Lomelosia sphaciotica
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| Lomelosia sphaciotica | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lomelosia sphaciotica | ||||||||||||
| (Roem. & Schult.) Greuter & Burdet |
Lomelosia sphaciotica ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lomelosia in der Unterfamilie der Kardengewächse (Dipsacoideae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Lomelosia sphaciotica ist ein ausdauernder, am Grund verholzender Halbstrauch, der Wuchshöhen von 3 bis 20 Zentimetern erreicht. Die Stängel sind niederliegend. Die Laubblätter sind linealisch oder linealisch-lanzettlich und fiederspaltig und ihre Abschnitte sind breit-elliptisch.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Blütenkörbe enthalten nur meist 8, selten bis zu 13 Blüten und die Randblüten sind vergrößert. Die Hülle überragt die Blüten nicht. Die Kelchborsten sind doppelt so lang wie der Außenkelchsaum. Es ist nur ein Kreis mit vier Staubblättern vorhanden.
Vorkommen
Lomelosia sphaciotica ist ein Endemit der Gebirge Kretas. Lomelosia sphaciotica wächst auf Felsen, Ruhschutthalden und Dolinen in Höhenlagen von 1400 bis 2400 Metern.
Systematik
Die Erstbeschreibung erfolgte 1818 unter dem Namen (Basionym) Scabiosa sphaciotica <templatestyles src="Person/styles.css" />Roem. & Schult. durch Johann Jacob Römer und Josef August Schultes in Systema vegetabilium, 15. Auflage, Band 3, 1818, Seite 86.<ref name="Roemer-Schultes1818" /> Die Neukombination zu Lomelosia sphaciotica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Roem. & Schult.) Greuter & Burdet wurde 1985 durch Werner Greuter und Hervé Maurice Burdet in Willdenowia, Band 15, Seite 76 veröffentlicht.<ref name="Euro+Med" />
Je nach Autor gibt es etwa zwei geographische getrennte Unterarten:<ref name="Euro+Med" />
- Lomelosia sphaciotica subsp. sphaciotica: Dieser Endemit kommt nur in den Lefka Ori vor. Die Laubblätter, Körbchenschäfte und Hüllblätter sind weiß wollig behaart.
- Lomelosia sphaciotica subsp. decalvans <templatestyles src="Person/styles.css" />(Halácsy) Bergmeier (Syn.: Lomelosia sphaciotica var. decalvans <templatestyles src="Person/styles.css" />(Halácsy) R.L.Jahn): Sie kommt im Psiloritis und im Dikti-Gebirge vor. Die Körbchenschäfte sind kahl. Die Laubblätter und Hüllblätter sind grün und mehr oder weniger stark behaart. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18<ref name="MFG2"/>.
Belege
Literatur
Einzelnachweise
<references> <ref name="MFG2"> Stella Kokkini: Scabiosa L. In: </ref> <ref name="Euro+Med"> Giannantonio Domina: Dipsacaceae. Datenblatt Lomelosia sphaciotica In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2017. </ref> <ref name="Roemer-Schultes1818"> Johann Jacob Roemer & Josef August Schultes: Systema vegetabilium. Edition 15, Band 3, 1818, S. 86. eingescannt. </ref> </references>
Weblinks
- Abbildungen von Scabiosa sphaciotica var. sphaciotica auf www.west-crete.com
- Eugen v. Halácsy, Conspectus Florae Graecae 1, 1901, S. 766. eingescannt. (Erstbeschreibung von Scabiosa sphaciotica var. decalvans)
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Datenblatt mit Fotos bei Mittelmeer- und Alpenflora.