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Malappuram (Distrikt)

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Vorlage:Infobox Distrikt in Indien Der Distrikt Malappuram (Malayalam: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein Distrikt im südindischen Bundesstaat Kerala. Verwaltungssitz ist die namensgebende Stadt Malappuram. Malappuram ist der einwohnerstärkste Distrikt Keralas und der einzige mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Geografie

Datei:Kadalundi River.JPG
Am Kadalundi-Fluss

Der Distrikt Malappuram liegt in der nördlichen Hälfte Keralas und grenzt im Westen mit etwa 70 Kilometer Küstenlinie an das Arabische Meer, im Süden an den Distrikt Thrissur, im Südosten an den Distrikt Palakkad, im Nordosten an den Nachbarbundesstaat Tamil Nadu (Distrikt Nilgiris) sowie den Distrikt Wayanad und im Norden an den Distrikt Kozhikode.

Das Distriktgebiet hat eine Fläche von 3.554 Quadratkilometern<ref name="censushandbook">District Census Hand Book - KERLA > Kozhikode. Office of the Registrar General & Census Commissioner, Ministry of Home Affairs, Government of India, S. 9–10, 15, abgerufen am 23. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und erstreckt sich von der Malabarküste im Westen bis zu den Nilgiribergen im Osten, einem Teil der Westghats, welche die natürliche Grenze zwischen Kerala und Tamil Nadu bilden. Die Berge im Distriktgebiet erreichen Höhen von bis zu 2.340 Metern. Durch das Distriktgebiet fließen drei große Flüsse. Von Norden nach Süden sind dies der Chaliyar im Norden, der Kadalundi und der Bharathapuzha.

Der Distrikt Malappuram ist in die sechs Taluks Nilambur, Ernad, Tirurangadi, Perinthalmanna, Tirur und Ponnani unterteilt.

Geschichte

Die Gegend von Malappuram kam 1792 nach Ende des Dritten Mysore-Krieges unter britische Herrschaft. Die Briten gliederten das Gebiet als Teil des Distrikts Malabar in die Präsidentschaft Madras ein. Während der britischen Kolonialzeit kam es wiederholt zu Aufruhr seitens der muslimischen Bevölkerung gegen die Kolonialmacht, die im Moplah-Aufstand von 1921 kulminierte. Nach der indischen Unabhängigkeit kam Malappuram 1956 zum Bundesstaat Kerala, der nach den Sprachgrenzen des Malayalam aus dem Distrikt Malabar und der Föderation Travancore-Cochin entstanden war. Als eigenständiger Distrikt besteht Malappuram seit dem 16. Juni 1969. Er wurde aus Teilen der Distrikte Kozhikode und Palakkad gebildet, die ihrerseits durch Teilung des alten Distrikts Malabar entstanden waren.<ref name="censushandbook" />

Bevölkerung

Datei:Ponnani juma masjid 02.JPG
Freitagsmoschee in Ponnani
Datei:A traditional Home, Kaimalasseri, Malappuram, Kerala.jpg
Traditionelle Behausung in Kaimalasseri in Malappuram

Bei der Volkszählung 2011 hatte der Distrikt Malappuram 4.112.920 Einwohner. Damit war er der einwohnerstärkste Distrikt Keralas. Die Bevölkerungsdichte lag mit 1.157 Einwohnern pro Quadratkilometer noch über dem ohnehin schon hohen Mittelwert des Bundesstaates. Das Bevölkerungswachstum war das höchste aller Distrikte Keralas: Im Vergleich zur letzten Volkszählung 2001 wuchs die Einwohnerzahl um 13,5 Prozent an, während die Einwohnerzahl ganz Keralas im Vergleichszeitraum nur um 4,9 Prozent wuchs. 44,2 Prozent der Einwohner des Distrikts Malappuram lebten 2011 in Städten. Der Urbanisierungsgrad entsprach damit dem Mittelwert des Bundesstaates (47,2 Prozent). Auch die Alphabetisierungsquote lag mit 93,6 Prozent nahe am Durchschnitt Keralas (94,0 Prozent).<ref name="censushandbook" />

Der Distrikt Malappuram ist der einzige Distrikt Keralas und ganz Südindiens mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit: Bei der Volkszählung 2011 bekannten sich 70,2 Prozent der Einwohner zum Islam. Die restliche Bevölkerung bestand größtenteils aus Hindus (27,6 Prozent). Christen stellten anders als in vielen Teilen Keralas mit 2,0 Prozent nur eine kleine Minderheit dar.

Städte

Stadt Einwohner
(2001)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Census of India 2001: Population, population in the age group 0-6 and literates by sex – Cities/Towns (in alphabetic order). (Memento vom 16. Juni 2004 im Internet Archive)</ref>
Malappuram 58.490
Manjeri 83.704
Perinthalmanna 44.613
Ponnani 87.356
Tirur 53.650

Weblinks

Commons: Malappuram – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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