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Lichterfelde (Wische)

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Lichterfelde
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(233)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 52° 51′ N, 11° 52′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(233) 52° 51′ 25″ N, 11° 52′ 20″ O
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Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 39615
Vorwahl: 039396
Lage von Lichterfelde in Sachsen-Anhalt
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Lichterfelde ist ein Ortsteil der Gemeinde Altmärkische Wische im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.<ref name="Hauptsatzung" />

Geographie

Lage

Lichterfelde ist ein langgezogenes Reihendorf<ref name="HOB-12" /> in der Wische zwischen Seehausen (Altmark) und Werben (Elbe) im Norden der Altmark am Flüsschen Tauber Aland.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Nachbarorte sind Neukirchen (Altmark) im Norden, Wendemark im Osten und im Westen Ferchlipp und Falkenberg.

Ortsteilgliederung

Zum Ortsteil Lichterfelde gehört der Wohnplatz Ferchlipp.<ref name="OT-LSA-2013" />

Geschichte

Mittelalter bis Neuzeit

Die erste urkundliche Erwähnung von Lichterfelde stammt aus dem Jahre 1310 als in curia Lichterfelde.<ref name="Riedel-17" /> Den von dem Knesebeck gehörte dort ein Hof. Weitere Nennungen sind 1322 lichteruelde, 1333 villa Liechterveld, 1520 im dorpe to Lichteruelde und 1687 Lichterfelde.<ref name="HOB-12" />

Wie viele andere Dörfer in der Wische, so ist auch Lichterfelde in der Zeit Albrecht des Bären (1157–1170) entstanden. Dies war erst durch die damals stattfindenden Eindeichungen der Elbe und des Aland möglich. Danach konnte die Wische mit größeren Ortschaften besiedelt werden.<ref name="HP" /> Markgraf Albrecht der Bär hatte im Rahmen der deutschen Ostsiedlung 1157 Siedler aus Holland, Seeland und Flandern als Kolonisten gewonnen.<ref name="Helmold-Slavenchronik" /> Einzelne Hofstellen waren nachweislich vorher auch schon vorhanden.<ref name="HP" />

Herkunft des Ortsnamens

Lichterfelde bekam seinen Namen wahrscheinlich von den flämischen Siedlern, und der Ortsname ist auf Westflämisch lichtervelde zurückzuführen, wie z. B. auch Lichtervelde in Flandern.<ref name="Wissen-3-Lichterfelde-Dorf" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Forscher deuten den ursprünglichen Namen auf die Ortslage „Feld auf einer Waldblöße“,<ref name="Wissen-3-Lichterfelde" /> also ein Feld auf einer Lichtung.

Muntenack

<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Muntenack

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   |type=landmark
  }} war eine Wüstung, die etwa einen Kilometer südlich des Dorfes lag. Das Dorf war 1401 erstmals erwähnt worden. Eine Ackerbreite trug früher den Namen des untergegangenen Dorfes.<ref name="Zahn-Wüstungen" />

Eingemeindungen

Bis 1807 gehörte das Dorf zum Seehausenschen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag es im Kanton Werben auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Kreis Osterburg, dem späteren Landkreis Osterburg.<ref name="HOB-12" />

Am 1. Oktober 1938 wurden die Gemeinden Lichterfelde und Ferchlipp zu einer neuen Gemeinde Lichterfelde zusammengeschlossen.<ref name="AB-RB-Magdeburg 1938, S. 22" /> Die ehemalige Gemeinde Ferchlipp wurde 1957 als Ortsteil von Lichterfelde aufgeführt, 1986 nicht mehr,<ref name="Orte-DDR-1986" /> später war Ferchlipp eine kleine Ansiedlung, ein Wohnplatz.<ref name="OT-LSA-2008" />

Die Gemeinde Lichterfelde wurde am 25. Juli 1952 in den Kreis Seehausen umgegliedert. Am 2. Juli 1965 kam die Gemeinde zum Kreis Osterburg. Am 1. Juli 1994 wurde sie dem Landkreis Stendal zugeordnet.<ref name="Metzler-Poeschel" />

Bis zum 31. Dezember 2009 war Lichterfelde eine selbständige Gemeinde mit dem Wohnplatz Ferchlipp und gehörte der jetzt aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Seehausen (Altmark) an.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden Falkenberg und die Räte der Gemeinden Lichterfelde, Neukirchen (Altmark) und Wendemark beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Altmärkische Wische vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.<ref name="AB-SDL 2009-17" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1734 188
1775 147
1789 208
1798 244
1801 225
1818 320
1840 405
1864 383
Jahr Einwohner
1871 377
1885 351
1892 [00]372<ref name="Zahn-1928" />
1895 365
1900 [00]292<ref name="Zahn-1928" />
1905 312
1910 [00]268<ref name="Zahn-1928" />
1925 327
Jahr Einwohner
1939 312
1946 715
1964 567
1971 578
1981 509
1993 466
2006 311
2007 [00]297<ref name="EW-2008" />
Jahr Einwohner
2008 [00]272<ref name="EW-2008" />
2011 [00]244<ref name="EW-2011-2012" />
2014 [00]227<ref name="KEK-2025" />
2020 [00]239<ref name="EW-2021" />
2021 [00]236<ref name="EW-2021" />
2022 [0]226<ref name="EW-2023" />
2023 [0]233<ref name="EW-2023" />

Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006:<ref name="HOB-12" />

Religion

Die evangelische Kirchengemeinde Lichterfelde, die früher zur Pfarrei Wendemark bei Werben an der Elbe gehörte,<ref name="Almanach1903" /> wird heute betreut vom Kirchspiel Werben im Pfarrbereich Seehausen des Kirchenkreises Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Lichterfelde stammen aus dem Jahre 1646.<ref name="Machholz" />

Politik

Bürgermeister

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Lichterfelde war Bernd Sennecke.<ref name="Wahl-2008" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Die evangelische Dorfkirche Lichterfelde (Wische) ist ein Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der Westturm kam im 16. Jahrhundert dazu. Das Innere wurde um 1960 restauriert und dabei die zum Teil erhaltenen spätgotischen Wandmalereien wieder übertüncht.<ref name="Altmarkkirchen" />
  • Auf dem Kirchhof ist ein Friedhof. Der Ortsfriedhof befindet sich am westlichen Ortsausgang.
  • Lichterfelde steht ein Denkmal aus gemauerten Feldsteinen für die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs.<ref name="Denkmalprojekt" />

Vereine

Im Vereinsregister des Amtsgerichts Stendal sind aufgeführt:<ref name="VR">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

  • Förderverein für Kultur und gesellschaftliches Zusammenleben in der Gemeinde Altmärkische Wische, OT Lichterfelde „Dorfclub Lichterfelde“ e. V., 2010 gegründet. Er organisiert Dorffeste und den Karneval.<ref name="VS 2018" />
  • Jagdgesellschaft „Von der kleinen Wässerung“ Lichterfelde e. V., 2007 gegründet

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Straßenverbindung zwischen Werben (Elbe) und Seehausen (Altmark).

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

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  • Vorlage:BibOCLC

Weblinks

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  • Vorlage:GOV

Einzelnachweise

<references> <ref name="AB-RB-Magdeburg 1938, S. 22">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

<ref name="AB-SDL 2009-17">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>

<ref name="Altmarkkirchen">Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref>

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<ref name="Helmold-Slavenchronik">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

<ref name="KEK-2025">Landkreis Stendal – Der Landrat: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., S. 296; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

<ref name="Machholz">Vorlage:Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925</ref>

<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref>

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<ref name="Riedel-17">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>

<ref name="VS 2018">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

<ref name="Wahl-2008">Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-08-25;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

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<ref name="Wissen-3-Lichterfelde-Dorf">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref>

<ref name="Zahn-Wüstungen">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> </references>

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