Leppe
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Fluss
Die Leppe ist ein 19,4 km langer, orografisch rechter Nebenfluss der Agger im nordrhein-westfälischen Bergischen Land.
Name
Der Ort Leppe wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich genannt und schon damals mit der heutigen Schreibweise. Der Name leitet sich wohl vom germanischen Wortstamm *lip- mit der Bedeutung „gießen, fließen, nass“ ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Verlauf
Die Quelle der Leppe liegt in der Gemeinde Marienheide, etwa 500 m südwestlich der Ortschaft Stülinghausen auf einer Höhe von Vorlage:Höhe. Von hier an fließt sie vorrangig in südwestliche Richtung. Ihr Weg führt sie an Däinghausen, Kotthausen, Himmerkusen, Hüttenermühle, Jedinghagen und Untererlinghagen vorbei. Ab Kaiserau fließt die Leppe vorrangig nach Süden, kommt an Bickenbach vorbei und mündet nach 19 km bei Engelskirchen auf Vorlage:Höhe in die Agger. Auf ihrem Weg von der Quelle zur Mündung überwindet sie 236 Höhenmeter, was einem mittleren Sohlgefälle von 12,4 ‰ entspricht. Vorlage:Absatz
Nebenflüsse
Im Folgenden werden die Nebenflüsse der Leppe genannt. Angegeben wird die orografische Lage, der Ort der Mündung und die Mündungshöhe.
- Mühlenbach (rechts) bei Himmerkusen auf Vorlage:Höhe
- Hesselbach (links) bei Hüttenermühle auf Vorlage:Höhe
- Gimbach (rechts) am „Gimborner Dreieck“/Leppestr. (L97) auf Vorlage:Höhe
- Scheelbach (rechts) bei Kaiserau auf Vorlage:Höhe
- Gelpe (links) vor Papiermühle auf Vorlage:Höhe
Mühlen und Hammerwerke
Im gesamten Leppetal siedelten sich schon im 17. Jahrhundert Hütten- und Hammerwerke an. Um 1800 existierten 25 durch die Wasserkraft der Leppe angetriebene Reck-, Sensen- und Bandhämmer. Die wenigen verbliebenen Betriebe haben sich heute auf die Herstellung und Verarbeitung von Edelstahl spezialisiert. Es existierten folgende Mühlen und Hammerwerke an der Leppe (nach Nicke, Bergische Mühlen, Wiehl 1998):
- Bockheims Mühle, Engelskirchen
- Engelskirchener Hütte
- Lepperhammer
- Strengerhammer
- Papiermühle Blumenau
- Oelchenshammer (existiert noch, Rheinisches Industriemuseum)
- Bickenbacher Mühle
- Bickenbacher Hammer
- Papiermühle Bickenbach
- Felsenthalhammer
- Hammer auf dem Dillstein
- Kuhlbacher Hammer
- Kaiserau-Hammer
- Höver-Hammer
- Pickardts-Hammer
- Wahlscheidshammer
- Stellershammer (existiert noch)
- Müllershammer Oberleppe (2012 transloziert ins Freilichtmuseum Lindlar)
- Eibacher Hammer
- Federnfabrik Ahle
- Leppetaler Pulvermühle (Thaler Mühle)
- Nordhellerhammer
- Walzwerk Nockemann und Klein
- Hüttenermühle
- Dürhölzener Schlosserei (Kardangetriebe)
- Wettemühle
Durch das Leppetal führte von 1897 bis 1958 die Leppetalbahn.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Siehe auch
- Oelchenshammer – historischer Hammer an der Leppe bei Engelskirchen