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Münchehagen

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Münchehagen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1951)&title=M%C3%BCnchehagen 52° 26′ N, 9° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1951) 52° 26′ 23″ N, 9° 11′ 7″ O
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Höhe: 80 m
Fläche: 12,49 km²
Einwohner: 1951 (2019)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahl Münchehagen auf der Website der Stad Rehburg-Loccum. In: rehburg-loccum.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Januar 2021; abgerufen am 18. Februar 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31547
Vorwahl: 05037

Münchehagen (früher teilweise auch Mönchehagen) ist ein Stadtteil der deutschen Stadt Rehburg-Loccum in Niedersachsen. Der Ort liegt an der Bundesstraße 441 zwischen Loccum und Bad Rehburg westlich des Steinhuder Meeres.

Geschichte

Münchehagen war 1628–1654 von Hexenverfolgung betroffen: Neun Frauen gerieten in Hexenprozesse, sieben wurden verbrannt.<ref>Peter Beer: Hexenprozesse im Kloster und Klostergebiet Loccum, Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens, Band 41, Göttingen 2007, S. 158–164.</ref>

Münchehagen schloss sich am 1. März 1974 als bis dahin eigenständige Gemeinde mit Rehburg, Bad Rehburg, Loccum und Winzlar zur Stadt Rehburg-Loccum zusammen.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 199.</ref> In Rehburg befindet sich der Verwaltungssitz.

Religion

Datei:Kirche in Münchehagen (Rehburg-Loccum) IMG 7868.jpg
Ev.-luth. Kirche

In der Ortsmitte befindet sich eine evangelisch-lutherische Kirche, zum Kirchenkreis Stolzenau-Loccum gehörend, siehe „Kultur und Sehenswürdigkeiten“.

Die katholische Liebfrauenkirche wurde 1967 errichtet. 2009 erfolgte ihre Profanierung. Die nächstgelegene katholische Kirche befindet sich heute 5 km entfernt in Rehburg.

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der Münchehagen vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 58,19 %
 %
50
40
30
20
10
0
49,82 %
27,92 %
10,91 %
8,54 %
2,81 %

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref>

Ortsrat 2021
3
1
1
Insgesamt 5 Sitze

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist Ralf Schulte (SPD).

Politische Prominenz

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers aus dem Bundestagswahlkreis Nienburg II – Schaumburg lebt in Münchehagen.

Sport

Der VFL Münchehagen mit den Sparten Fußball, Rehasport, Volleyball und Turnen wurde 1921 gegründet und hat heute (Stand: 2025) 400 Mitglieder.<ref>VfL Muenchehagen. Abgerufen am 31. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:Dinosaurier in Münchehagen (Rehburg-Loccum) IMG 7871.jpg
Sauriermodell an der B441 in Münchehagen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Der Grundstein der heute im Ort stehenden Kirche wurde 1713 auf dem baufällig gewordenen Ersatzbau einer 1615 von Söldnern zerstörten Vorgängerkapelle gelegt.<ref>Kirche Münchehagen. In: Ev.-luth. Kirchengemeinde Münchehagen. 19. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. September 2012; abgerufen am 17. November 2022.</ref>
  • In den 1980er Jahren wurden in einem Steinbruch bei Münchehagen Saurierspuren gefunden. Um dieses "Naturdenkmal Saurierfährten" herum entstand das Dinosaurier-Freilichtmuseum, in welchem seitdem die Ausgrabungsergebnisse Besuchern präsentiert werden.<ref>Dinosaurier-Freilichtmuseum. Abgerufen am 15. November 2022.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Haltepunkt Münchehagen lag an der 1961 im Personenverkehr, 1969 komplett stillgelegten und inzwischen zurückgebauten Bahnstrecke Stadthagen–Stolzenau.

Mehrere Kilometer südlich der Ortschaft liegt die 1983 stillgelegte Sonderabfalldeponie Münchehagen, die in den 1980er Jahren überregional bekannt geworden ist. Sie entstand Ende der 1960er Jahre durch Verfüllung von ehemaligen Tongruben. In der Deponie wurden ca. 350.000 m³ Sondermüll eingelagert, darunter giftige Stoffe wie das sogenannte Seveso Dioxin.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein