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Loreakopf

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Vorlage:Infobox Berg

Datei:Loreakopf vom Aufstiegsweg.jpg
Loreakopf, vom Südgrat aus gesehen

Der Loreakopf ist ein Vorlage:Höhe hoher Berg in den Lechtaler Alpen im österreichischen Bundesland Tirol.<ref> Vorlage:Internetquelle</ref>

Name

Der Name Lorea leitet sich vom rätoromanischen luraria ab und bedeutet 'Trichter'. Neben der Bezeichnung Loreakopf ist auch der Name Loreaspitze für diesen Berg gebräuchlich.

Lage

Innerhalb der Lechtaler Alpen liegt der Loreakopf am östlichen Rand dieser Gebirgsgruppe, unmittelbar oberhalb des Fernpasses. Nach Norden entsendet der Loreakopf einen vier Kilometer langen Gebirgskamm, welcher am Gipfel des Roten Steins endet. Im Süden liegt das Bergmassiv der Heiterwand. Die wichtigsten Talorte am Fuße des Berges sind Fernstein am Fernpass im Osten und im Nordwesten der Berwanger Ortsteil Mitteregg.<ref>Kompass-Karte Nr. 4 Füssen-Ausserfern, Kompass-Karten GmbH, Rum/Innsbruck Österreich</ref>

Geschichte

Da der Gipfel für Geübte relativ leicht zu erreichen ist, dürfte die Erstbesteigung schon früh durch einheimische Hirten und Jäger erfolgt sein. Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte durch Karl Sander aus Sachsen im Auftrage des geognostisch-montanistischen Vereins für Tirol und Vorarlberg, welcher sich geologische Erkundungen zum Ziel gesetzt hatte. Sander erreichte am 19. August 1840 den Gipfel über die Lorea-Alpe und den Südgrat, was in etwa dem heutigen Normalweg entspricht.<ref>Karl Bünsch: Die Berge der Loreagruppe und ihre Ersteigungsgeschichte, Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Band 61, Jahrgang 1930, Innsbruck, ab Seite 143, Ansicht im Digitalen Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek</ref> Der älteste Bericht über eine touristische Besteigung stammt von dem Memminger Bergsteiger Anton Spiehler. Spiehler erstieg am 15. August 1883 den Loreakopf zusammen mit dem Gamsjäger Sprenger aus Mitteregg. Sprenger hatte zuvor bereits den Loreakopf über die Nordflanke durch das Wildkar bestiegen und wurde deshalb von Spiehler als ortskundiger Führer ausgewählt.<ref>Anton Spiehler: Die Lechthaler Alpen, Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Band 19, Jahrgang 1888, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins in München, ab Seite 235</ref>

Routen zum Gipfel

Der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordernde Normalweg führt ab dem Fernpass über die unbewirtschaftete Loreahütte auf die Loreascharte. Von dort gelangt man über den Südgrat auf den Gipfel. Einzelne Kletterstellen im Aufstieg werden mit dem Schwierigkeitsgrad I (UIAA) bewertet.<ref>Heinz Groth: Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen. 3. Auflage. Bergverlag Rother, München 1981, ISBN 3-7633-1224-2, ab Seite 505</ref> Von Nordwesten kann der Loreakopf auch ab Mitteregg über die Loregghütte, und von dort weiter zur Loreascharte, erreicht werden.

Gipfelpanorama

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Literatur und Karte

Weblinks

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Einzelnachweise

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