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Mailuu-Suu

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Mailuu-Suu
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Ort in Kirgisistan
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Mailuu-Suu (Kirgisistan)
Mailuu-Suu (Kirgisistan)
Mailuu-Suu
Basisdaten
Oblus Dschalal-Abad
Rajon eigenständig
Koordinaten 41° 16′ N, 72° 28′ OKoordinaten: 41° 15′ 34″ N, 72° 28′ 7″ O
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Höhe 850 m
Fläche: 122,16 km²
Einwohner 26.067 (2022<ref name="Zensus2022">Zensus 2022. Buch 2. Bevölkerung Kirgisistans. Nationales Statistisches Komitee der Kirgisischen Republik, Bischkek 2023</ref>)
Bevölkerungsdichte 213 Einwohner je km²
Telefonvorwahl (+996) 3744
Postleitzahl 721100
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart Stadt

Mailuu-Suu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) mit der Bedeutung „Öliges Wasser“; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Industriestadt mit 26.067 Einwohnern (Stand 2022)<ref name="Zensus2022" /> im Oblus Dschalal-Abad im Süden Kirgisistans, 24 Kilometer östlich der Grenze zu Usbekistan.

Wirtschaft

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird hier Erdöl gefördert, was auch den Ortsnamen erklärt. Etwa zur gleichen Zeit wurden hier Radiobaryt-Vorkommen entdeckt. Zwischen 1946 und 1968 wurde in der Umgebung der Stadt Uran abgebaut. Hier erfolgte auch dessen Weiterverarbeitung. Auch die Uran-Erze aus anderen benachbarten Vorkommen sowie aus der DDR, der Tschechoslowakei und Bulgarien wurden hier verarbeitet.

Für die Arbeiten in den Minen und beim Aufbau der Fabriken wurden im Zweiten Weltkrieg Wolga-Deutsche, Krim-Tataren und später auch weitere, dem Sowjet-Regime unliebsame Personenkreise hierher deportiert.

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende des Uranabbaus und der Uranweiterverarbeitung dort hat die Stadt schwere Zeiten erlebt: seit dem Ende der Uranindustrie gibt es für den Großteil der örtlichen Bevölkerung nicht mehr viel Arbeit. Das schlimmste Erbe aus der Sowjetzeit sind jedoch die vielen (insgesamt 36) nicht gesicherten Lager von Uranabfällen an den steilen und tektonisch instabilen Berghängen oberhalb der Stadt. Nach einer im Oktober 2006 veröffentlichten Studie des Blacksmith Institute aus New York ist Mailuu-Suu damit eine der zehn am stärksten mit Giftstoffen belasteten Regionen der Welt. Erhebliche Investitionen sind notwendig, um diese Abraum- und Nebenprodukt-Lager zu sichern. Die Weltbank finanziert seit 2003 die erste Phase eines solchen Programms.

Religion

Christentum

Evangelisch-lutherische Kirche

In Mailuu-Suu besteht eine Gemeinde, die der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Kirgisischen Republik angehört. Diese Gemeinde lässt sich auf den Einfluss der Wolgadeutschen zurückzuführen. Sie wird von Dschalal-Abad aus mitversorgt.<ref>Doris Krause/Michael Hübner, Groß, klein, alt, neu...Die Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgistan in Kurzportraits, in: Sondernummer Lutherischer Dienst. Zeitschrift des Martin-Luther-Bundes, 55. Jahrgang, 2019, Heft 2, Seite 8–11</ref>

Russisch-Orthodoxe Kirche

Zur Zeiten der Kirgisischen Sozialistischen Sowjetrepublik soll es auch eine russisch-orthodoxe Gemeinde gegeben haben. Diese entstand wohl aus verlagerten russischen Arbeitern aus der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik, besonders aus dem Bereich Nowotscherkassk und Rostow am Don.

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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