischen Septimius Severus und Clodius Albinus stand die Legion seit 193 auf der Seite des Severus und war 196/197 aktiv an den Kämpfen beteiligt.<ref name=jona /> Wahrscheinlich erhielt die Legion den Ehrentitel Antoniniana bereits um 196 von Septimius Severus.<ref>Marc Lodewijckx (Hrsg.): Belgian Archaeology in a European Setting. Volume 1, Leuven University Press, 2001, ISBN 978-90-5867-166-0, S. 42–43.</ref> Seit 197 war eine Vexillation aus Legionären der XXX Ulpia Victrix, I Minervia, VIII Augusta und XXII Primigenia in Lugdunum (Lyon), der Hauptstadt der drei gallischen Provinzen, stationiert.<ref>Gerold Walser: Römische Inschriftkunst, Steiner, 2. verb. Auflage 1993, ISBN 978-3-515-06065-3, S. 208</ref> In den Jahren 197/198 führte Claudius Gallus als praepositus vexillationum eine Vexillation der vier germanischen Legionen (I Minervia, VIII Augusta, XXII Primigenia und XXX Ulpia) im zweiten severischen Partherkrieg.<ref>AE 1957, 123</ref>
Gaius Iulius Septimius Castinus, der Legat der Legio I Minervia und späterer Statthalter in Pannonia inferior (208–211) und Dacia (214/215–217), führte als Dux um 207/208 eine Vexillation der vier germanischen Legionen Legio VIII Augusta, Legio XXII Primigenia, I Minervia und XXX Ulpia Victrix gegen Aufrührer und Rebellen<ref name=Castinus>CIL {{#if: A | 3 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|3|apo}}|{{#ifexpr: abs 3 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|3|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|3|over}}}}}}}}, 10471, CIL {{#if: A | 3 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|3|apo}}|{{#ifexpr: abs 3 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|3|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|3|over}}}}}}}}, 10472, CIL {{#if: A | 3 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|3|apo}}|{{#ifexpr: abs 3 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|3|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|3|over}}}}}}}}, 10473</ref> in Gallien und Hispanien.<ref name=emilxxx>Emil Ritterling: Legio XXX Ulpia Victrix. In: RE Band XII,2, Stuttgart 1925, Sp. 1821–1829.</ref> Nach Elagabals (218–222) Ermordung führte die Legion den Ehrentitel Antoniniana nicht mehr.<ref name=jona /> Unter Severus Alexander (222–235) errang die Legio I Minervia Pia Fidelis Severiana Alexandriana<ref>CIL {{#if: A | 13 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|13|apo}}|{{#ifexpr: abs 13 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|13|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|13|over}}}}}}}}, 8017</ref> unter ihrem Legatus Titius Rufinus bei Bonna im Jahr 231 auf rechtsrheinischen Gebiet einen Sieg über einen germanischen Verband und errichtete auf dem Schlachtfeld einen Siegesaltar. Möglicherweise handelte es sich dabei um einen jener germanischen Plünderungszüge, welche die Situation an der Rheingrenze im 3. Jahrhundert prägten.<ref name=werner31 />
Soldatenkaiser
Während der Reichskrise des 3. Jahrhunderts verhalf die Legion wahrscheinlich Maximinus Thrax (235–238), dem ersten Soldatenkaiser, auf den Thron, der ihr dafür den Namen Legio I Minervia Maximiniana Pia Fidelis Antoniniana<ref>AE 1931, 11</ref> verlieh. Seit 238 entfiel der Namensteil Maximiniana.<ref name=jona /> Unter Gordian III. (238–244) führte die Legion den Namen Legio I Minervia Gordianarum bzw. Gordiana.<ref>CIL {{#if: A | 13 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|13|apo}}|{{#ifexpr: abs 13 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|13|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|13|over}}}}}}}}, 6763, CIL {{#if: A | 13 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|13|apo}}|{{#ifexpr: abs 13 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|13|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|13|over}}}}}}}}, 7996</ref> Gallienus (253–268) ehrte die Legion auf Münzen und mit dem Titel VI Pia VI Fidelis (sechsmal pflichtbewusst, sechsmal treu).<ref>Göbl 988r</ref> Dann unterstand die Legion den Kaisern des Gallischen Sonderreichs (260–274).<ref name=jona /> Der Einfall der Franken im Jahr 274 n. Chr. führte heutigen Erkenntnissen nach nicht zur Zerstörung des Lagers. Allerdings wurden die Wohngebiete außerhalb des Lagers aufgegeben, die verbliebene Zivilbevölkerung lebte zusammen mit der auf 1000 Mann reduzierten Garnison im Lager selbst.<ref name=Tagung>Tagungsbericht zu dem internationalen Kolloquium „Römische Legionslager in den Rhein- und Donauprovinzen – Nuclei spätantikfrühmittelalterlichen Lebens?“ PDF</ref>
Spätantike
Eine Vexillation der Legio I Minervia war vermutlich zwischen 285 und 290 für einen Feldzug Maximians gegen die aufständische Bagauden Galliens oder zur Bekämpfung von Piraten dem Feldherrn und späteren britannischen Usurpator Carausius unterstellt worden. Carausius (286/287–293) ehrte die Legion durch Münzprägungen.<ref>P. J. Casey: Carausius and Allectus: the British usurpers, Routledge, 1994, ISBN 978-0-7134-7170-0, S. 82–83.</ref> Bis 295 ist die Legion als Limitanei (Grenzheer) in Bonna inschriftlich nachgewiesen.<ref name=rga>Heinrich Beck u. a. (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Bd. 3, de Gruyter, Berlin-New York 1978, ISBN 3-11-006512-6, S. 226.</ref> Darstellungen auf dem Konstantinsbogen weisen darauf hin, dass Konstantin der Große (306–337) Teile der Legion in seinen Comitatus („Gefolge“) aufgenommen hatte. Aus diesem Legionsteil gingen vermutlich die Prima Minerbes und die Minervii des Ostreiches hervor.<ref name=rga /><ref>Hans Peter L’Orange, Armin von Gerkan: Der spätantike Bildschmuck des Konstantinsbogens (Reihe: Studien zur spätantiken Kunstgeschichte 10), de Gruyter, Berlin 1939, S. 110–111, 117.</ref> Um 353 wurde Bonna von einfallenden Franken zerstört, seitdem gibt es keine sicheren Berichte über die „germanische“ Legio I Minervia mehr. Allerdings fehlt auch ein Bericht über ihr Ende.<ref name=jona /> In seinem Bericht über die Schlacht von Argentoratum im Herbst 357 erwähnte Ammianus Marcellinus eine Primanorum Legio (Ammianus Marcellinus 16, 12, 49), bei der es sich um einen Teil der Legio I Minervia handeln könnte.<ref>Dietrich Hoffmann: Das spätrömische Bewegungsheer und die Notitia dignitatum, Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1969/70 (Epigraphische Studien, Bd. 7), S. 204.</ref> Julian (360–363) eroberte Bonna zurück und baute das Lager möglicherweise wieder auf. Welche Truppen in dem Lager stationiert waren, ist jedoch unbekannt.<ref name=Tagung />
Die Minervii waren im frühen 5. Jahrhundert eine legio comitatensis (mobiles Feldheer) in der spätantiken Armee des Ostens und wurden in der Notitia Dignitatum unter dem Kommando des Magister militum per Illyricum angeführt.<ref name=ndor9>Notitia Dignitatum Or. IX.</ref>
Angehörige der Legion
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Literatur
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| S I | Suppl. I = Supplementband I | S II | Suppl. II = Supplementband II | S III | Suppl. III = Supplementband III | S IV | Suppl. IV = Supplementband IV | S V | Suppl. V = Supplementband V | S VI | Suppl. VI = Supplementband VI | S VII | Suppl. VII = Supplementband VII | S VIII | Suppl. VIII = Supplementband VIII | S IX | Suppl. IX = Supplementband IX | S X | Suppl. X = Supplementband X | S XI | Suppl. XI = Supplementband XI | S XII | Suppl. XII = Supplementband XII | S XIII | Suppl. XIII = Supplementband XIII | S XIV | Suppl. XIV = Supplementband XIV | S XV | Suppl. XV = Supplementband XV | R=Registerband | #default = Band XII,2 }}, Stuttgart {{#switch: XII,2 | I,1=1893 | I,2=1894 | II,1=1895 | II,2=1896 | III,1=1897 | III,2=1899 | IV,1=1900 | IV,2=1901 | V,1=1903 | V,2=1905 | VI,1=1907 | VI,2=1909 | VII,1=1910 | VII,2=1912 | VIII,1=1912 | VIII,2=1913 | IX,1=1914 | IX,2=1916 | X,1=1918 | X,2=1919 | XI,1=1921 | XI,2=1922 | XII,1=1924 | XII,2=1925 | XIII,1=1926 | XIII,2=1927 | XIV,1=1928 | XIV,2=1930 | XV,1=1931 | XV,2=1932 | XVI,1=1933 | XVI,2=1935 | XVII,1=1936 | XVII,2=1937 | XVIII,1=1939 | XVIII,2=1942 | XVIII,3=1949 | XVIII,4=1949 | XIX,1=1937 | XIX,2=1938 | XX,1=1941 | XX,2=1950 | XXI,1=1951 | XXI,2=1952 | XXII,1=1953 | XXII,2=1954 | XXIII,1=1957 | XXIII,2=1959 | XXIV=1963
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- Werner Eck: Die legio I Minervia. Militärische und zivile Aspekte ihrer Geschichte im 3. Jh. n. Chr., in: Yann Le Bohec (Hrsg.): Les légions de Rome sous le Haut-Empire, Lyon 2000, S. 87–93.
Weblinks
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- Informationen zur Legio I Flavia Minervia
- Legio I Minervia bei imperiumromanum.com
Einzelnachweise
<references />
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Legendär: Thebaica
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I Adiutrix | I Armeniaca | I Flavia Constantia | I Flavia Gallicana Constantia | I Flavia Pacis | I Flavia Martis | I Germanica (Augusta) | I Illyricorum | I Iovia | I Italica | I Isaura Sagittaria | I Iulia Alpina | I Macriana liberatrix | I Martia | I Maximiana | I Minervia | I Noricorum | I Parthica | I Pontica | I Valentiniana | II (Pompeius) | II Adiutrix | II Armeniaca | II Augusta | II Brittannica | II Flavia Constantia | II Flavia Constantiniana | II Flavia Virtutis | II Herculia | II Italica | II Iulia Alpina | II Isaura | II Parthica | II Traiana fortis | II Valentiniana | III Augusta | III Cyrenaica | III Diocletiana | III Flavia Salutis | III Gallica | III Herculia | III Isaura | III Italica | III Iulia Alpina | III Parthica | IIII Flavia Felix | IIII Italica | IIII Macedonica | IIII Martia | IIII Parthica | IIII Scythica | IIII Sorana | V Alaudae | V Gallica | V Iovia | V Macedonica | V Parthica | V Urbana | VI Ferrata | VI Herculia | VI Parthica | VI Victrix | VII Claudia | VII Gemina (Hispana) | VIII Augusta (Gallica) | VIIII Hispana | X Fretensis | X Gemina | X Veneria | XI Claudia | XII Fulminata | XII Victrix | XIII Gemina | XIIII Gemina | XV Apollinaris | XV Primigenia | XVI Flavia Firma | XVI Gallica | XVII | XVIII | XIX | XX Siciliana | XX Valeria Victrix | XXI Rapax | XXII Deiotariana | XXII Primigenia | XXVIII | XXX Classica | XXX Ulpia Victrix | Jovianer und Herkulianer | Martia
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