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Mach-Zehnder-Modulator

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Mach-Zehnder-Modulator ist ein optisches Bauteil, um Licht in seiner Intensität zu modulieren.

Datei:Mach-Zehnder-Modulator.png
Schematischer Aufbau eines Mach-Zehnder-Modulators. BS: Strahlteiler, M: Spiegel.
Datei:Transmission-MZM.png
Transmission eines Mach-Zehnder-Modulators in Abhängigkeit von der angelegten Spannung.

Der Modulator stellt ein Mach-Zehnder-Interferometer dar, in dessen einem Arm ein elektrooptisches Element (Pockels- oder Kerr-Zelle) gestellt wird, um eine Phasenverschiebung zwischen beiden Interferometerarmen zu erzeugen. Je nach Wert der Phasenverschiebung variiert die Intensität am Ausgang des Interferometers. Die Transmission T des Modulators berechnet sich nach:

<math> T(U) = \cos^2 \left(\frac{\varphi_0}{2} - \frac{\pi U}{2 U_{\pi}} \right)</math>.

U ist hierbei die an dem elektrooptischen Element angelegte Spannung, <math>U_{\pi}</math> ist die Spannung, bei der maximale Transmission erreicht wird und <math>\varphi_0</math> ein konstanter Phasenwert, der durch den Aufbau des Modulator gegeben wird.

Literatur

  • Bahaa E. A. Saleh, Malvin C. Teich: Fundamentals of Photonics. Wiley & Sons, 2007, ISBN 0-471-35832-0.

Weblinks