Zum Inhalt springen

Lietzenburger Straße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lietzenburger Straße
Datei:DEU Berlin COA.svg
Wappen
Straße in Berlin
Datei:Kudamm Karree View from LietzenburgerStr.jpg
Lietzenburger Straße mit dem Kudamm-Karree im Hintergrund
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Berlin
Ortsteil  Schöneberg,
Wilmersdorf,
Charlottenburg
Angelegt  Ende 19. Jahrhundert
Neugestaltet 
Hist. Namen  Achenbachstraße
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
An der Urania (nordöstlich),
Olivaer Platz (westlich)
Querstraßen  (Auswahl)
Kleiststraße,
Martin-Luther-Straße,
Ansbacher Straße,
Augsburger Straße,
Spichernstraße,
Nürnberger Straße,
Rankestraße,
Joachimsthaler Straße,
Fasanenstraße,
Uhlandstraße,
Sächsische Straße,
Württembergische Straße
Plätze  Friedrich-Hollaender-Platz,
Olivaer Platz
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 2700 Meter

-

Karte
Vorlage:Maplink

Die Lietzenburger Straße ist eine rund 2,7 Kilometer lange Hauptverkehrsstraße in den Berliner Ortsteilen Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg, die das westliche Berliner Stadtzentrum im Süden begrenzt. Ihren Namen hat die Straße von der ursprünglichen Bezeichnung des Schlosses Charlottenburg, der damaligen „Lietzenburg“.

Verlauf

Die Lietzenburger Straße verläuft in Ost-West-Richtung von der Kreuzung Martin-Luther-Straße Ecke Kleiststraße bis zum Olivaer Platz in der Nähe des Kurfürstendamms. In ihrem Verlauf kreuzt sie westwärts unter anderem die Passauer Straße, wo sie von Schöneberg in den Ortsteil Wilmersdorf wechselt. Von hier bis zu ihrem Ende bildet sie die Ortsteilgrenze zwischen Wilmersdorf und Charlottenburg, wobei sie an der Nürnberger Straße in den Ortsteil Charlottenburg wechselt. Weiter in Richtung Westen kreuzt die Lietzenburger Straße unter anderem die Joachimsthaler Straße, die Fasanen- und die Uhlandstraße sowie einige kleinere Straßen.

Geschichte

Datei:WilmersdorfLietzenburgerStraße.JPG
Gebäude in der Lietzenburger Straße

Bei ihrer Anlage Ende des 19. Jahrhunderts begann sie am damaligen Rankeplatz, dem heutigen Friedrich-Hollaender-Platz, im Kreuzungsbereich der Joachimsthaler Straße, und endete an der Kostnitzer Straße (heute: Konstanzer Straße am Olivaer Platz). Als Ergebnis der starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie zwecks Entlastung des Straßenzuges Kurfürstendamm – Tauentzienstraße unter Einbeziehung der aufgehobenen Achenbachstraße nach Osten schräg durch die bislang rechteckige Straßenstruktur verlängert. Die geräumten Trümmergrundstücke ermöglichten eine große Straßenbreite. Zusammen mit der sich anschließenden Straße An der Urania wurde die autogerechte Schneise von den Verkehrsplanern der Nachkriegszeit auch als „Südtangente“ bezeichnet.

Von ihrem östlichen Beginn bis zur Uhlandstraße ist die durchweg sechsspurige Lietzenburger Straße mit einem begrünten Mittelstreifen ausgestattet. Die Bebauung besteht aus Gebäuden aller Bauepochen seit Anlage der Straße, von der Gründerzeit bis hin zu Anfang des 21. Jahrhunderts errichteten Bauwerken, darunter einem zwischen den Einmündungen der Schlüterstraße und der Bleibtreustraße gelegenen rückwärtigen Gebäudetrakt des Hauses Cumberland.

Sonstiges

Siehe auch

Weblinks

Commons: Lietzenburger Straße (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 30′ 2″ N, 13° 19′ 52″ O

 {{#coordinates:52,500555555556|13,331111111111|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BE
   |type=landmark
  }}