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Malvasia delle Lipari

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Malvasia Delle Lipari Bottle.jpg
Eine Flasche Malvasia delle Lipari

Malvasia delle Lipari ist ein italienischer süßer Weißwein, der auf den Liparischen Inseln ausgebaut wird.<ref name="Prod">Provvedimenti generali relativi ai Disciplinari consolidati dei vini DOP e IGP italiani. (PDF) politicheagricole.it (Italienisches Landwirtschaftsministerium), 27. November 2017, abgerufen am 26. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Download-Seite mit allen konsolidierten Spezifikationen italienischer DOP- und IGP-Weine).</ref>

Anbau

Das Hauptanbaugebiet liegt in der Gemeinde Malfa auf der Insel Salina; der Anbau und die Vinifikation sind auf dem gesamten Archipel der Liparischen Inseln zugelassen.<ref name="Prod" />

Erzeugung

Der Wein wird aus höchstens 95 % Malvasia di Lipari und 5–8 % Korinthiaki (lokal „Corinto nero“ genannt) hergestellt. Die sehr reifen Beeren werden geerntet und auf Stroh- beziehungsweise Bambusmatten 10–15 Tage getrocknet. Danach werden die Trauben gepresst und in Gebinden (meist Edelstahltanks) von maximal 1000 l Größe vergoren. Dort reift der Wein mindestens ein Jahr. Der Wein kann beim Käufer ca. 4–7 Jahre lagern.

Beschreibung

Der Malvasia wird in 2 Versionen angeboten:<ref name="Prod" />

Malvasia delle Lipari

  • Farbe: goldgelb bis bernsteinfarben
  • Geruch: aromatisch, charakteristisch
  • Geschmack: süß-aromatisch
  • Alkoholgehalt: mindestens 11,5 Vol.-%, mit einem Rest von mindestens 8,0 % potentiellem Alkoholgehalt
  • Säuregehalt: mind. 4,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 19,0 g/l

Malvasia delle Lipari tipo passito

Beim Passito werden die Trauben länger getrocknet, bis sie ähnlich einer Rosine sind. Der Wein ist voller als der normale Süßwein und kann ca. 5–10 Jahre gelagert werden. Der Passito gehört zu den großen Dessertweinen Italiens. Er muss mindestens 18 Vol.-% Alkoholgehalt besitzen sowie einen Gesamtzuckergehalt von mindestens 6 %.

Literatur

  • Jancis Robinson: Das Oxford Weinlexikon. 3. überarbeitete Ausgabe, 1. Auflage. Gräfe und Unzer Verlag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.
  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9, S. 287.

Einzelnachweise

<references />

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