Lofa (Fluss)
Vorlage:Infobox Fluss Der Lofa (englisch: Lofa River), auch bekannt als Little Cape Mount River, ist ein Fluss in Westafrika, Anrainer sind die Republiken Liberia und Guinea (nur Quellgebiet). Der Lofa ist wegen zahlloser Stromschnellen und Untiefen nicht schiffbar, wird aber seit Jahrhunderten von den Afrikanern mit Booten und Einbäumen als Transportweg genutzt.
Verlauf
Der Lofa hat seine Quellen etwa 15 Kilometer nordöstlich der Stadt Macenta, in der Region Faranah im Südosten der Republik Guinea. Sein Einzugsgebiet hat eine Größe von Vorlage:Maß. Er durchfließt den westlichen Landesteil der Republik Liberia (Lofa-, Gbarpolu- und Bomi-County) und mündet südlich von Bomboja in den Atlantik.<ref name="Stateofenvironment">Vorlage:Internetquelle</ref> Im Mittellauf trifft der Fluss auf die Bergkette Wonegizi Range und durchfließt den Kpelle National Forest.
Hydrometrie
Die Wasserführung des Flusses wechselt im jahreszeitlichen Verlauf beständig:
- am Oberlauf, an der hydrographischen Station Dougami, Liberia, Einzugsgebiet Vorlage:Maß, wird das Maximum im Monat September erreicht, es beträgt Vorlage:Maß, das Minimum wird im Februar mit Vorlage:Maß registriert.<ref name="Database_1241">Vorlage:Internetquelle</ref>
- am Unterlauf, an der hydrographischen Station „Lofa Bridge (03LO001)“, Liberia, Einzugsgebiet Vorlage:Maß, lag der höchste gemessene Abfluss im September 2013 bei Vorlage:Maß und das Minimum im März 2016 bei Vorlage:Maß. Der durchschnittliche Abfluss liegt bei Vorlage:Maß (siehe Diagramm).<ref name="Liberia" />
Fauna
Am Oberlauf des Lofa befindet sich ein Verbreitungsgebiet des Zwergflusspferdes, dort wurde 1911 im Auftrag der New York Zoological Society ein Paar dieser seltenen Tiere vom deutschen Afrikaforscher Hans Schomburgk gefangen und auf abenteuerlichen Wegen in die USA gebracht.<ref name="Flusspferd">Vorlage:Internetquelle</ref>
Rohstoffe
Am Lofa wurden schon im 19. Jahrhundert Diamanten und Goldvorkommen entdeckt, diese werden von einheimischen Goldsuchern und Abenteurern ohne den Einsatz moderner Bergbautechnik abgebaut. Am Unterlauf befinden sich ausgedehnte Kautschuk-Plantagen.
Weblinks
- TK250 NC29-14 (GUÉKÉDOU), US Army Map Service (Hrsg.), Washington 1954, (Quellgebiet in Guinea)
- TK250 NB29-4 (MONROVIA), US Army Map Service (Hrsg.), Washington 1960, (Verlauf in Liberia)
Literatur
Einzelnachweise
<references />