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Madeleine Bochatay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Madeleine Bochatay Vorlage:SportPicto
Nation Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Frankreich
Geburtstag 2. Januar 1944 (82 Jahre)
Geburtsort Saint-Gervais-les-Bains, Frankreich
Größe 169 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Status zurückgetreten
 

Madeleine Bochatay (verheiratete Bochatay-Montessuit, * 2. Januar 1944 in Saint-Gervais-les-Bains) ist eine ehemalige französische Skirennläuferin. Sie erreichte in den 1960er-Jahren zahlreiche Siege und Podestplätze bei internationalen Rennen und drei Top-10-Platzierungen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Karriere

Die damals 17-jährige Bochatay stieg im Winter 1961 zur Weltspitze in der Abfahrt auf. Neben ihrem Sieg bei den französischen Meisterschaften erreichte sie in jenem Jahr unter anderem einen Sieg in der Abfahrt von Chamonix und einen zweiten Platz in ihrem Heimatort Saint-Gervais.<ref>Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Austria-Ski-Sport. Heft 2/1961, S. 12 und Heft 3/1962, S. 33.</ref><ref>Hermann Nußbaumer: Sieg auf weißen Pisten. Bilanz des alpinen Skisports. 9. erweiterte Auflage, Trauner Verlag, Linz 1977, ISBN 3-85320-176-8, S. 227.</ref> Bei den Arlberg-Kandahar-Rennen in Mürren wurde sie 1961 Sechste in der Abfahrt und Zehnte in der Kombination.<ref name="AK"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 1. März 2014 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. Website des Kandahar Ski Club, abgerufen am 10. April 2012 (PDF, 43 kB).</ref> Vor Beginn der Weltmeisterschaften 1962 lag Bochatay in der Abfahrt an zweiter Stelle in der FIS-Weltrangliste, hinter der Österreicherin Traudl Hecher.<ref>Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Austria-Ski-Sport. Heft 2/1962, S. 15.</ref> Auch im Riesenslalom erzielte Bochatay gute Ergebnisse, im Winter 1962 unter anderem mit einem Sieg in Saint-Gervais und einem dritten Platz in Courchevel.<ref>Hermann Nußbaumer: Sieg auf weißen Pisten. Bilanz des alpinen Skisports. 9. erweiterte Auflage, Trauner Verlag, Linz 1977, ISBN 3-85320-176-8, S. 237 und 239.</ref><ref>Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Austria-Ski-Sport. Heft 3/1962, S. 19.</ref> Bei den Weltmeisterschaften 1962 in Chamonix fuhr sie auf Platz sieben in der Abfahrt und Rang zehn im Riesenslalom.<ref>Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Austria-Ski-Sport. Heft 3/1962, S. 7 und 33.</ref>

Im Winter 1963 belegte Bochatay unter anderem zwei zweite Plätze im Riesenslalom der SDS-Rennen in Grindelwald und in der Abfahrt der Coppa Femina in Abetone.<ref>Hermann Nußbaumer: Sieg auf weißen Pisten. Bilanz des alpinen Skisports. 9. erweiterte Auflage, Trauner Verlag, Linz 1977, ISBN 3-85320-176-8, S. 256, 269 und Faltblatt 6 (ohne Seitenangabe).</ref> Bei den Arlberg-Kandahar-Rennen, diesmal in Chamonix ausgetragen, wurde sie wie zwei Jahre zuvor Sechste in der Abfahrt.<ref name="AK" /> Die nächsten beiden Jahre verliefen insgesamt weniger erfolgreich, doch bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck erreichte die mit Nummer eins gestartete Bochatay immerhin den sechsten Platz in der Abfahrt. Im olympischen Riesenslalom schied sie jedoch aus. Bei den Arlberg-Kandahar-Rennen desselben Jahres wurde sie Siebte im Riesenslalom.<ref name="AK" /> Ab der Saison 1965 erzielte Bochatay neben Abfahrt und Riesenslalom auch im Slalom gute Resultate. So gelangen ihr 1965 neben zwei vierten Plätzen in den Abfahrten des Goldschlüsselrennens in Schruns und der SDS-Rennen in Grindelwald auch zweite fünfte Platze in Slalom und Riesenslalom in Grindelwald.<ref>Hermann Nußbaumer: Sieg auf weißen Pisten. Bilanz des alpinen Skisports. 9. erweiterte Auflage, Trauner Verlag, Linz 1977, ISBN 3-85320-176-8, Faltblätter 6 und 8 (ohne Seitenangabe).</ref>

Im Winter 1965/66 feierte Bochatay unter anderem zwei Siege in der Kombination des Kriterium des ersten Schnees in Val-d’Isère und im Riesenslalom des Staufenpokals in Oberstaufen, wo sie zudem Dritte in Slalom und Kombination wurde.<ref>Hermann Nußbaumer: Sieg auf weißen Pisten. Bilanz des alpinen Skisports. 9. erweiterte Auflage, Trauner Verlag, Linz 1977, ISBN 3-85320-176-8, S. 309.</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref> In der Abfahrt der Silberkrugrennen von Bad Gastein wurde sie ebenfalls Dritte.<ref>Hermann Nußbaumer: Sieg auf weißen Pisten. Bilanz des alpinen Skisports. 9. erweiterte Auflage, Trauner Verlag, Linz 1977, ISBN 3-85320-176-8, Faltblatt 8 (ohne Seitenangabe).</ref> Bei ihrem letzten Großereignis, den Weltmeisterschaften 1966 im chilenischen Portillo, belegte sie Rang 14 in der Abfahrt.<ref>Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 10. November 2010</ref>

Erfolge

Olympische Winterspiele

(zählten zugleich als Weltmeisterschaften)

Weltmeisterschaften

Podestplätze in FIS-Rennen (Auswahl)

  • 1961: Sieg in der Abfahrt von Chamonix
  • 1961: 2. Platz in der Abfahrt von Saint-Gervais
  • 1962: Sieg im Riesenslalom von Saint-Gervais
  • 1962: 3. Platz im Riesenslalom von Courchevel
  • 1963: 2. Platz im Riesenslalom der SDS-Rennen in Grindelwald
  • 1963: 2. Platz in der Abfahrt der Coppa Femina in Abetone
  • 1966: Sieg in der Kombination des Kriterium des ersten Schnees in Val-d’Isère
  • 1966: Sieg im Riesenslalom und dritter Platz in Slalom und Kombination des Staufenpokals in Oberstaufen
  • 1966: 3. Platz in der Abfahrt der Silberkrugrennen in Bad Gastein

Französische Meisterschaften

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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