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Küppersteg

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(Weitergeleitet von Leverkusen-Küppersteg)
Datei:Christus König Küppersteg 01.jpg
Kath. Christus-König-Kirche am Europaring in Küppersteg

Küppersteg ist ein Stadtteil von Leverkusen.

Lage

Datei:Map Leverkusen-Küppersteg.png
Lage von Küppersteg in Leverkusen

Im Osten von Küppersteg verlaufen die Bundesautobahn 1 und die Bahnstrecke Gruiten–Köln-Mülheim als Grenze zu Quettingen. Nordöstlich liegt der Stadtteil Opladen. Südlich von Küppersteg liegen die Dhünn sowie der Stadtteil Wiesdorf und im Westen bildet die Bahnstrecke Köln–Duisburg die Grenze zu Bürrig. An dieser befindet sich der Haltepunkt Leverkusen-Küppersteg der S-Bahn Rhein-Ruhr.<ref>Bahnhof Küppersteg. Leverkusen.com</ref>

Am Küppersteger Bahnhof, der von der S-Bahn-Linie S6 (Köln–Essen) angefahren wird, besteht auf der Ost- und Westseite Anschluss an die Wupsi-Buslinie 207 (Rheindorf–Steinbüchel). In näherer Umgebung befinden sich weitere Haltestellen (Küppersteg Post, Linie 204; Von-Ketteler-Straße, Linien 203 und 217).

Linie Verlauf Takt

Vorlage:Linienverlauf S-Bahn Rhein-Ruhr

207 Rheindorf Nord – Küppersteg S-Bahnhof – Mathildenhof 20 Min. (werktags)

Geschichte

Datei:Schloss Reuschenberg Küppersteg 1900.jpg
Das ehemalige Schloss Reuschenberg an der Stelle des heutigen Wildparks

Im Jahre 1157 wurde Küppersteg erstmals als Steg über die Dhünn bei Bürrig erwähnt. Der Ort gehörte im Mittelalter zum Amt Miselohe im Herzogtum Berg. Später war er ein Teil des Großherzogtums Berg. 1815 kam Küppersteg an das Königreich Preußen und zum Kreis Opladen im Regierungsbezirk Düsseldorf, allerdings 1819 schon an den Kreis Solingen. 1845 erhielt Küppersteg einen Bahnhof an der neuerrichteten Cöln-Mindener Eisenbahn. Am 31. August 1889 wurde die Bürgermeisterei Opladen-Land, zu der Bürrig und Wiesdorf gehörten, in Bürgermeisterei Küppersteg umbenannt, die nun nicht mehr von Opladen aus verwaltet wurde, sondern einen eigenen Bürgermeister erhielt.<ref>863. In: Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf. Düsseldorf 1889, S. 334 (Heinrich-Heine-Universität [abgerufen am 6. August 2024]).</ref><ref>(Ober-)Bürgermeister. In: leverkusen.com. Abgerufen am 6. August 2024.</ref>

1876 wurde in Küppersteg die Zündhütchen fabriziernde Sprengkapselfabrik F. Paulus gegründet, die 1908 mit der unmittelbar benachbarten, 1897 gegründeten Zündhütchenfabrik Schmitt & Co. zur Rheinische Zündhütchen- und Sprengkapselfabrik GmbH fusionierte.<ref>Zündhütchenfabrik (Rheinische) Sprengkapselfabrik F. Paulus in Küppersteg. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands RheinlandVorlage:Abrufdatum</ref><ref>Zündhütchenfabrik Schmitt & Co. in Küppersteg. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands RheinlandVorlage:Abrufdatum</ref> Nachdem die Fabriken teils bereits 1924 liquidiert wurden und nachfolgend noch metallverarbeitend tätig waren, wurde die Fabrik 1945 außer Betrieb genommen und vollständig demontiert.

Im Jahre 1928 wurde die Christ-König-Kirche gebaut. Seit 1930 ist Küppersteg ein Stadtteil von Leverkusen, seit 1. Januar 1975 im Stadtbezirk II.

Seit den 1970er Jahren gilt Küppersteg als zweigeteilt. Der vierspurige Europaring zerschneidet den Stadtteil in Ost und West. Es gibt Überlegungen, diese Situation zu ändern und die Straße mit einem Deckel zu versehen.<ref>Umbau der B8 – Küppersteg wächst zusammen! In: leverkusen.com. Abgerufen am 6. August 2024.</ref>

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl
1990 9.783 1995 9.491 1996 9.478
1997 9.244 1998 9.121 1999 9.237
2000 9.161 2001 9.209 2002 9.184
2003 9.082 2005 9.142 2023 9.870

Infrastruktur

  • Kindertagesstätte der Caritas
  • Kindergarten Martin-Luther-Haus
  • Katholische Kindertagesstätte Christus König
  • Städtischer Kindergarten
  • Gemeinschaftsgrundschule Kerschensteinerschule
  • Städtische Gemeinschaftshauptschule
  • Wildpark Reuschenberg
  • Naherholungsgebiet Silbersee

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

  • Leverkusener Informationen 2004, Herausgeber: Stadt Leverkusen, Leverkusen 2004.

Weblinks

Commons: Küppersteg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 3′ N, 7° 0′ O

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Stadtbezirk I: Hitdorf | Manfort | Rheindorf | Wiesdorf

Stadtbezirk II: Bergisch Neukirchen | Bürrig | Küppersteg | Opladen | Quettingen

Stadtbezirk III: Alkenrath | Lützenkirchen | Schlebusch | Steinbüchel

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein