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Mara (Vorname)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mara ist ein überwiegend weiblicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung

Für den Namen Mara kommen verschiedene Herleitungen in Frage:

  • Der hebräische Name {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) bedeutet „bitter“.<ref>Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 733.</ref><ref name=":2">Patrick Hanks, Kate Hardcastle, Flavia Hodges: Oxford Dictionary of First Names. Second Edition. Oxford University Press Inc., New York 2006, ISBN 0-19-861060-2, S. 181.</ref><ref name=":0">Mara f. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 22. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Vorlage:Bibel/Link gibt sich Noomi diesen Namen, um die Bedeutung „meine Wonne“ ihres ursprünglichen Namens zu negieren.<ref>Mara (1). In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 13. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Beim nordischen Namen Mara handelt es sich um eine weibliche Variante des alten dänischen Männernamens Mar bzw. Marr<ref name=":0" />, der eine Kurzform von Namen, die das Element marr „(Kriegs-) Pferd“, „Ozean“ oder „See“<ref>MARR. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 22. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> beinhalten, darstellt.<ref>Marr. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 22. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>*Marhaz. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 22. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Daneben lässt sich Mara bzw. serbisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf den Namen Maria zurückführen, als ungarische Kurzform von Mária bzw. kroatische oder serbische Kurzform von Marija.<ref>Mara (2). In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 13. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Finnischen handelt es sich bei Mara um einen männlichen Namen, der eine Koseform von Martin darstellt.<ref>Mara m. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 22. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verbreitung

Der Name Mara ist in den Niederlanden seit längerer Zeit geläufig. Im Jahr 2022 stieg er in die Top-100 der Vornamenscharts auf. Ein Jahr später belegte er Rang 78 der Hitliste.<ref>Popularity in the Netherlands. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref>

Auch in Spanien zählt Mara seit 2009 zu den 100 meistgewählten Mädchennamen, jedoch erreichte der Name nie die Topränge. Im Jahr 2022 stand er in den Vornamenscharts auf Rang 80.<ref>Popularity in Spain. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref> Besonders beliebt ist er im Baskenland, wo er im selben Jahr Rang 16 belegte.<ref>Popularity in Basque County. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref> In Galizien stand er auf Rang 41.<ref>Popularity in Galicia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref>

In Portugal hat sich der Name unter den beliebtesten Mädchennamen etabliert. Im Jahr 2016 erreichte er seine bislang einzige Platzierung in der Top-20 der Vornamenscharts. Im Jahr 2018 belegte er Rang 40 der Hitliste.<ref>Popularity in Portugal. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref> In Brasilien war der Name Mara vor allem in den 1950er und 1960er Jahren geläufig.<ref>Popularity in Brazil. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref>

In Kroatien ist der Name geläufig. Im Jahr 2022 belegte er Rang 47 der Hitliste.<ref>Popularity in Croatia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref>

Der Name Mara trat in der Schweiz im Jahr 2001 in die Top-100 der Vornamenscharts ein und erreichte sogleich Rang 63. Die Hitliste der 50 meistgewählten Mädchennamen erreichte er vierzehn Jahre später zum ersten Mal. Zuletzt belegte er in den Vornamenscharts Rang 42 (Stand: 2022).<ref>Popularity in Switzerland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref>

In Deutschland ist Mara seit den 1990er Jahren geläufig. Im Jahr 2002 erreichte der Name erstmals eine Platzierung unter den 100 beliebtesten Mädchennamen, dies stellte jedoch eine kurzzeitige Spitze in der Statistik dar. Drei Jahre später stieg der Name erneut in die Top-100 auf und verließ diese Hitliste seitdem nicht mehr.<ref>Mara. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, 31. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref> Im Jahr 2023 belegte er Rang 41 der Vornamenscharts.<ref>Die beliebtesten Vornamen des Jahres 2023 – Top 500. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 22. Januar 2024.</ref>

Varianten

Zum nordischen Namen Mara finden sich folgende Varianten:

Für Varianten der slawischen bzw. finnischen Kurzform Mara: siehe Maria#Varianten und Martin#Varianten

Namensträgerinnen

Weiterer Vorname

Namensträger

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />