Liste der Kulturdenkmale in Muldestausee
In der Liste der Kulturdenkmale in Muldestausee sind alle Kulturdenkmale der Gemeinde Muldestausee (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist das Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt, das auf Basis des Denkmalschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 21. Oktober 1991 durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt erstellt und seither laufend ergänzt wurde (Stand: 31. Dezember 2024).
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Burgkemnitz
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz der Jugend (Karte){{#coordinates:51.684330|12.403164 |
name=Platz der Jugend, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die barocke Kirche wurde im Jahre 1722 erbaut. Es ist die Patronatskirche der Familie von Bodenhausen. Zu dem Saalbau gehört ein Westturm mit einer doppelten Zwiebelhaube. Im Inneren befindet sich die fast komplett erhaltene barocke Innenausstattung. Die Decke ist eine Muldentonne mit barocken Malereien eines Wolkenhimmels und 16 Figuren. Weiter befindet sich eine zweistöckige Hufeisenempore, eine Patronatsloge ein Kanzelaltar und eine Orgel aus dem Jahr 1851.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 77–78.</ref> |
094 06227 |
Baudenkmal | Datei:Burgkemnitz kirche.JPG |
| Platz der Jugend, Ecke Schlaitzer Straße (Karte){{#coordinates:51.683098|12.404980 |
name=Platz der Jugend, Ecke Schlaitzer Straße, Kriegerdenkmal|region=DE-ST|type=building}} | Kriegerdenkmal | Der große Findling mit einer Inschrifttafel soll an die Gefallenen des Ersten und des Zweiten Weltkriegs gedenken. Aufgestellt wurde das Kriegerdenkmal im Jahre 1996, in diesem Jahr wurde das 650-jährige Bestehen von Burgkemnitz gefeiert.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 78</ref> | 094 96604 |
Baudenkmal | Datei:Burgkemnitz,Kriegerdenkmal.jpg |
| Schlaitzer Straße 14 (Karte){{#coordinates:51.685408|12.406821 |
name=Schlaitzer Straße 14, Schloss|region=DE-ST|type=building}} | Schloss | Hier stand im Mittelalter eine Wasserburg. Im Jahre 1665 wurde die Burg von Bodo von Bodenhausen übernommen. 1869 baute Hans Bodo Freiherr von Bodenhausen das heutige Schloss, dabei wurden alte Teile der Burg verwendet. Es ist eine dreiflügelige Anlage in einem 14,4 Hektar großen Park.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 78</ref> | 094 96603 |
Baudenkmal | Datei:Burgkemnitz-gut.jpg |
Friedersdorf
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auenweg 5 (Karte){{#coordinates:51.64346|12.36648 |
name=Auenweg 5, Wohnhaus Auenweg 5|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus Auenweg 5 | Wohnhaus Das giebelständige Wohnhaus wurde um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert gebaut. Es ist ein eingeschossiger Ziegelbau.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 79</ref> |
094 96536 |
Baudenkmal | Datei:Auenweg 5 in Friedersdorf 01.jpg |
| Aueweg (Karte){{#coordinates:51.657950|12.335971 |
name=Aueweg, Grabmal|region=DE-ST|type=building}} | Grabmal | Grabmal Das Grabmal befindet sich am Steinberg im Wald hinter dem Rohrwerk Muldenstein, Flur 1, Flurstück 6/15. Das Grabmal wurde 1903 in das Waldstück Lutherlinde verlegt. Eine erneute Verlegung wurde 1907 wegen Gleisbauarbeiten notwendig. Es ist das Erbbegräbnis der Familie Menzel, den Besitzern des Braunkohlenwerkes, eines Steinbruches, einer Dampfziegelei und des Rittergutes bei Muldenstein. Das Grabmal besteht aus einer Einfriedung mit Toranlage und zwei Grabsteinen.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 81–82.</ref> |
094 96602 | Baudenkmal | Datei:Muldenstein Meisels Grab.jpg |
| Bitterfelder Straße (Karte){{#coordinates:51.643239|12.370834 |
name=Bitterfelder Straße, Feierhalle|region=DE-ST|type=building}} | Feierhalle | Feierhalle Die Feierhalle wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut. Es ist ein Bau aus Naturstein mit einem Satteldach. Auf dem Satteldach befindet sich ein Dachreiter. Die Fenster haben Spitzbögen, die tür hat große Beschläge.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 79</ref> |
094 96227 | Baudenkmal | Datei:FriedersdorfFriedhofskapelle.JPG |
| Dorfplatz (Karte){{#coordinates:51.646495|12.367991 |
name=Dorfplatz, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die Kirche wurde 1899 im neugotischen Stil erbaut. Der Westturm hat einen quadratischen Grundriss und trägt ein spitzen Helm. Die Ausstattung im Inneren ist aus der Bauzeit, der gotische Altar ist eine wertvolle Schnitzarbeit und wurde 1515 erstellt.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 80</ref> |
094 06228 | Baudenkmal | Datei:Friedersdorf (Mulde), Evangelische Kirche.jpg |
| Dorfplatz 6 (Karte){{#coordinates:51.645962|12.367719 |
name=Dorfplatz 6, Gasthaus|region=DE-ST|type=building}} | Gasthaus | Gasthaus Die Gaststätte „Zur Linde“ wurde im 18. Jahrhundert erbaut, es ist wohl der älteste Bau des Ortes. Es ist ein zweigeschossiger Bau mit sieben Achsen und einem Krüppelwalmdach. Der Eingang zum Haus befindet sich in der Mitte, davor ist eine Freitreppe.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 79–80.</ref> |
094 96538 | Baudenkmal | Datei:Friedersdorf (Mulde),Dorfplatz 6,Gasthaus Zur Linde.jpg |
| Dorfplatz 7 (Karte){{#coordinates:51.646167|12.367460 |
name=Dorfplatz 7, Pavillon|region=DE-ST|type=building}} | Pavillon | Pavillon Der Pavillon wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. |
094 95400 | Baudenkmal | Datei:Friedersdorf (Mulde),Dorfplatz 7,Pavillon.jpg |
| Kraftwerksstraße (Karte){{#coordinates:51.656777|12.355703 |
name=Kraftwerksstraße, Transformatorenstation|region=DE-ST|type=building}} | Transformatorenstation | Transformatorenstation Die Transformatorenstation befindet sich an der Ecke Bahnhofstraße. Erbaut wurde di Station im Jahre 1915. Es ist ein Ziegelbau mit quadratischen Grundriss. Das Dach ist ein Pyramidendach.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 81</ref> |
094 96540 | Baudenkmal | Datei:Friedersdorf,Transformatorenstation.jpg |
| Kraftwerkstraße (Karte){{#coordinates:51.655874|12.350443 |
name=Kraftwerkstraße, Reichsbahnkraftwerk Muldenstein|region=DE-ST|type=building}} | Reichsbahnkraftwerk Muldenstein | Das Bahnkraftwerk wurde 1912 errichtet, es liegt auf der Porphyrkuppe am Muldestausee. Es war das erste und älteste Eisenbahnkarftwerk Deutschlands.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 81</ref> In den Jahren 1987 und 1990 wurde ein Teil der technischen Anlagen stillgelegt. 1994 ging das Bahnkraftwerk Muldenstein endgültig vom Netz. Der Abriss erfolgte ab Herbst 2007. Die Schornsteine wurde 2011 gesprengt. An der Stelle des Bahnkraftwerkes steht heute ein Solarkraftwerk. | 094 95183 | Baudenkmal | Datei:Bahnkraftwerk Muldenstein.jpg |
| Kraftwerkstraße 15 (Karte){{#coordinates:51.656130|12.351960 |
name=Kraftwerkstraße 15, Wohnhaus|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus | Wohnhaus Das Haus wurde um 1910 erbaut. Es ist ein zweigeschossiges Haus mit drei Achsen. In der Mitte befindet sich der Eingang in einem vorgebauten Windfang. davor befindet sich eine Freitreppe. die tür und die Fenster sind aus der Bauzeit.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 80–81.</ref> |
094 95184 | Baudenkmal | Datei:FriedersdorfKraftwerkstr15.jpg |
Gossa
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Chausseestraße 19 (Karte){{#coordinates:51.666431|12.441094 |
name=Chausseestraße 19, Distanzstein|region=DE-ST|type=building}} | Distanzstein | Distanzstein Preußischer Meilenstein, Sechskantstein / Myriameterstein<ref>Datenblatt 833 der Forschungsgruppe Meilenstein e. V.</ref> |
–<ref>Ist nicht im amtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen, aber gemäß Datenblatt 833 der Forschungsgruppe Meilenstein e. V. als Kulturdenkmal zu betrachten.</ref> | Baudenkmal | Datei:Gossa Preussischer Meilenstein 0833.jpg |
| Chausseestraße 31 (Karte){{#coordinates:51.664633|12.438546 |
name=Chausseestraße 31, Chausseehaus|region=DE-ST|type=building}} | Chausseehaus | Chausseehaus Das Chausseehaus wurde in dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts erbaut. Es ist ein eingeschossiges Doppelwohnhaus mit einem Krüppelwalmdach. In der Mitte der Straßenfront befindet sich der Eingang in einem Risalit. Die Tür und die Fenster sind mit Rundbögen geschlossen. Zum Haus gehören zwei kleine Wirtschaftsgebäude.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 86</ref> |
094 96396 | Baudenkmal | Datei:Gossa Chausseestrasse 31 Chausseehaus.jpg |
| Chausseestraße 31 (Karte){{#coordinates:51.664655|12.438791 |
name=Chausseestraße 31, Distanzstein|region=DE-ST|type=building}} | Distanzstein | Distanzstein Preußischer Meilenstein (2128) Sechskantstein / Myriameterstein |
094 18759 | Baudenkmal | Datei:Gossa Preussischer Meilenstein 2128.jpg |
| Dorfplatz (Karte){{#coordinates:51.669936|12.445680 |
name=Dorfplatz, Kriegerdenkmal Gossa|region=DE-ST|type=building}} | Kriegerdenkmal Gossa | Kriegerdenkmal Das Kriegerdenkmal erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Auf einem gestuften Sockel befindet sich ein Postament mit einer Inschriftentafel. Auf dem Postament befindet sich eine Kugel aus Sandstein.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 86</ref> |
094 96397 | Baudenkmal | Datei:Kriegerdenkmal Gossa.jpg |
| Hauptstraße 8 (Karte){{#coordinates:51.669900|12.446494 |
name=Hauptstraße 8, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die Dorfkirche aus dem Mittelalter wurde im Jahre 1696 stark verändert. Es ist ein Feldsteinbau mit einem eingezogenen Westturm. An der Südseite der Kirche befindet sich eine Sakristei. Im Inneren ist die Decke eine Holztonne, an drei Seiten befinden sich Emporen. Auf der westlichen Empore befindet sich die Orgel aus dem Jahr 1783 mit einem barocken Orgelprospekt. Der Orgelbauer war Zuberbier aus Köthen. Der Kanzelaltar stammt aus dem Jahr 1725, er ist schlicht gehalten. An der Nordwand befinden sich frühgotische Wandmalereien. Auf dem Kirchhof steht ein barocker Grabstein.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 87</ref> |
094 96398 | Baudenkmal | Datei:Kirche Gossa -Nordwestansicht- im Juli 2020.jpg |
| Straße der Jugend 4 (Karte){{#coordinates:51.67338|12.44313 |
name=Straße der Jugend 4, Schulungsheim Straße der Jugend 4|region=DE-ST|type=building}} | Schulungsheim Straße der Jugend 4 | Schulungsheim langgestrecktes eingeschossiges Fachwerkgebäude aus den 1930er Jahren |
094 96399 |
Baudenkmal | Datei:Straße der Jugend 4 in Gossa 02.jpg |
Gröbern
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Dorfplatz (Karte){{#coordinates:51.691136|12.451622 |
name=Dorfplatz, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | 094 96401 | Baudenkmal | Datei:Kirche Gröbern -Turm- im Juli 2020d.jpg | |
| Dorfplatz (Karte){{#coordinates:51.691136|12.451499 |
name=Dorfplatz, Kriegerdenkmal|region=DE-ST|type=building}} | Kriegerdenkmal | 094 96402 | Baudenkmal | Datei:Gefallenendenkmal in Gröbern im Juli 2020.jpg |
Krina
Mühlbeck
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Dorfplatz (Karte){{#coordinates:51.638149|12.384002 |
name=Dorfplatz, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die Kirche wurde um 1200 erbaut. Der Westturm steht quer zur Kirche und trägt ein Walmdach, auf dem Walmdach befindet sich ein Dachreiter. An dem Kirchenschiff befindet sich ein Chor und eine halbrunde Apsis. Im 1997 renovierten Inneneren befindet sich als Decke eine Holztonne und an drei Seiten Emporen. Die westliche Empore ist zweigeschossig mit einer Orgel. Der spätgotische Schnitzaltar stammt aus dem Jahr 1520. Die Kanzel trägt Bilder der Evangelisten und wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erstellt. Auf dem Kirchhof steht ein Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 118</ref> |
094 13762 |
Baudenkmal | Datei:Mühlbeck,Kirche.jpg |
| auf dem Kirchhof, westlich des Turms |
Kriegerdenkmal Mühlbeck<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 84</ref> | Kriegerdenkmal | 094 13762 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals - Kleindenkmal | Fotos hochladen | |
| Dorfplatz 2 (Karte){{#coordinates:51.638149|12.388297 |
name=Dorfplatz 2, Bauernhof|region=DE-ST|type=building}} | Bauernhof | Bauernhof Der Bauernhof ist der älteste des Dorfes, er wurde um 1800 erbaut. Erbaut wurde der Bauernhof aus Fachwerk, Ziegel und Lehm. Das Wohnhaus hat ein Erdgeschoss mit massiven Mauern, darauf befindet sich ein Fachwerk. Das Dach ist ein Krüppelwalmdach. Zum Bauernhof gehört noch ein traufständiger Stall an der Straße und rückseitig eine Scheune.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 118</ref> |
094 96606 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
| Straße der Opfer des Faschismus (Karte){{#coordinates:51.639678|12.374647 |
name=Straße der Opfer des Faschismus, Gedenkstätte|region=DE-ST|type=building}} | Gedenkstätte | Die Gedenkstätte wurde 1946 angelegt. Die Gedenkstätte befindet sich in einem kleinen Park. Der Gedenkstein besteht aus einem zweistufigen Sockel, darauf befindet sich eine Stele aus Kunststein. Auf einen Evakurierungsmarsch wurden 68 unbekannte Häftlinge aus dem KZ Buchenwald ermordet und an der Straße beerdigt. In den 1960er Jahren wurde die Straße verlegt, daher wurde eine Umbettung an die jetzige Stelle notwendig.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 118</ref> | 094 13761 | Baudenkmal | Datei:Mühlbeck,Friedersdorf,Denkmal.jpg |
Muldenstein
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedhof |
Skulptur | Die Figur aus Terrakotta wurde von 1879 bis 1920 von der Firma Villeroy & Boch hergestellt. Derartige Figuren wurden in der fraglichen Zeit in Serienherstellung gefertigt. Es ist eine weibliche Figur, die sich auf eine abgebrochene Säule stützt, in der Hand hält sie einen Kranz. Heute ist es eine Brunnenfigur.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 120</ref> | 094 90360 | Baudenkmal | Fotos hochladen | |
| Am hohen Ufer 32 (Karte){{#coordinates:51.672282|12.336681 |
name=Am hohen Ufer 32, Wohnhaus|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus | Das villenähnliche Haus wurde 1920/1930 erbaut. Es ist ein eingeschossiges Haus mit einem überstehenden Walmdach. Das Haus hat fünf Achsen, in der Mitte befindet sich der Eingang. Vor dem Eingang ist eine kleine Freitreppe. Die Fassade ist zurückhaltend mit Ornamenten geschmückt. Das Haus ist geprägt von auffallend großen Fledermausgauben.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 119</ref> | 094 96352 | Baudenkmal | Datei:MuldensteinAmHohenUfer32.jpg |
| Friedersdorfer Straße 1 (Karte){{#coordinates:51.665207|12.334891 |
name=Friedersdorfer Straße 1, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Die Kirche (Lage: Flur 1, Flurstück 58/3 und 87/3) befindet sich direkt neben dem Schloss. Sie wurde in romanischer Zeit erbaut, ab 1473 war sie Pfarrkirche und Klosterkirche. Ab diesem Jahr wurde die Kirche umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche profaniert. Im Inneren befindet sich eine flach Decke, Emporen sind an der Nord- und Westseite. Aus dem späten 17. Jahrhundert sind weitere Ausstattungsgegenstände der Kirche wie der Altar, die Taufe und die Kanzel. Weiter befinden sich Epitaphe aus dem 15. und 16. Jahrhundert in der Kirche.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 119</ref> | 094 06259 |
Baudenkmal | Datei:Muldenstein, Kirche.jpg |
| Friedersdorfer Straße 1 (Karte){{#coordinates:51.665562|12.334884 |
name=Friedersdorfer Straße 1, Rittergut Schloss Muldenstein|region=DE-ST|type=building}} | Rittergut Schloss Muldenstein | Rittergut Das Schloss Muldenstein (Lage: Flur 1, Flurstück 58/3 und 58/4) ist ein ehemaliges Kloster. Johann von Taubenstein hat das Kloster zum Rittergut umgebaut. Von Heinrich von Gleisenthal wurde das Rittergut im Jahre 1555 ausgebaut. Die heutige Anlage hat Adolph Meisel erbaut im 19. Jahrhundert erbaut.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 120</ref> |
094 96358 | Baudenkmal | Datei:Muldenstein,Herrenhaus,Schloss,Kirche.jpg |
| Am alten Kloster |
Herrenhaus | Herrenhaus<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 422</ref> | 094 96358 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals | Fotos hochladen | |
| Am alten Kloster 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 |
Garten | Garten<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 422</ref> | 094 96358 002 | Teilobjekt eines Baudenkmals | Fotos hochladen | |
| Friedersdorfer Straße 26 (Karte){{#coordinates:51.665373|12.336851 |
name=Friedersdorfer Straße 26, Wohnhaus|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus | 094 96353 | Baudenkmal | Datei:Muldenstein, Friedersdorfer Straße.jpg | |
| Glück-Auf-Straße 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, Neue Burgkemnitzer Straße 50, 52 (Karte){{#coordinates:51.674212|12.351849 |
name=Glück-Auf-Straße 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, Neue Burgkemnitzer Straße 50, 52, Siedlung|region=DE-ST|type=building}} | Siedlung | Die „Glück-Auf-Siedlung“ befindet sich am nordöstlichen Ortsrand. Die Häuser wurden in den 1950er Jahren erbaut. Es sind 15 zweigeschossige Bauten im typischen Stil der Architektur der DDR.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 120–21.</ref> | 094 96355 | Denkmalbereich | Fotos hochladen |
| Jeßnitzer Straße (Karte){{#coordinates:51.665153|12.335744 |
name=Jeßnitzer Straße, Gedenkstätte|region=DE-ST|type=building}} | Gedenkstätte | Friedhof Die Gedenkstätte für italienische und russische Zwangsarbeiter wurde 1980 angelegt. Sie befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Gutspark und wurde wie ein Friedhof angelegt. Aus diesem Grund wird die Gedenkstätte auch „Alter Friedhof“ genannt. Die Gedenkstätte erinnert an verstorbene italienische und russische Zwangsarbeiter, die in den ehemaligen Junkerwerken gearbeitet haben. Die Einfassungsmauer wurde aus Bruchsteinen und Feldsteinen errichtet.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 121</ref> |
094 96357 | Baudenkmal | Datei:Muldenstein,Gedenkstein,Opfer Krieg und Gewaltherrschaft.jpg |
| Am Hofteich, Jeßnitzer Straße |
Gedenkstätte | Gedenkstätte<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 422</ref> | 094 96357 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals | Fotos hochladen | |
| Jeßnitzer Straße 21 (Karte){{#coordinates:51.669703|12.337726 |
name=Jeßnitzer Straße 21, Verwaltungsgebäude|region=DE-ST|type=building}} | Verwaltungsgebäude | Das Haus wurde in den 1930er Jahren errichtet. Es ist ein zweigeschossiges Haus mit einem Walmdach. Heute befindet sich hier die Gemeindeverwaltung von Muldenstein.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 121</ref> | 094 96356 | Baudenkmal | Datei:Muldenstein, Jeßnitzer Straße 21, Verwaltungsgebäude.jpg |
| Privatweg 1 (Karte){{#coordinates:51.664702|12.336241 |
name=Privatweg 1, Wohnhaus|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus | Das Wohnhaus wurde um 1900 erbaut. | 094 96359 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
| Zur Lutherlinde (Karte){{#coordinates:51.662624|12.334673 |
name=Zur Lutherlinde, Fabrik|region=DE-ST|type=building}} | Fabrik | Die ehemalige Papierfabrik wurde im Jahre 1905 erbaut, der Produktionsbetrieb wurde 1907 aufgenommen. 1943 wurde die Fabrik stillgelegt, 1944 wurde die Fabrik von den Junkerwerken aus Dessau übernommen. Ab 1947 befand sich hier die Rohrfabrik, heute ist das Gebäude ruinös.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 122</ref> | 094 96360 | Baudenkmal | Datei:Muldenstein,Papierfabrik,Rohrwerke,2014.JPG |
Plodda
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Hauptstraße 28 (Karte){{#coordinates:51.656171|12.446170 |
name=Hauptstraße 28, Bauernhaus|region=DE-ST|type=building}} | Bauernhaus | Das Bauernhaus wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Auffällig ist die traufständige Bauweise, da die anderen Häuser im Ort giebelständig sind. Die Fassade des eingeschossigen Hauses ist geprägt von einem großen Zwerchhaus und einer großen Tordurchfahrt an der linken Seite. Heute befindet sich in dem Haus eine Gaststätte.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 123</ref> | 094 96605 | Baudenkmal | Datei:PloddaHauptstraße28.jpg |
Pouch
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kirchhof (Karte){{#coordinates:51.625652|12.400390 |
name=Kirchhof, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die Kirche wurde in den Jahren 1885/1886 erbaut. Die Kirche wurde auf Resten eines romanischen Vorgängerbaues aufgebaut. Die Kirche hat einen hohen Westturm, einen eingezogenen Chor und eine halbrunde Apsis. Im Inneren befindet sich eine Empore. Ein Schnitzaltar stammt aus dem Jahr 1510. Die Kanzel wurde 1713 errichtet. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Kriegerdenkmal, er erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 123</ref> |
094 06265 |
Baudenkmal | Datei:Pouch Kirche.jpg |
| Kirchhof, auf dem Kirchhof (Karte){{#coordinates:51.625327|12.400476 |
name=Kirchhof, auf dem Kirchhof, Kriegerdenkmal Pouch<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 59</ref>|region=DE-ST|type=building}} | Kriegerdenkmal Pouch<ref>[https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d5874gak.pdf Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 59]</ref> | Kriegerdenkmal | 094 06265 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals - Kleindenkmal | Datei:Pouch, Kriegerdenkmal.jpg |
| Mittelstraße 4 (Karte){{#coordinates:51.625617|12.399168 |
name=Mittelstraße 4, Pfarrhof|region=DE-ST|type=building}} | Pfarrhof | Das giebelständige Pfarrhaus wurde von 1845 bis 1846 erbaut. Es ist ein eingeschossiges Haus mit hohen Krüppelwalmdach. Der Eingang befindet sich an der Seite in der Mitte der Fassade. Über dem Eingang befindet sich eine Fledermausgaube. Zum Pfarrhaus gehört ein Stall mit Satteldach.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 123–124.</ref> | 094 96607 | Baudenkmal | Datei:Pouch, Pfarrhaus (01).jpg |
| Neu-Pouch 1,2 (Karte){{#coordinates:51.623856|12.397502 |
name=Neu-Pouch 1,2, Rittergut Neu-Pouch|region=DE-ST|type=building}} | Rittergut Neu-Pouch | Das Rittergut wird erstmals im Jahre 981 erwähnt. Im Jahre 1450 wurde das Schloss in Alt- und Neu-Pouch geteilt. Zum Rittergut gehört ein mittelalterlicher Turm, der Rote Turm. Der Name geht auf die roten Ziegel zurück, aus denen der etwa 26 Meter hohe Turm erbaut wurde. Der Turm befindet sich direkt am Tagebau Goitzsche.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 124</ref> | 094 06267 | Baudenkmal | Datei:Pouch Schloss.jpg |
| Neu-Pouch 1,2 (Karte){{#coordinates:51.623861|12.397499 |
name=Neu-Pouch 1,2, Herrenhaus<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 59</ref>|region=DE-ST|type=building}} | Herrenhaus<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 59</ref> | Herrenhaus | 094 06267 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals | Datei:Pouch, Herrenhaus (Schloss) 2023.jpg |
| Neu-Pouch 1,2 (Karte){{#coordinates:51.624075|12.398178 |
name=Neu-Pouch 1,2, Park<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 59</ref>|region=DE-ST|type=building}} | Park<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 59</ref> | Park | 094 06267 002 | Teilobjekt eines Baudenkmals | Datei:Pouch, Herrenhaus mit Park.jpg |
| Neu-Pouch 1-2 (Karte){{#coordinates:51.624132|12.397003 |
name=Neu-Pouch 1-2, Scheune|region=DE-ST|type=building}} | Scheune | Die Scheune befindet sich westlich des Roten Turms. | 094 71507 | Baudenkmal | Datei:Pouch Scheune.jpg |
Rösa
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dorfplatz (Karte){{#coordinates:51.614005|12.488441 |
name=Dorfplatz, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Erstellt wurde die Kirche mit einem kurzen Schiff und einem Westturm aus Raseneisenstein und Backstein. Auf dem Turm befindet sich Dachreiter. Am eingezogenen Chor befindet sich eine halbrunde Apsis. Im Inneren befindet sich eine Holzdecke und eine Hufeisenempore. Auf dem Kirchhof befinden sich noch eine alte Grabsteine. Ein Kriegerdenkmal erinnert an die Gefallen des Ersten Weltkrieges.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 143</ref> |
094 96653 | Baudenkmal | Datei:RösaKirche.jpg |
| Dorfplatz, auf dem Kirchhof |
Kriegerdenkmal Rösa | Kriegerdenkmal<ref name="dvz2020-426" /> | 094 96653 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals - Kleindenkmal | Fotos hochladen | |
| Dorfplatz 3 (Karte){{#coordinates:51.615429|12.488590 |
name=Dorfplatz 3, Pfarrhof|region=DE-ST|type=building}} | Pfarrhof | Das Pfarrhaus oder Küsterhaus wurde um 1800 erbaut, möglicherweise sind Teile des Hauses älter. Es ist ein eingeschossiges Haus mit einem Satteldach. Zum Haus gehören noch Wirtschaftsgebäude.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 141</ref> | 094 96285 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
| Dorfplatz 5 (Karte){{#coordinates:51.615760|12.489235 |
name=Dorfplatz 5, Gasthof|region=DE-ST|type=building}} | Gasthof | Die Gaststätte wurde um 1900 erbaut, sie ist somit die jüngere der beiden Gaststätten im Ort. Der Gasthof befindet sich direkt gegenüber der Kirche und prägt so den Ort. Das eingeschossiges, traufständiges Haus ist Teil eines Hofes. Die Fassade ist in sechs Achsen gegliedert, die beiden mittleren Achsen bilden einen zweigeschossigen Risalit mit einem Dreiecksgiebel im Dach. In der linken Achse des Risalits befindet sich der Eingang. An der Fassade finden sich Jugendstilelemente. Der Hof besteht aus Gaststätte, Saal und einem Wirtschaftsbau.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 141</ref> | 094 96623 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
| Dorfplatz 15, Siedlerhof 2, 5-8 (Karte){{#coordinates:51.614005|12.488441 |
name=Dorfplatz 15, Siedlerhof 2, 5-8, Gutshof|region=DE-ST|type=building}} | Gutshof | Gutshof Der Gutshof wird auch „Neues Schloß“ genannt. Das rittergut und ehemalige Vorwerk ist seit der Mitte des 16. Jahrhunderts in Besitz der Grafen von Solms. Im Jahre 1836 wurde das Herrenhaus erbaut, der Vorgängerbau war abgebrannt. Es ist ein zweigeschossiges Haus mit einem Walmdach. Die Fassade ist mit Risaliten geteilt. Zum Gutshof gehören noch Wirtschaftsgebäude und ein 4,3 Hektar größter Park.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 143</ref> |
094 96624 | Baudenkmal | Datei:RösaSchloß.JPG |
| An der Kirche 2, Gutshof 4, 5, 6, 7, 8 |
Park | Park<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt, Seite 425</ref> | 094 96624 001 | Teilobjekt eines Baudenkmals | Fotos hochladen | |
| Dübener Straße 57 (Karte){{#coordinates:51.615937|12.486497 |
name=Dübener Straße 57, Gasthof|region=DE-ST|type=building}} | Gasthof | Gasthof Die Gaststätte „Zum Adler“ wurde im 18./19. Jahrhundert erbaut, sie somit die ältere der beiden Gaststätten im Ort. Es ist ein zweigeschossiger Putzbau mit einem Krüppelwalmdach. |
094 96654 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
| Schkönaer Straße 9 (Karte){{#coordinates:51.617600|12.494471 |
name=Schkönaer Straße 9, Bauernhof|region=DE-ST|type=building}} | Bauernhof | 094 96655 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
Schlaitz
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Freiheitsstraße 22 (Karte){{#coordinates:51.65853|12.4274 |
name=Freiheitsstraße 22, Werkstattgebäude Freiheitsstraße 22|region=DE-ST|type=building}} | Werkstattgebäude Freiheitsstraße 22 | Werkstattgebäude Stellmacherwerkstatt aus der Zeit um 1890 mit erhaltenem originalen Werkzeugbestand |
094 06332 |
Baudenkmal | Datei:Freiheitsstraße 22 in Schlaitz.jpg |
| Freiheitsstraße 27 (Karte){{#coordinates:51.659|12.42886 |
name=Freiheitsstraße 27, Bauernhof Freiheitsstraße 27|region=DE-ST|type=building}} | Bauernhof Freiheitsstraße 27 | Bauernhof kleine Hofanlage aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts |
094 96295 |
Baudenkmal | Datei:Freiheitsstraße 27 in Schlaitz.jpg |
| Freiheitsstraße 41, 42 (Karte){{#coordinates:51.66099|12.43395 |
name=Freiheitsstraße 41, 42, Wohnhaus Freiheitsstraße 41, 42|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus Freiheitsstraße 41, 42 | Wohnhaus im späten 19. Jahrhundert errichteter Ziegelbau mit aufwendiger Ornamentik |
094 96297 |
Baudenkmal | Datei:Freiheitsstraße 41, 42 in Schlaitz.jpg |
| Thomas-Müntzer-Straße, Ecke August-Bebel-Straße (Karte){{#coordinates:51.660297|12.429256 |
name=Thomas-Müntzer-Straße, Ecke August-Bebel-Straße, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | Kirche Die Kirche aus Feldstein wurde im Jahre 1799 erbaut, dabei wurden ältere Teile eines Vorgängerbaues einbezogen. Im Westen der Kirche befindet sich ein Dachreiter mit einer Laterne auf einer Haube. Nachträglich wurde hier eine Eingangshalle vorgebaut. An der südlichen Seite befindet sich eine Sakristei. Im Inneren befindet sich ein Tonnengewölbe, ein Kanzelaltar, ein Madonnenfigur und ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem Friedhof befindet sich ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 157</ref> |
094 96299 | Baudenkmal | Datei:Schlaitz kirche.JPG |
| Thomas-Müntzer-Straße 10 (Karte){{#coordinates:51.66113|12.43143 |
name=Thomas-Müntzer-Straße 10, Bauernhof Thomas-Müntzer-Straße 10|region=DE-ST|type=building}} | Bauernhof Thomas-Müntzer-Straße 10 | Bauernhof im späten 19. Jahrhundert entstandener Bauernhof mit zeittypischen Ziegelbauten |
094 96298 |
Baudenkmal | Datei:Thomas-Müntzer-Straße 10 in Schlaitz.jpg |
Schmerz
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedensstraße 5 (Karte){{#coordinates:51.672251|12.461698 |
name=Friedensstraße 5, Glockenturm|region=DE-ST|type=building}} | Glockenturm | Der Glockenturm ist ein inzwischen selten gewordener Schulglockenständer aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts.<ref>Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Landkreis Bitterfeld, Band 13, erarbeitet von Sabine Oszmer, Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-937251-53-7, Seite 87</ref> | 094 96400 | Baudenkmal | Datei:19Sep18 002 Schulglocke Schmerz.jpg |
Schwemsal
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bundesstraße 107 (Karte){{#coordinates:51.637003|12.555354 |
name=Bundesstraße 107, Gedenkstein|region=DE-ST|type=building}} | Gedenkstein | Der Gedenkstein, ein unregelmäßiger Findling, wird auch Motorradgedenkstein genannt, er befindet sich nördlich der Gemeinde, Richtung Gräfenhainichen. | 094 96657 | Baudenkmal | Datei:Schwemsal Denkstein.jpg |
| Dübener Straße 19 (Karte){{#coordinates:51.624884|12.558112 |
name=Dübener Straße 19, Bauernhaus|region=DE-ST|type=building}} | Bauernhaus | Das Bauernhaus wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. | 094 96660 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
| Schulstraße (Karte){{#coordinates:51.625426|12.557491 |
name=Schulstraße, Kirche|region=DE-ST|type=building}} | Kirche | 094 96663 | Baudenkmal | Datei:SchwemsalKirche.JPG | |
| Schulstraße |
Kriegerdenkmal | Das Kriegerdenkmal befindet sich in der Nähe der Kirchhof. | 094 96662 | Baudenkmal | Fotos hochladen | |
| Schulstraße 12 (Karte){{#coordinates:51.624303|12.561791 |
name=Schulstraße 12, Schule|region=DE-ST|type=building}} | Schule | Miteinanderhaus | 094 96661 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
Ehemalige Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Die nachfolgenden Objekte waren ursprünglich ebenfalls denkmalgeschützt oder wurden in der Literatur als Kulturdenkmale geführt. Die Denkmale bestehen heute jedoch nicht mehr, ihre Unterschutzstellung wurde aufgehoben oder sie werden nicht mehr als Denkmale betrachtet.
Friedersdorf
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen |
|---|---|---|---|---|---|
| Ernst-Kamieth-Straße 7 |
Wohnhaus | 094 96539 | Fotos hochladen |
Gröbern
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen |
|---|---|---|---|---|---|
| Bergstraße 9 |
Wohnhaus | 094 96404 | Fotos hochladen | ||
| Dorfplatz zwischen Nr. 2 und Nr. 6 |
Scheune | 094 96403 | Fotos hochladen | ||
| Hauptstraße 10 |
Bauernhof | 094 96405 | Fotos hochladen |
Muldenstein
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedersdorfer Straße 27 (Karte){{#coordinates:51.665412|12.336505 |
name=Friedersdorfer Straße 27, Wohnhaus|region=DE-ST|type=building}} | Wohnhaus | eingeschossiger Ziegelbau aus dem späten 19. Jahrhundert, 2017 aus dem Denkmalverzeichnis ausgetragen<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Wolfgang Aldag (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 15.02.2018 Drucksache 7/2453 (KA 7/1372) Entwicklung Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt im Jahr 2017, Seite 25</ref> | 094 96354 | Baudenkmal | Fotos hochladen |
Pouch
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen |
|---|---|---|---|---|---|
| Tagebau Goitzsche |
Gutshof | Bärenhof | 094 16024 | Fotos hochladen |
Schlaitz
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen |
|---|---|---|---|---|---|
| Freiheitsstraße 37 |
Wohnhaus | 094 96296 | Fotos hochladen |
Schwemsal
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
Erfassungs- |
Ausweisungsart | Bild Datei hochladen |
|---|---|---|---|---|---|
| Bitterfelder Straße 12 |
Wohnhaus | 094 96658 | Fotos hochladen | ||
| Teichstraße 8 |
Forsthof | 094 96664 | Fotos hochladen |
Legende
Vorlage:Legende Kulturdenkmal Sachsen-Anhalt
Literatur
- Sabine Oszmer: Landkreis Bitterfeld. Imhof, Petersberg 2004, ISBN 3-937251-53-7, (Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt 13)
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references/>