Mammillaria zephyranthoides
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| Mammillaria zephyranthoides | ||||||||||||
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| Datei:Dolichothele (Mammillaria) zephyranthoides Kh13(c) Khanon Ss201.jpg
Mammillaria zephyranthoides | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mammillaria zephyranthoides | ||||||||||||
| Scheidw. |
Mammillaria zephyranthoides ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton zephyranthoides leitet sich von der griechischen Endung -oides für ‚ähneln‘ und dem Namen der Gattung Zephyranthes ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 265.</ref>
Beschreibung
Mammillaria zephyranthoides wächst einzeln. Die abgeflachten, kugeligen Triebe sind dunkelblaugrün. Sie werden bis zu 8 Zentimeter hoch und messen bis zu 10 Zentimeter im Durchmesser. Die weichfleischigen Warzen sind konisch geformt und haben eine gerundete Spitze. Sie sind bis zu 2,5 Zentimeter lang und führen keinen Milchsaft. Die Axillen sind nackt. Ein Mitteldorn ist vorhanden. Er ist gehakt, weiß bis gelblich oder auch bis rötlich braun, kurz oder bis zu 1,4 Zentimeter lang. Die 12 bis 18 Randdornen sind sehr schlank, weiß und 8 bis 10 Millimeter lang.
Die weißen Blüten haben einen rosa Mittelstreifen und messen bis zu 4 Zentimeter im Durchmesser. Die eiförmigen Früchte sind rot. Sie enthalten schwarze Samen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Mammillaria zephyranthoides ist in den mexikanischen Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Hidalgo, Mexiko, Oaxaca, Puebla, Querétaro und San Luis Potosí verbreitet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1841 durch Michael Joseph François Scheidweiler (1799–1861).<ref>Prof. Scheidweiler: Beschreibung einiger neuer Cacteen aus der Sammlung des Herrn van der Maelen. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 9, Nr. 6, 1841, S. 41–42 (online).</ref> Nomenklatorische Synonyme sind Cactus zephyranthodes <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheidw.) Kuntze (1891), Neomammillaria zephyranthoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheidw.) Britton & Rose (1923), Chilita zephyranthoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheidw.) Orcutt (1926), Ebnerella zephyranthoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheidw.) Buxb. (1951), Dolichothele zephyranthoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheidw.) Backeb. (1961) und Bartschella zephyranthoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheidw.) Doweld (2000).
Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 237–238 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Mammillaria zephyranthoides subsp. zephyranthoides
- Mammillaria zephyranthoides subsp. heidiae <templatestyles src="Person/styles.css" />(Krainz) Lüthy
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Fitz Maurice, B, Guadalupe Martínez, J., Sánchez, E., Fitz Maurice, W.A., Bárcenas Luna, R., Gómez-Hinostrosa, C. & Hernández, H.M., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 416.
- Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 167.
Einzelnachweise
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