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Möllensdorf

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Möllensdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(158)&title=M%C3%B6llensdorf 51° 55′ N, 12° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(158) 51° 55′ 5″ N, 12° 32′ 6″ O
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Höhe: 102 m
Fläche: 10,67 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 158 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Möllensdorf, Stadt Coswig (Anhalt). In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 06869
Vorwahl: 034903
Möllensdorf (Sachsen-Anhalt)
Möllensdorf (Sachsen-Anhalt)
Möllensdorf
Lage von Möllensdorf in Sachsen-Anhalt

Möllensdorf ist ein Ortsteil der Stadt Coswig (Anhalt) im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.

Geografie

Möllensdorf am Südrand des Vorfläming liegt nordwestlich von Wittenberg und etwa sieben Kilometer von der Elbestadt Coswig (Anhalt) entfernt. Das Dorf liegt im 2005 erklärten Naturpark Fläming.

Geschichte

Datei:Moellensdorf church1.JPG
Feldsteinkirche, wahrscheinlich 12. Jahrhundert

Möllensdorf tauchte erstmals 1356 in einem Register auf. Die Dorfkirche wurde aus Findlingen errichtet.

Die Wälder um Möllensdorf gehörten einst der Malerfamilie Cranach aus Wittenberg, die dort Kämmerer- und Bürgermeisterämter innehatten.

Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Pülzig nach Möllensdorf eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" />

Am 1. Juli 2007 wurde die Gemeinde Möllensdorf aufgrund der Kreisgebietsreform vom ehemaligen Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg umgegliedert.

Am 1. Juli 2009 wurde Möllensdorf mit 175 Einwohnern auf 10,62 km² (31. Dezember 2007) nach Coswig (Anhalt) eingemeindet.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009</ref> Der letzte Bürgermeister war Lothar Kruschel.

Datei:Moellensdorf church2.JPG
Dorfkirche Möllensdorf

Dorfkirche

Die Dorfkirche Möllensdorf ist ein kleines spätromanisches Feldsteinbauwerk mit regelmäßig geschichtetem Mauerwerk. Im Osten ist ein eingezogener Rechteckchor mit Apsis angefügt. Über dem Westgiebel sitzt ein Dachreiter aus Fachwerk mit massiver Westwand. An der Chorsüdseite ist eine rundbogige Priesterpforte angeordnet, die wie die Apsisfenster im Ursprungszustand erhalten ist. Die übrigen Fenster sind wie das Südportal zur Barockzeit verändert worden. Innen ist das Bauwerk flach gedeckt. Eine Umgestaltung des Innern erfolgte 1992, wobei Fragmente wohl mittelalterlicher Wandmalerei in der Apsis freigelegt wurden; die barocke Ausstattung ist seitdem stark reduziert. Eine Bronzeglocke wurde von Carl Friedrich Ulrich aus Laucha 1885 gegossen.<ref>Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt II. Regierungsbezirke Dessau und Halle. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1999, ISBN 3-422-03065-4, S. 571.</ref>

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde wird von der Landesstraße 123 (Coswig–StraachNiemegk) durchquert, der Autobahnanschluss Köselitz an der Bundesautobahn 9 (Berlin–München) ist etwa zehn Kilometer entfernt. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Coswig und Griebo (Strecke Dessau-Roßlau–Wittenberg).

Einzelnachweise

<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 274 (PDF).</ref> </references>

Weblinks

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