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Marek Poznański

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Datei:Marek Poznański Sejm 2014.JPG
Marek Poznański (2014)

Marek Poznański (* 14. Oktober 1984 in Hrubieszów<ref name="mamprawowiedziec" />) ist ein polnischer Politiker (Twój Ruch, PO, ND–TAK). Er gehörte von 2011 bis 2015 dem Sejm in der VII. Wahlperiode an.

Leben und Beruf

Marek Poznański studierte Archäologie an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität. Anschließend war er Doktorand am Institut für Archäologie und Ethnologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau. Er beschäftigt sich vornehmlich mit experimenteller Archäologie und Luftbildarchäologie.<ref name="mamprawowiedziec" /> Insbesondere beschäftigte er sich mit frühmittelalterlichen Funden aus dem Tscherwener Burgenland<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Nowe znaleziska w prawdopodobnej stolicy Grodów Czerwieńskich“ (Memento vom 23. Oktober 2019 im Internet Archive) auf archeowiesci.pl, abgerufen am 15. März 2026.</ref> und mit dem unterirdischen Tunnelsystem seiner Heimatstadt Hrubieszów aus dem 19. Jahrhundert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„W Hrubieszowie odkryto XIX-wieczne podziemia“ (Memento vom 13. November 2013 im Internet Archive) auf www.nauka.gov.pl, abgerufen am 15. März 2026.</ref> 2010 gehörte er zu den zwei polnischen Archäologen, die den Unfallort des Flugunfalls bei Smolensk untersuchten.<ref name="RP-12-10-2011" /> Von 2016 bis 2022 arbeitete er im Rathaus von Lublin.<ref>„Kulisy odejścia Marka Poznańskiego z ratusza w Lublinie. »Mogłem być obciążeniem dla prezydenta«“ auf www.onet.pl, abgerufen am 15. März 2026.</ref>

Politik

Bei der Parlamentswahl 2011 trat er für die Ruch Palikota (später umbenannt in Twój Ruch) an und 16.640 Wähler stimmten im Wahlkreis 7 Chełm für ihn. Damit erhielt er ein Mandat für den Sejm.<ref name="wybory2011" /> Als einziger Abgeordneter, der nicht für die PiS gewählt worden war, gehörte er dem Parlamentarischen Team zur Untersuchung des Flugunfalls von Smolensk 2010 an. Bei der Europawahl 2014 kandidierte er erfolglos, da die Twój Ruch mit 3,6 % der Stimmen an der 5-%-Hürde scheiterte.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 bewarb er sich um das Amt des Bürgermeisters von Hrubieszów. Er erreichte zwar die Stichwahl, unterlag dort mit 33,5 % der Stimmen dem PSL-Mitglied Tomasz Zając.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Im März 2015 trat er gemeinsam mit Andrzej Rozenek und weiteren Abgeordneten aus der Twój Ruch aus.<ref>„Andrzej Rozenek i trzech innych polityków Twojego Ruchu odejdzie z partii“ auf wiadomosci.onet.pl, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Er schloss sich der Platforma Obywatelska (PO) an, für die er sich bei der Parlamentswahl 2015 erfolglos um die Wiederwahl bewarb.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. März 2026.</ref>

Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 kandidierte er auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska, an dem sich die PO beteiligte, zum Sejmik der Woiwodschaft Lublin, wurde aber nicht gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Später verließ er die PO und unterstützte die „Nowa Demokracja – TAK“.<ref>„NOWY GRACZ NA ARENIE POLITYCZNEJ. NOWA DEMOKRACJA TAK OFICJALNIE ZAPREZENTOWANA“ auf starachowicka.pl, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Für diese kandidierte er 2023 erfolglos zum Senat der Republik Polen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 wurde er für das Wahlkomitee „Porozumienie i Rozwój“ in den Rat des Powiat Hrubieszowski gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. März 2026.</ref>

Weblinks

Commons: Marekstarachowicka.pl Poznański – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="mamprawowiedziec"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mam Prawo Wiedziec, Kandydaci 2011 — wybory do sejmu i senatu – Marek Poznański (Memento vom 15. Oktober 2011 im Internet Archive), abgerufen am 4. Dezember 2011 </ref> <ref name="RP-12-10-2011"> Rzeczpospolita, Janusz Palikot i jego drużyna, 12. Oktober 2011 </ref> <ref name="wybory2011"> Website der staatlichen Wahlkommission, Wybory 2011 – Wyniki wyborów, 15. März 2026 </ref> </references>

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