Lydyja Semenowa
| Datei:Lidia Semenova 1984 Saloniki.jpg | |
| Lydyja Semenowa bei der Schacholympiade 1984 | |
| Verband | Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine |
| Geboren | 22. November 1951 Kiew |
| Gestorben | 4. Juli 2025 |
| Titel | Internationaler Meister der Frauen (1977) Großmeister der Frauen (1982) |
| Aktuelle Elo‑Zahl | 2209 (April 2021) |
| Beste Elo‑Zahl | 2350 (Juli 1990) |
| Karteikarte bei der FIDE (englisch) | |
Lydyja Kostjantyniwna Semenowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), englische Transkription Lidia Semenova; * 22. November 1951 in Kiew, Ukrainische SSR; † 4. Juli 2025) war eine ukrainische Schachspielerin und seit 1982 Großmeister der Frauen.<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 78</ref>
Leben
Im Jahre 1972 spielte sie in Tolyatti die Sowjetische Schachmeisterschaft der Frauen, die Marta Litinskaja gewann. Im Jahre 1978 in Nikolajew wurde Lydyja Semenowa geteilte Erste mit Irina Levitina. Die Spartakiade 1979, die Sowjetischen Frauenmeisterschaften 1979 und 1980, sowie ein Turnier in Rostow am Don waren weitere Erfolge. In den 1980er Jahren gehörte sie zur Weltspitze der Frauen.
Semenowa wurde zuletzt als inaktiv geführt, da sie seit der Kiewer Meisterschaft 2011 keine gewertete Partie mehr gespielt hatte.
Anfang Juli starb Semenowa im Alter von 74 Jahren.<ref>Andrij Moschkun: Померла легендарна українська шахістка Семенова. In: champion.com.ua. 6. Juli 2025, abgerufen am 9. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kandidatenturniere der Frauen
Sie wurde geteilte Erste beim Zonenturnier 1981 in Leningrad und spielte daraufhin 1982 das Interzonenturnier in Bad Kissingen, das Nona Gaprindaschwili gewann. Im Jahre 1983 konnte sie im Viertelfinale gegen Margareta Muresan in Bad Kissingen und im Halbfinale gegen Nana Iosseliani gewinnen. Im Kandidatenfinale der Frauenweltmeisterschaft verlor sie dann 1984 in Sotschi gegen Irina Levitina.<ref>World Chess Championship (Women) 1983–84 Candidates Matches</ref>
Im Kandidatenturnier 1986 in Malmö erreichte sie einen geteilten vierten Platz. Elena Akhmilovskaya gewann das Turnier.<ref>World Chess Championship (Women) 1986 Malmo Candidates Tournament</ref> 1987 wurde sie geteilte Dritte im Interzonenturnier in Tuzla, Nana Iosseliani wurde Erste. Im Stichkampf verlor Semenova gegen Agnieszka Brustman. Sie spielte noch die Interzonenturniere 1993 in Jakarta und 1995 in Chișinău, bei denen jeweils Ketewan Arachamia den 1. Platz belegte.
Nationalmannschaft
Lydyja Semenowa nahm an zwei Schacholympiaden der Frauen teil. 1984 in Thessaloniki gewann sie mit der Sowjetunion die Mannschaftswertung und erreichte sowohl das beste Einzelergebnis aller Reservespielerinnen als auch die beste Elo-Leistung aller Teilnehmerinnen. 1992 in Manila erreichte sie mit der Ukraine den zweiten Platz.<ref>Lydyja Semenowas Ergebnisse bei Schacholympiaden der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref>
Vereine
In den 1970er Jahren spielte Semenowa zunächst am Mädchenbrett, später am Frauenbrett von Avangard und gewann mit diesem 1978 die sowjetische Vereinsmeisterschaft. 1982 gewann sie diesen Wettbewerb am Frauenbrett von Trud.<ref>Lydyja Semenowas Ergebnisse bei sowjetischen Vereinsmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> Mit der Mannschaft der Grandmaster School Kiew nahm Semenowa 1997 und 1999 am European Club Cup der Frauen teil und erreichte jeweils den dritten Platz.<ref>Lydyja Semenowas Ergebnisse bei European Club Cups der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref>
Weitere Turniere
In den Jahren 1990 bis 2009 beteiligte sie sich an vielen Turnieren in Russland, Polen und besonders in der Ukraine. Sie spielte Meisterschaften von Kiew (1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2007) und die Kiewer Frauenmeisterschaften 2001, 2002 und 2003. Außerdem beteiligte sie sich an den Frauenmeisterschaften der Ukraine 2000, 2002, 2003 (2. Platz) und 2004. Den jährlichen Cup Independence – Ukraine spielte sie in den Jahren 2002 bis 2009.
Einzelnachweise
<references />
Quellen
- W. Litmanowicz, J. Gizycki: Schach von A bis Z, Band 2, Warschau 1987, S. 1109
- Nachspielbare Schachpartien von Lydyja Semenowa auf chessgames.com (englisch)
Weblinks
Nachspielbare Schachpartien von Lydyja Semenowa auf 365Chess.com (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Semenowa, Lydyja |
| ALTERNATIVNAMEN | Semenowa, Lydyja Kostjantyniwna (vollständiger Name); Semenova, Lidia; Семенова, Лидия Костянтинівна (ukrainisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | ukrainische Schachspielerin |
| GEBURTSDATUM | 22. November 1951 |
| GEBURTSORT | Kiew, Ukrainische SSR |
| STERBEDATUM | 4. Juli 2025 |
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