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Linkerskopf

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Vorlage:Infobox Berg

Der Linkerskopf ist ein Vorlage:Höhe hoher Nebengipfel der Rotgundspitze und der höchste Grasberggipfel der Allgäuer Alpen. Er bildet scheinbar den Abschluss des Birgsauer Tales und bietet im Winter wegen seiner riesigen, glatten Schneeflanke ein besonders anziehendes Bild. Er ist einer der botanisch reichsten Berghänge der Ostalpen. Der Gletscher-Hahnenfuß ist in den Bayerischen Alpen nur am Linkerskopf anzutreffen. Der Linkerskopf ist von keiner Seite her leicht erreichbar. Auf ihn führt kein markierter Weg.

Anstiege

Von der Rappenseehütte

  • Schwierigkeit: II+
  • Zeitaufwand: 1¼ Stunden
  • Ausgangspunkt: Rappenseehütte
  • Erstersteiger: unbekannt
  • Bemerkung: Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, teilweise ausgesetzt, schlechte Sicherungsmöglichkeiten

Westgrat

  • Schwierigkeit: II
  • Zeitaufwand: 1½ Stunden
  • Ausgangspunkt: Rappenseehütte
  • Erstersteiger: unbekannt
  • Bemerkung: Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, teilweise ausgesetzt und brüchig.

Nordrücken (Habaum)

  • Schwierigkeit: I+
  • Zeitaufwand: 4 Stunden
  • Ausgangspunkt: Einödsbach
  • Erstersteiger: unbekannt
  • Bemerkung: Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, teilweise ausgesetzt und brüchig.

Skitouren

Unter Skibergsteigern gilt der Linkerskopf als eines der schwierigsten Ziele im Allgäu. Die Abfahrt ist über lange Strecken bis zu 45 Grad steil und nur bei absolut sicheren Schneeverhältnissen und stabilem Schönwetter durchführbar.<ref>Kristian Rath, Skitouren und Skibergsteigen Allgäu, Panico-Alpinverlag, Köngen 2009, S. 98 ISBN 3-926807-73-3</ref>

Bilder

Literatur

  • Bergkamerad, Heft August 1972
  • Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen, Lindenberg, Kunstverlag Josef Fink, 2007, ISBN 978-3-89870-389-5
  • Thaddäus Steiner: Die Flurnamen der Gemeinde Oberstdorf im Allgäu, München, Selbstverlag des Verbandes für Flurnamenforschung in Bayern, 1972
  • Zettler/Groth: Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen. Bergverlag Rudolf Rother, München 1984. ISBN 3-7633-1111-4

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />