Universität Salzburg
| Universität Salzburg | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Logo der Universität Salzburg.jpg | |
| Gründung | 1622 (Ersteröffnung) 1962 (Wiedererrichtung) |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Datei:AUT Salzburg (Stadt) COA.svg Salzburg |
| Bundesland | Vorlage:AT-S |
| Land | |
| Rektor | Bernhard Fügenschuh |
| Studierende | 15.015 (WS 2024/25)<ref name="zahlenfakten">uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025.</ref>,
davon 65,1 % Frauen |
| Mitarbeiter | 1.763,5 (VZÄ, WS 2024/25)<ref name="zahlenfakten">uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025.</ref> |
| davon wissensch. | 1.095,6 |
| davon Professoren | 164,1 |
| Jahresetat | 205 Mio. € (2023) inkl. 28 Mio. € F&E-Projekte<ref name="zahlenfakten">uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025.</ref> |
| Netzwerke | AARC,<ref>Members of AARC. In: www.aarc.aau.at. Rector's Conference of the Universities of the Alps Adriatic Region, abgerufen am 26. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> IAU<ref>List of IAU members. In: www.iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 26. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Website | www.plus.ac.at |
Die Universität Salzburg (vollständiger Name Paris-Lodron-Universität Salzburg) ist eine österreichische Universität in Salzburg. Sie wurde 1622 als Benediktineruniversität gegründet<ref name="PLUS Report 2020" /> und bestand in dieser Form bis zur Auflösung 1810. Im Jahr 1962 wurde die Universität in staatlicher Trägerschaft wiedererrichtet.
Die ersten habsburgischen Volluniversitäten waren die Universität Wien und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Universität Salzburg verfügt nicht über die „klassischen“ Fakultäten Medizin und Philosophie, sondern gliedert sich seit 2022 in die sechs Fakultäten Katholische Theologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Kulturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Natur- und Lebenswissenschaften sowie Digitale und Analytische Wissenschaften.<ref>Fakultäten an der PLUS. In: plus.ac.at. 2. März 2021, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref>
Die insgesamt 25 Gebäude<ref name="PLUS Report 2020" /> sind über die Stadt verteilt und hauptsächlich in der Altstadt angesiedelt (Altstadtuniversität, Revitalisierung bedeutender Denkmalobjekte). Neben der zentralen Verwaltung der Universität und Teilen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in der Kapitelgasse, der Katholisch-Theologischen Fakultät und der Universitätsbibliothek Salzburg in der Alten Universität sind auch Fachbereiche der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen und Geisteswissenschaftlichen Fakultät in der Alten Residenz sowie das Haus der Gesellschaftswissenschaften am Rudolfskai 42 dort beheimatet. Darüber hinaus befindet sich im Stadtteil Nonntal der Unipark Nonntal der Kulturwissenschaftlichen Fakultät mit über 5500 Studierenden sowie das zentrale Gebäude der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät in Freisaal mit dem Botanischen Garten der Universität Salzburg und dem Salzburger Apothekergarten.
Die Universität ist mit über 17.500 Studierenden und 2.900 Angestellten<ref name="plus-zahlen" /> die größte Bildungseinrichtung in Stadt und Land Salzburg.<ref name="PLUS Report 2020" /> Der Frauenanteil bei den Studenten beträgt ca. 60 %, der Ausländeranteil ca. 35 %<ref name="plus-zahlen" /> (wegen der Nähe zur Grenze der Großteil aus Deutschland).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Studierendenstatistik der Paris-Lodron Universität Salzburg.] Universität Salzburg, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Geschichte
Am 20. September 1617 wurde von Fürsterzbischof Markus Sittikus das heutige Akademisches Gymnasium Salzburg als Benediktinergymnasium gegründet.
Am 23. Juli 1622 wurde Albert III. Keuslin zum ersten Rector Magnificus der Benediktineruniversität Salzburg ernannt. Am 5. Oktober erhob dann Kaiser Ferdinand II. das benediktinische Gymnasium in Salzburg zur Universität und am 8. Oktober 1622 erfolgte die feierliche Eröffnung der Universität durch ihren Gründer, den Erzbischof von Salzburg Paris Graf von Lodron. Damals übernahm eine Gruppe Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österreichischer Benediktinerklöster den Aufbau und die Erhaltung der Universität. Sie entsandten Professoren und ihre Studenten dorthin.<ref>Jeremias Schröder: Niemand ist eine Insel. Klöster zwischen Autonomie und Vernetzung. In: Erbe und Auftrag, Jg. 95 (2019), S. 32–44, hier S. 40.</ref>
„Die Salzburger Hohe Schule erfreute sich bald als einzige nicht von den Jesuiten betriebene katholische Universität im Reichsgebiet großer Beliebtheit. Schon wenige Jahre nach der Gründung waren 500 Studenten inskribiert. In den 172 Jahren der Matrikelführung – mit der erst 1639 begonnen wurde – sind nicht weniger als 32.210 Studenten eingetragen worden, von denen fast fünfzehn Prozent aus Salzburg stammten. Die übrigen waren Bayern und Schwaben, dazu kamen viele Österreicher, aber auch zahlreiche Italiener und andere Ausländer. Für das kleine geistliche Fürstentum sind diese Zahlen außerordentlich hoch, sie sind von den benachbarten Universitäten Graz, Innsbruck und Dillingen bei weitem nicht erreicht worden. Was das wirtschaftlich für die Stadt bedeuten mußte, kann kaum hoch genug eingeschätzt werden.“
Bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden neben theologischen und philosophischen auch juristische und medizinische Vorlesungen gehalten. Salzburg war auch Vorreiterin im Griechischstudium. Die Universität zeichnete sich allgemein durch thomistische Theologie und Rechtswissenschaft aus; das Universitätstheater, an dem unter vielen anderen begabten Theatermachern der Pater comicus von Kremsmünster, P. Simon Rettenpacher, wirkte, war auch 1767 Ort der Uraufführung der berühmten Mozartoper Apollo und Hyazinth. Wolfgang Amadeus war zu dem Zeitpunkt 11 Jahre alt.<ref>Wagner, Geschichte der Universität, S. 62.</ref>
Bereits in den 1740ern war die Benediktineruniversität die europaweit erste Hochschule, die im Sinne der Aufklärung Experimentalphysik auf den Lehrplan setzte<ref>Ulrich L. Lehner: The Catholic Enlightenment: The Forgotten History of a Global Movement.</ref>. Etwa gleichzeitig kam es in Salzburg zum Sykophantenstreit von 1740. Eine Gruppe von Studenten und anderen aus dem Kreis der Pagen am fürsterzbischöflichen Hof und anderen Aristokraten, die eine liberale Akademie gründen wollten. Der Haushistoriker des Erzbischofs, Giovanni di Gaspari di Novomonte, war dabei federführend, unterstützt durch den Direktor der Pagerie, Andrea Christani di Rallo. Vier Neffen des Erzbischofs Leopold Anton von Firmian gehörten zur Gruppe der Aufklärer, die sich den Gelehrten Lodovico Antonio Muratori zum Vorbild nahmen. Die Neuerer kritisierten den Geschichtsunterricht an der Universität; sie verlangten intensivere Quellenarbeit. Auch die in Salzburg vertretene Heiligenverehrung empfanden sie als übertrieben. Mit dem Rektor P. Gregor Horner entstand in der Folge eine Polemik, die weit über Salzburgs Grenzen bekannt wurde.<ref>Wagner, Geschichte der Universität, S. 64.</ref>
1810 wurde die Universität nach der Angliederung Salzburgs an das Königreich Bayern aufgelöst und an ihrer Stelle ein Lyzeum (mit theologischen und philosophischen Inhalten) sowie eine medizinische Lehranstalt errichtet. Die theologische Sektion des Lyzeums wurde 1850 wieder in den Rang einer Universitätsfakultät erhoben (Salzburg gehört seit 1816 zu Österreich), das Lyzeum wurde aufgelöst.<ref>Christoph Brandhuber: PLUSpunkte. 400 Jahre Universität Salzburg. 1. Auflage. Salzburg 2021, ISBN 978-3-7025-1018-3, 50–56.</ref> Die Gliederung der alten Universität wird mit dem Sonnenuhrfresko von Georg Jung, Mitglied des Sonderbundes österreichischer Künstler, an der Südfassade des alten Universitätsgebäudes zum Ausdruck gebracht: Die Madonna (aus dem Gnadenbild Maria Plain) fungiert als Schutzpatronin Salzburgs und schwebt über den drei Fakultäten Theologie, Philosophie und Jurisprudenz.
Im Ersten Weltkrieg versuchte der Salzburger Hochschulverein vergeblich, die Verlegung der Franz-Josephs-Universität von Czernowitz nach Salzburg zu erreichen. Erst 1962, rund 150 Jahre nach der Auflassung wurde die Universität Salzburg neu gegründet. 1964 war das Jahr, in dem die Inauguration des ersten Rektors und die Wiederaufnahme des Studienbetriebs an der Fakultät für Philosophie stattfand.<ref>Alexander Pinwinkler: Die „Gründergeneration“ der Universität Salzburg: Biographien, Netzwerke, Berufungspolitik, 1960–1975. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2020.</ref> Später folgte die schrittweise Erweiterung auf die heutigen vier Fakultäten Katholische Theologie, Rechtswissenschaften, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Naturwissenschaften.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Geschichte der Universität Salzburg.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Dezember 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Der Wegfall von Studiengebühren und Aufnahmetests brachte einen starken Anstieg der Studentenzahl von 13.599 im Wintersemester 2006/07 auf 15.722 im WS 2009/10. Das betraf vor allem die Fächer Psychologie und Kommunikationswissenschaft, deren letztere Vorlesungen wiederholt in externen Veranstaltungshallen abgehalten werden mussten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Standard Artikel.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Oktober 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Da der Anteil der Studenten aus Deutschland über 40 % betrug, wurden zum WS 2010/11 – in Übereinstimmung mit den anderen österreichischen Universitäten – eine Zugangsbeschränkung und ein Aufnahmetest für die Studienrichtungen Kommunikationswissenschaft und Psychologie eingeführt. Zum WS 2019/20 wurde die Aufnahmeprüfung am Fachbereich Kommunikationswissenschaft wieder abgeschafft.<ref>KoWi-Studium: Keine Aufnahmeprüfungen mehr. 21. Mai 2019, abgerufen am 28. November 2021.</ref>
Auszeichnungen und Internationalisierung
Im Frühjahr 2014 wurde die Universität von der Europäischen Kommission mit dem HR Excellence in Research Award ausgezeichnet, der für die Umsetzung der Europäischen Charta für Forscher, des Code of Conduct für die Einstellung von Forschern sowie für das Engagement zur Realisierung attraktiver Arbeitsbedingungen verliehen wird. Ziel der Initiative ist es Institutionen zu identifizieren und auszuzeichnen, die faire und transparente Einstellungsverfahren und gute Karriereperspektiven bieten und so die Mobilität von Forschenden in Europa fördern. EU-weit wurden 206 Institutionen mit dem HR Excellence in Research Award ausgezeichnet; in Österreich sind dies, neben der Universität Salzburg, der Wissenschaftsfonds FWF, die Medizinische Universität Graz und die Universität für Bodenkultur Wien.<ref>EURAXESS Researchers in Motion</ref><ref>Auszeichnung für vier Institutionen in Österreich derstandard.at</ref>
Die Universität unterhält zahlreiche Erasmus-Partnerschaften mit Universitäten im europäischen Ausland (Europäische Union, Island, Norwegen, Liechtenstein, Türkei und Schweiz-derzeit ausgesetzt).<ref>Erasmus Studienplätze der Universität Salzburg im akademischen Jahr 2015/2016</ref> 2013 wurde die Universität Salzburg von Erasmus-Studierenden zur beliebtesten und attraktivsten Universität Österreichs gewählt; europaweit zählt die Universität bei dieser Studierendengruppe zu den zehn beliebtesten Universitäten.<ref>Internationale Kooperationen und Projekte</ref> Darüber hinaus bestehen Joint Study- und Austauschprogramme mit Partneruniversitäten weltweit, internationale Summer Schools gemeinsam mit anderen Universitäten sowie Austauschmöglichkeiten im International Student Exchange Program (ISEP).<ref>Studieren im Ausland</ref> Für das wissenschaftliche Personal bestehen ebenfalls etliche Möglichkeiten für kurz- und längerfristige Lehr- und Forschungsaufenthalte im Ausland.<ref>Outgoing and Incoming Research Staff</ref> Derzeit unterhält die Universität Salzburg 400 Kooperationsabkommen mit rund 230 Universitäten weltweit.<ref>Internationale Kooperationen und Projekte</ref>
Seit 2004 besteht das Media & Communication Management Programm (MCM) des Sino-Austrian Center for Media & Communication Management gemeinsam mit der Fudan-Universität in Shanghai. Kernstück der Partnerschaft ist ein wechselseitiger Studierendenaustausch zwischen Masterstudierenden des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft in Salzburg und der Fudan University Journalism School in Shanghai sowie der Beijing Foreign Studies University in Peking und der Nanjing Normal University in Nanjing. Seit 2007 werden auch gemeinsame Forschungsprojekte und Konferenzen der Partner realisiert und es existieren Austauschprogramme auf Mitarbeiterebene sowie für Doktoratsstudierende.<ref>The Sino-Austrian Center for Media & Communication Management</ref> Im Jänner 2015 fand in Salzburg erstmals die gemeinsame Veranstaltung Shanghai-Salzburg Seminar Series (SSSS) beider Institute statt, unter dem Dach der Internetstudies gab es Vorträge und Workshops zu den Themen Digital Economy, Social Media, eParticipation sowie Culture & Values. Eine Neuauflage der Shanghai-Salzburg Seminar Series ist für 2016 in Shanghai geplant.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Shanghai-Salzburg Seminar Series ( vom 2. April 2015 im Internet Archive)</ref>
2021 wurde die Paris Lodron Universität Salzburg als 10. Mitglied der CIVIS Allianz willkommen geheißen. CIVIS ist ein Zusammenschluss von insgesamt 11 führenden Forschungsuniversitäten in ganz Europa.<ref>CIVIS welcomes 10th member University: Paris Lodron University of Salzburg. 21. Oktober 2021, abgerufen am 24. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gliederung
Die Universität verfügt über kein explizites Hauptgebäude. Da sie aus der alten benediktischen Universität, der heutigen theologischen Fakultät, hervorgegangen ist, sind die neueren Abteilungen primär im Stadtteil Nonntal südlich außerhalb der Altstadt entstanden. Seit den 1980ern wird versucht, das Universitätsleben wieder mehr in den Stadtkern zu verlagern (Altstadtuniversität). Dazu werden sukzessive historische Altbauten in öffentlichem Besitz, die aus denkmalschützerischen Gründen ohnehin erhalten werden müssen, für Universitätszwecke zu adaptiert. Außerdem wurde damit der auch in Salzburg drohenden Innenstadtflucht entgegengewirkt. So verteilt sich die Universität heute über eine Vielzahl von Standorten, und nur die vier Fakultäten haben jeweils ein repräsentatives Haupthaus. Unter den Altstadtadaptierungen wie auch den Neubauten befinden sich mehrere Beiträge zur Architektur der Moderne, die nach Maßgabe in das UNESCO-Welterbe Historisches Zentrum der Stadt Salzburg integriert werden.
Rektorat und Administration
Rektor der Universität Salzburg war von 2001 bis Ende September 2019 der österreichische Theologe Heinrich Schmidinger, der von 2011 bis 2015 auch als Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz vorstand. Am 21. Februar 2019 wurde der deutsche Internist Hendrik Lehnert vom Universitätsrat für die folgende Funktionsperiode (1. Oktober 2019 bis 30. September 2023) zum Rektor gewählt.<ref>Hendrik Lehnert wird Rektor der Universität Salzburg. Universität Salzburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Februar 2019; abgerufen am 12. Januar 2024.</ref> Heinrich Schmidinger hatte sich für diese Funktionsperiode nicht mehr beworben.<ref>Unirat wählt Nachfolger von Rektor Schmidinger. In: Salzburger Nachrichten. Abgerufen am 23. Februar 2019.</ref>
In der Funktionsperiode (1. Oktober 2019 bis 30. September 2023) fungierten im Rektorat zudem Nicola Hüsing als Vizerektorin für Forschung und Nachhaltigkeit, Katja Hutter (bis Juni 2020) und Martin Auer (von Juli bis September 2020) als Vizerektoren für Infrastruktur und Digitalisierung,<ref>Erneuter Wechsel im Rektorat der Universität Salzburg. In: DerStandard.at. 30. September 2020, abgerufen am 30. September 2020.</ref> Barbara Romauer als Vizerektorin für Finanzen und Ressourcen und Martin Weichbold als Vizerektor für Lehre und Studium.<ref>sn.at: Vier Vizerektoren für die Uni Salzburg sind gewählt. Artikel vom 6. Juni 2019, abgerufen am 24. Dezember 2019.</ref> Das Rektorat war von 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 interimistisch besetzt und bestand aus dem geschäftsführenden Vizerektor Martin Weichbold sowie den Vizerektoren Jutta Horejs-Höck, Stefan Lang und Kristin De Troyer.<ref>Uni startet ohne Rektor in neues Studienjahr. In: orf.at. 2. Oktober 2023, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>
Seit 1. Oktober 2024 ist Bernhard Fügenschuh Rektor der Universität Salzburg. Das Vizerektorat besteht aus Elias Felten, Vizerektor für Personal, Barbara Romauer, Vizerektorin für Finanzen und Ressourcen, Jutta Horejs-Höck, Vizerektorin für Forschung und Michaela Rückl, Vizerektorin für Lehre und Studierende.<ref>orf.at: Uni Salzburg: Fügenschuh wird neuer Rektor. 8. Juli 2024, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref><ref>Neues Rektorats-Team der Universität Salzburg bringt eine prominente Rückkehr. In: Salzburger Nachrichten. 20. August 2024, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>
Die Administration befindet sich heute in den drei Kapitelhäusern in der Kapitelgasse in der Altstadt. Als universitäre Festsäle fungieren die Große Universitätsaula (Mozartaula) am Max-Reinhardt-Platz<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Große Universitätsaula ( vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive), 2015.</ref> sowie die Bibliotheksaula in der Universitätsbibliothek in der Hofstallgasse.<ref>Bibliotheksaula, uni-salzburg.at</ref>
Universitätsrat
In der Funktionsperiode 1. März 2018 bis 28. Februar 2023 setzte sich der Universitätsrat wie folgt zusammen: Georg Lienbacher (Vorsitzender), Brigitta Zöchling-Jud (stellvertretende Vorsitzende), Wolfgang Anzengruber, Barbara Blaha, Johannes Hörl (Generaldirektor der GROHAG-Gruppe), Elisabeth Rech (Rechtsanwältin in Wien) und Helmut J. Schmidt.<ref>derStandard.at: Uni-Räte sind jetzt fast komplett. Artikel vom 30. April 2018, abgerufen am 2. Mai 2018.</ref><ref>Universitätsrat der Universität Salzburg. Abgerufen am 2. Mai 2018.</ref>
In der Funktionsperiode 1. März 2023 bis 28. Februar 2028 setzt sich der Universitätsrat wie folgt zusammen: Marianne Schulze (Vorsitzende), Johannes Hörl (stellvertretender Vorsitzender), Klement Tockner, Ewald Wiederin, Melina Schneider, Gabriele Ambros und Miranda Schreurs.<ref>Neuer Universitätsrat an der Paris Lodron Universität Salzburg. In: science.apa.at. 8. Mai 2023, abgerufen am 9. Mai 2023.</ref>
Fakultäten und Fachbereiche
Seit 1. Januar 2022, mit Inkrafttreten des neuen Organisationsplans der Universität, besteht die Universität aus sechs Fakultäten: der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, der Kulturwissenschaftlichen Fakultät, der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät, der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften.<ref>Fakultäten an der PLUS. In: plus.ac.at. 2. März 2021, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref><ref>Uni Salzburg Umstrukturierung: Hendrik Lehnert im Gespräch | commUNIty Blog. In: plus.ac.at. 20. Dezember 2021, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref>
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Bis Ende 2021 bestand die Universität Salzburg nach dem damaligen Organisationsplan<ref name="Org">12. Abgeänderter Organisationsplan der Paris Lodron-Universität Salzburg. In: Mitteilungsblatt Sondernummer der Paris Lodron-Universität Salzburg, Studienjahr 2015/2016, 20. Oktober 2015 (uni-salzburg.at, https).</ref><ref>Organisation und Struktur, uni-salzburg.at</ref> aus vier Fakultäten: Der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Naturwissenschaftlichen Fakultät.<ref>Fakultäten der Universität Salzburg</ref> Die vier Fakultäten waren in 27 Fachbereiche untergliedert, zudem existierten drei Interfakultäre Fachbereiche sowie die School of Education als zentrale Einrichtung für das Lehramtsstudium.<ref>Fachbereiche der Universität Salzburg</ref> Diese Gliederung ersetzte die alte Unterteilung der Fakultäten in Institute. Manche der früheren Institute wurden seit 2004 als Fachbereiche weitergeführt, andere wurden als neuer Fachbereich zusammengefasst.
Eine Medizinische Fakultät wurde zwar 1975 in den Organisationsplan der Universität aufgenommen, allerdings nie vollständig realisiert. Nach der Gründung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg besteht dazu heute auch keine Notwendigkeit mehr, daher ist die Einrichtung einer solchen Fakultät seit 2004 nicht mehr Teil des Organisationsplanes.
-
Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
-
Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften
Weitere Organisationseinheiten
Neben den Fachbereichen existieren besondere Einrichtungen und Schwerpunkte als weitere Organisationseinheiten für Forschungs- und Lehraufgaben:<ref name="Org" /><ref name="Adm">vergl. Uni-Administration, uni-salzburg.at → Die Universität</ref>
- School of Education (Lehramtsstudien)
Besondere Einrichtungen:<ref name="Org" />
- Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft & Kunst
- Literaturarchiv Salzburg
- Österreichisches Institut für Menschenrechte (ÖIM)
- SMBS-University of Salzburg Business School, Durchführung von Universitätslehrgängen sowie Doktoratsprogramme in Kooperation mit der Universität Lettlands (bis 2023)<ref>Stefan Weber: Wissenschaftsskandal: Weitere SMBS-Dissertationen plagiiert. In: Stefan Weber. 30. Juni 2023, abgerufen am 7. Juli 2023.</ref><ref>Marco Riebler: Plagiatskandal: Tochtergesellschaft der Universität Salzburg steht unter Kritik. 4. Juli 2023, abgerufen am 7. Juli 2023.</ref> und der University of the Sunshine Coast in Australien. Mitte 2025 wurde die Schließung der Business School SMBS bekannt.<ref name="orf3312978">Universität schließt SMBS Business School. In: ORF.at. 10. Juli 2025, abgerufen am 10. Juli 2025.</ref><ref>Marco Riebler: Universität Salzburg schließt Business School SMBS - Böse Überraschung für Mitarbeiter und Studierende. In: Salzburger Nachrichten. 9. Juli 2025, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref>
- Stefan Zweig Centre
- WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt
- Zentrum Ethik und Armutsforschung
- Zentrum Jüdische Kulturgeschichte
- Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühe Neuzeit (IZMF)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ein neuer Name: Aus IZMS wird IZMF.] Universität Salzburg, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Mai 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> / Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL)
- Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB)
- Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen
- Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens
- (Stand 2015)
Schwerpunkte:<ref name="Org" />
- Center for Tumor Biology and Immunology<ref>Schwerpunkte. In: plus.ac.at. Abgerufen am 30. April 2025.</ref>
- Centre for Cognitive Neuroscience
- Salzburg Centre of European Union Studies
Abteilungen der Verwaltung:<ref>Diensleistung & Verwaltung. In: plus.ac.at. Abgerufen am 5. Januar 2022.</ref>
- Universitätssportinstitut USI
- Sprachenzentrum
- Career Center (Teil der Human Resources)<ref>Career Center. In: plus.ac.at. Abgerufen am 30. April 2025.</ref>
Weitere Einrichtungen und universitätsnahe Organisationen:<ref name="Org" /><ref name="Adm" />
- Universitätsbibliothek
- Campus beim Techno-Z Salzburg (Salzburg Research)
- Die Universität ist Mitglied des 2012 gegründeten Verbunds Allianz Nachhaltiger Universitäten mit dem Ziel, Nachhaltigkeit an Universitäten zu fördern.
ÖH Uni Salzburg
Die „Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Salzburg“ (ÖH Uni Salzburg) ist die gesetzliche Vertretung der Studierenden an der Universität Salzburg. Für die Studenten der Universität besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Körperschaft öffentlichen Rechts.
Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Salzburg vertritt die Studierenden auf drei verschiedenen Ebenen. Sie bietet den Studierenden außerdem mit einem Beratungszentrum Hilfe<ref>oeh-salzburg.at</ref> und veröffentlicht quartalsweise die Zeitschrift Uni:Press.
Universitätsvertretung
Die Universitätsvertretung der Studierenden ist das wichtigste Organ der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Salzburg und wird alle zwei Jahre neu gewählt, zuletzt im Mai 2025. Die aktuelle Koalition seit 1. Juli 2025 besteht zwischen dem Verband Sozialistischer Student innen in Österreich (VSStÖ) und dem Kommunistischen Studierendenverband (KSV-KPÖ), die zusammen 7 der 13 Mandate halten. Die Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg ist seit 1. Juli 2025 Marie Stenitzer (VSStÖ).
Die 13 Mandate der Universitätsvertretung wurden in der letzten Wahl zwischen 13.-15. Mai 2025 wie folgt besetzt (Inkrafttreten ab 1. Juli 2025):
| Fraktion | Mandate 2015 | Mandate 2017 | Mandate 2019 | Mandate 2021<ref>ÖH-Wahl 2021: Universität Salzburg. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> | Mandate 2023 | Mandate 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verband Sozialistischer Student innen in Österreich (VSStÖ) | 4 | 4 | 2 | 3 | 5 | 6 |
| Grüne & Alternative Student innen (GRAS) | 5 | 3 | 6 | 6 | 4 | 3 |
| AktionsGemeinschaft (AG) | 5 | 6 | 4 | 3 | 2 | 2 |
| Kommunistischer StudentInnenverband (KSV) | 0 | 0 | n. a. | 0 | 1 | 1 |
| Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) | 0 | 0 | 0 | n. a. | 0 | n. a. |
| JUNOS – Junge liberale Studierende (JUNOS) | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| Fachschaftsliste Österreich (FLUS) | n. a. | 1 | n. a. | 0 | n. a. | n. a. |
| Liste unabhängiger & kritischer Studierender (LUKS) | n. a. | n. a. | 2 | 2 | 2 | 1 |
| 2013 | 2015 | 2017 | 2019 | 2021 | 2023 | 2025 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wahlbeteiligung der ÖH Uni Salzburg | 25,2 %<ref name="Wahlergebnisse">Ergebnisse der ÖH-Wahl. In: ÖH Salzburg. Abgerufen am 23. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 23,1 %<ref name="Wahlergebnisse" /> | 18,42 %<ref name="Wahlergebnisse" /> | 20,26 %<ref name="Wahlergebnisse" /> | 12,12 %<ref>VERLAUTBARUNG aufgrund der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftswahlen. (PDF) Abgerufen am 25. Mai 2021.</ref> | 15,18 % | 18,47 % |
Auf Ebene der Studienvertretungen gibt es eine Personen-, aber keine Listenwahl.
Fakultätsvertretungen
Die Studierenden-Vertretungen auf Fakultätsebene sind die sieben Fakultätsvertretungen (FVen): Vertretung der Kulturwissenschaftlichen Fakultät (FV GW), Vertretung der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (FV KW), Vertretung der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät (FV NLW), Vertretung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (FV-Jus), Vertretung der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften (FV DAS), Vertretung an der School of Education (FV SoE) und Vertretung der Katholisch-Theologischen Fakultät (FV-Theologie). Die Fakultätsvertretungen werden dabei nicht direkt gewählt, sondern von den zugeordneten Studienvertretungen entsendet.<ref name="Gesetz">Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftsgesetz 2014. Abgerufen am 23. April 2021 (vgl. § 15 (2)).</ref>
Studienvertretungen
Weitere Organe der Studierenden sind die Studienvertretungen (StVen). Eigene Studienvertretungen bestehen für jedes ordentliche Studium (Diplomstudien bzw. Bachelor/Masterstudien), sowie für die Doktoratsstudien der einzelnen Fakultäten. Seit 1. Juli 2017 gibt es auch für das Lehramtsstudium erstmals eine eigene Studienvertretung.<ref>ÖH Uni Salzburg: Satzung der ÖH Uni Salzburg. (PDF) Abgerufen am 13. November 2017.</ref>
ÖH-Beratungszentrum
Das ÖH-Beratungszentrum hilft in Angelegenheiten der Studienabteilung sowie in behördlichen Dingen (Studienbeihilfenbehörde, Finanzamt etc.). Es gibt Antworten und Hilfestellungen auf alle Fragen und Belange rund ums Studium wie z. B. Studienwahl, Anmeldung/Fortsetzung, Studienwechsel, Studiengebühren und interveniert – falls nötig – bei den entsprechenden Stellen. Das ÖH-Beratungszentrum bietet zudem eine kostenlose Rechtsberatung bezüglich Mietrecht sowie Arbeits- und Sozialrecht an. Das Beratungszentrum befindet sich im Unipark Nonntal (Erzabt-Klotz-Straße 1). Organisatorisch ist das Beratungszentrum Bestandteil der ÖH-Universitätsvertretung. Seit 1. Oktober 2017 ist Elba Frank Leiterin des Beratungszentrums.<ref>Salzburger Nachrichten: Erste Adresse für 2700 neue Studenten. Abgerufen am 13. November 2017.</ref>
Persönlichkeiten
Alumni
Alte Universität und Lyzeum
- Bernhard Waibel (1617–1699), Benediktinerpater
- Franz Mezger (1632–1701), Benediktinerpater und Philosoph
- Joseph Mezger (1635–1683), Benediktinerpater, Theologe, Jurist und Historiker
- Paul Mezger (1637–1702), Benediktiner, Theologe und Hochschullehrer
- Franziskus Klesin (1643–1708), Abt des Klosters Ochsenhausen
- Hieronymus II. Lindau (1657–1719), Abt des Klosters Ochsenhausen
- Rupert Neß (1670–1740), Abt und Reichsprälat im Kloster Ottobeuren
- Beda Werner (1673–1725), Abt des Klosters Ochsenhausen
- Franz Joseph von Herz zu Herzfeld (1681–1739), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
- Raphael Koendig (1681–1758), Zisterzienserpater
- Oddo Scharz (1691–1749), Benediktinerpater und Kirchenrechtler
- Rupert Starch (1700–1760), Benediktinerpater und Kirchenrechtler
- Sigmund von Attems-Petzenstein (1708–1758), österreichischer Historiker und Landverweser
- Ulrich Weiß (1713–1763), Benediktinerpater
- Leopold Mozart (1719–1787), Komponist
- Benedict Oberhauser (1719–1786), Benediktinerpater, Kirchenrechtler und Hochschullehrer
- Anton Johann Lipowsky (1723–1780), Jurist und Historiker
- Michael Lori (1728–1808), Benediktinerpater, Mathematiker, Theologe und Hochschullehrer
- Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn (1733–1805), salzburgischer Staatsmann und Gelehrter
- Johann Damascen von Kleimayrn (1735–1810), deutscher Benediktinerpater, Hochschullehrer und letzter Abt von Wessobrunn
- Thaddäus Ferdinand Lipowsky (1738–1767), Beamter und Musiker
- Modest Schmetterer (1738–1784), Benediktinerpater und Rechtswissenschaftler
- Matthäus Reiter (1750–1828), Geistlicher, Theologe und Schriftsteller
- Johann Michael Illmensee (1754–1846), Geistlicher und Schriftsteller
- Benedict Peuger (1755–1832), Geistlicher und Schriftsteller
- Anton Dominik Aschbacher (1782–1814), Tiroler Freiheitskämpfer
Neue Universität
- Erwin Kräutler (* 1939), Römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Missionar und Bischof von Xingu
- Herbert Dachs (* 1943), österreichischer Politikwissenschaftler
- Paulus Maria Weigele (* 1943), Abt des Klosters Ottobeuren
- Wolfgang Vyslozil (* 1945), österreichischer Medienmanager und Universitätslektor
- Peter Michaelis (* 1946), österreichischer Manager
- Ulrich Wutzke (* 1946), deutscher Geologe
- Gerhart Holzinger (* 1947), österreichischer Verfassungsjurist
- Hans Paarhammer (1947–2020), Kirchenrechtler
- Benita Ferrero-Waldner (* 1948), österreichische Diplomatin und Politikerin
- Helga Rabl-Stadler (* 1948), österreichische Politikerin und Kulturmanagerin
- Franz Schausberger (* 1950), österreichischer Politiker und Historiker
- Wolfgang Eder (* 1952), österreichischer Stahlmanager
- Karl-Markus Gauß (* 1954), österreichischer Schriftsteller
- Erich Hackl (* 1954), österreichischer Schriftsteller und Übersetzer
- Andreas Maislinger (* 1955), österreichischer Historiker und Politikwissenschaftler
- Peter Launsky-Tieffenthal (* 1957), österreichischer Diplomat
- Astrid Rössler (* 1959), österreichische Politikerin und Landesrätin in Salzburg
- Brigitta Pallauf (* 1960), österreichische Politikerin
- Renate Egger-Wenzel (* 1961), Alttestamentlerin
- Toni Giger (* 1963), österreichischer Alpinskitrainer
- Dieter Michael Grohmann (* 1963), Medienschaffender, Filmemacher und Medienkünstler.
- Gabi Burgstaller (* 1963), österreichische Politikerin
- Hannes Ametsreiter (* 1967), österreichischer Telekommanager
- Alois von und zu Liechtenstein (* 1968), Erbprinz
- Martina Berthold (* 1970), österreichische Politikerin und Landesrätin in Salzburg
- Stefan Weber (* 1970), österreichischer Plagiatsgutachter
- Alexandra Föderl-Schmid (* 1971), österreichische Journalisten, Chefredakteurin und Co-Herausgeberin der Tageszeitung Der Standard und von derstandard.at
- Hannes Leitgeb (* 1972), österreichischer Mathematiker und Philosoph
- Claudia Praxmayer (* 197x), österreichische Schriftstellerin, Artenschutzfachfrau und Biologin
- Tobias Regner (* 1982), deutscher Rocksänger
- Daniela Holzinger-Vogtenhuber (* 1987), österreichische Politikerin
- Kay-Michael Dankl (* 1988), österreichischer Politiker
Rektoren
Alte Universität und Lyzeum
- 1673–1681 Benedict Pettschacher (1634–1701), Benediktiner
- 1705–1708, 1711–1713: Robert König (1658–1713), Benediktinerpater und Kirchenrechtler
- 1741–1744 Oddo Scharz (1691–1749), Benediktinerpater und Kirchenrechtler
- 1788–1792 Johann Damascen von Kleimayrn (1735–1810), Benediktinerpater, Hochschullehrer und letzter Abt von Wessobrunn
- 1805/06: Aegidius Jais (1750–1822), Benediktinerpater, römisch-katholischer Theologe und Hochschullehrer
- 1850: Johann Heinrich Loewe (1808–1892), Philosoph und Hochschullehrer
Neue Universität
- 1964/65: Egon Lendl
- 1965/66: Carl Holböck
- 1966/67: René Marcic
- 1967/68: Stefan Rehrl
- 1968/69: Wolfgang Waldstein
- 1969/70: Rudolf Baehr
- 1970/71: Stefan Rehrl
- 1971/72: Friedrich Koja
- 1972/73: Ingo Reiffenstein
- 1973/74: Franz Nikolasch
- 1974/75: Franz Matscher
- 1975/76 und 1976/77: Hans Wagner
- 1977/78 und 1978/79: Wilhelm Josef Revers
- 1979/80 und 1982/83: Wolfgang Beilner
- 1983/84 und 1984/85: Friedrich Koja
- 1985/86 und 1986/87: Joachim Dalfen
- 1987/88 und 1988/89: Fritz Schweiger
- 1989/90 und 1990/91: Theodor W. Köhler
- 1991/92 und 1992/93: Alfred Kyrer
- 1993/94 und 1994/95: Edgar Morscher
- 1995/96 bis 2000/01: Adolf Haslinger
- 2001/02 bis 2018/19: Heinrich Schmidinger<ref>Akademischer Senat der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Abgerufen am 11. Oktober 2015.</ref>
- 2019/20 bis 2022/23: Hendrik Lehnert<ref name="kleinezeitung5583697">Kleine Zeitung: Hendrik Lehnert wird Rektor der Uni Salzburg. Artikel vom 21. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref><ref name="orf3226606" />
- 2023/24: Vizerektoren Nicola Hüsing und Martin Weichbold (interimistische Leitung)<ref name="orf3226606">Uni startet ohne Rektor in neues Studienjahr. In: ORF.at. Österreichischer Rundfunk, 2. Oktober 2023, abgerufen am 2. Oktober 2023.</ref>
- seit dem 1. Oktober 2024: Bernhard Fügenschuh<ref>Uni Salzburg: Tiroler Fügenschuh wird Rektor. In: ORF.at. 8. Juli 2024, abgerufen am 8. Juli 2024.</ref><ref>Semesterstart: Neuer Uni-Rektor im Dienst. In: ORF.at. 2. Oktober 2024, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Würdenträger
- Liste der Ehrendoktoren der Universität Salzburg
- Liste der Ehrensenatoren der Universität Salzburg
- Liste der Ehrenbürger der Universität Salzburg
Weblinks
- Website der Universität Salzburg
- Übersicht Fachbereiche an der Universität Salzburg
- Österreichische HochschülerInnenschaft Salzburg
- Liste aller Studien der Universität Salzburg
- Literatur von und über Universität Salzburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
<references responsive > <ref name="PLUS Report 2020">PLUS Report 2020. In: PLUS.ac.at. Universität Salzburg, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref> <ref name="plus-zahlen">Die PLUS in Zahlen. In: PLUS.ac.at. Universität Salzburg, abgerufen am 6. August 2024.</ref> </references>
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