Lethe (Daimon)
Lethe (Vorlage:GrcS, Personifikation zu {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist in der griechischen Mythologie die Daimona der Vergessenheit und nach Hesiods Theogonie eine Tochter der Eris.<ref>Hesiod, Theogonie 226</ref> Ihre Gegenspielerin ist Mnemosyne, die Personifikation der Erinnerung.
In der Kunst wird Lethe manchmal als Frau dargestellt, die den Verstorbenen beim Eintritt in den Hades den Trank des Vergessens reicht.<ref>Wilhelm Vollmer: Vollständiges Wörterbuch der Mythologie aller Völker: Eine gedrängte Zusammenstellung des Wissenwürdigsten aus der Fabel- und Götterlehre der Völker der alten und neuen Welt. s. n. 1859, S. 355.</ref> Eine ähnliche Funktion kommt dem Fluss Lethe zu, der nach ihr benannt ist. Oft wurde sie mit der gleichnamigen Flussgottheit gleichgesetzt.
Von ihr ist relativ wenig bekannt, außer dass sie zusammen mit Hesychia (Quies) und Aergia das Reich des Hypnos bewachen soll. Daher wird auch beschrieben, dass sich vor dessen Grotte eine schläfrig und träge machende Wirkung überträgt.<ref>Statius, Thebais 10,90ff.</ref>
Literatur
- Harald Weinrich: Lethe: Kunst und Kritik des Vergessens. C. H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-44818-6.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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