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Magnitka

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{{#if: behandelt die Siedlung in der Oblast Tscheljabinsk (Russland). Zum Unternehmen siehe Magnitogorski metallurgitscheski kombinat. Zum Asteroiden siehe (2094) Magnitka.

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}} Vorlage:Infobox Ort in Russland Magnitka (Vorlage:RuS) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Tscheljabinsk (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Die Siedlung liegt an der Westflanke des Südlichen Ural gut 160 km Luftlinie westlich der Oblasthauptstadt Tscheljabinsk an der Kussa, einem rechten Nebenfluss des Ai im Flusssystem der Kama.

Magnitka gehört zum Rajon Kussa und befindet sich etwa 15 km östlich von dessen Verwaltungszentrum Kussa sowie knapp 20 km nördlich der Großstadt Slatoust.

Geschichte

An der Stelle des heutigen Westteils der Siedlung, genannt Kowali, befand sich im 19. Jahrhundert der Weiler Kowaljowski. Später entstand dort ein Pechofenwerk. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in der Umgebung Titanomagnetit-Lagerstätten entdeckt, deren Abbau in großem Umfang Anfang der 1930er-Jahre begann. In diesem Zusammenhang wurde 1931 die Bergbausiedlung Magnitka (von russisch magnit für Magnet, mit Bezug auf die magnetischen Eisenerze) gegründet. 1938 erhielt der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs.<ref>Magnitka in der Slatouster Enzyklopädie auf dem Informationsportal der Stadt Slatoust (russisch)</ref>

Höhepunkt des Bergbaus in dem Gebiet waren die 1950er-Jahre, als sowohl unter Tage, wie auch in Tagebauen gefördert wurde. Danach ging die Produktion immer mehr zurück, wurde um 1970 mit weitgehender Erschöpfung der Erzvorräte unter Tage und gegen Ende der 1980er Jahre auch in den Tagebauen eingestellt. Parallel dazu sank die Einwohnerzahl des Ortes bis heute kontinuierlich.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 5.116
1959 16.212
1970 10.990
1979 8.601
1989 7.198
2002 5.826
2010 5.170

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Südöstlich von Magnitka, in Richtung Slatoust, erstreckt sich der knapp Vorlage:Höhe hohe Bergzug Taganai, der seit 1991 als Nationalpark Taganai unter Schutz steht. In der Umgebung des Ortes befinden sich an Stelle von ehemaligen Bergwerken und deren Abraumhalden bekannte Mineralienfundorte, wie Achmatowskaja, Nikolaje-Maximilianowskaja und Jeremejewskaja.

Infrastruktur

Straßenverbindung besteht in Richtung Slatoust und Kussa. Eine Eisenbahnstrecke (nur Güterverkehr) führt zur Station Ai, westlich von Slatoust am Südzweig der Transsibirischen Eisenbahn (Samara – Tscheljabinsk – Omsk) gelegen. Nördlich von Magnitka verlief die Strecke weiter bis zum gut 20 km entfernten Eisenerz-Tagebau Radostny.

Einzelnachweise

<references />

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