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Marta Mangué

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Marta Mangué
Datei:Marta Mangue 2 20170519.jpg
Marta Mangué (2017)
Spielerinformationen
Voller Name Marta Elisabet Mangué González
Spitzname „pantera“
Geburtstag 23. April 1983
Geburtsort Las Palmas<ref name="olympia">Marta Mangué in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch; archiviert vom Original)Vorlage:Abrufdatum</ref>, Spanien
Staatsbürgerschaft SpanierinSpanien spanisch
Körpergröße 1,70 m
Spielposition Rückraum
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–2002<ref name=rocasa>balonmanoremudas.es: Marta Mangué: «Vengo a por todas», abgerufen am 14. April 2022</ref> SpanienSpanien Rocasa Gran Canaria
2002<ref name=rocasa>balonmanoremudas.es: Marta Mangué: «Vengo a por todas», abgerufen am 14. April 2022</ref>–2005 SpanienSpanien El Osito L'Eliana Valencia /
CBM Astroc Sagunto
2005–2007 SpanienSpanien Cem. la Union-Ribarroja
2007–2011 Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Team Esbjerg
2011–2012 Serbien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: RK Zaječar
2012–2015 FrankreichFrankreich Fleury Loiret Handball
2015–2020 FrankreichFrankreich Brest Bretagne Handball
2020–2022 FrankreichFrankreich Bourg-de-Péage Drôme HB
2022–2023 SpanienSpanien Rocasa Gran Canaria
Nationalmannschaft
Debüt am 27. Oktober 2000
gegen PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen (28:25)
  Spiele (Tore)
Spanien Spanien 301 (1034)<ref name="rfebm">resultadosbalonmano.isquad.es, „MARTA MANGUE GONZALEZ“, abgerufen am 2. November 2025</ref>
Stand: 15. März 2024

Marta Elisabet Mangué González (* 23. April 1983 in Las Palmas de Gran Canaria) ist eine ehemalige spanische Handballspielerin.

Vereinskarriere

Nachdem Mangué auf ihrer Heimatsinsel bei Rocasa Gran Canaria aktiv gewesen war, wechselte sie zu El Osito L’Eliana Valencia, der sich 2004 in CBM Astroc Sagunto umbenannte. Ab 2005 warf die Rückraumspielerin ihre Tore für Cem. la Union-Ribarroja. Ab 2007 spielte Mangué beim dänischen Erstligisten Team Esbjerg. Im August 2011 unterschrieb sie einen Vertrag bei RK Zaječar in Serbien.<ref name="zajecar">Transfer Bomb: Marta Mangue to HC Zajecar</ref> Nachdem Zaječar die Qualifikation zur EHF Champions League verpasste und sich einige Sponsoren zurückzogen, verließ sie im Dezember 2012 den Verein.<ref name="ver_zajecar">Mangue und Fernandez verlassen Zajecar</ref> Kurz darauf schloss sie sich dem französischen Erstligisten Fleury Loiret Handball an.<ref name="Fleury">Marta Mangue to Fleury Loiret Handball</ref> Mit Fleury Loiret Handball gewann sie 2014 den französischen Pokal und 2015 die französische Meisterschaft. Ab dem Sommer 2015 lief sie für Brest Bretagne Handball auf,<ref>handball-world.com: Frankreich Zweitligist Brest holt Vizeeuropameisterin, abgerufen am 7. April 2015.</ref> anschließend ab 2020 für Bourg-de-Péage Drôme Handball.<ref>limpartial.fr: Une star du handball espagnol arrive au Bourg-de-Péage Drôme Handball, abgerufen am 17. Mai 2020.</ref> Im Sommer 2022 kehrte Mangué zum spanischen Erstligisten Rocasa Gran Canaria zurück.<ref name=rocasa /> Nach der Saison 2022/2023 verließ sie den Verein.<ref>balonmanoremudas.es, „NUEVE JUGADORAS NO CONTINUARÁN EN EL ROCASA LA PRÓXIMA TEMPORADA“, 26. Mai 2023, abgerufen am 2. Juni 2023</ref>

Auswahlmannschaften

Marta Mangué spielte am 17. September 1999 erstmals für eine spanische Auswahl, die juvenil selección.<ref name=rfebm /> Sie nahm mit ihr an der U-17-Europameisterschaft 2001 in der Türkei teil. Mit den spanischen Juniorinnen spielte sie bei der U-19-Europameisterschaft 2000 in Frankreich, der U-20-Weltmeisterschaft 2001 in Ungarn und der U-19-Europameisterschaft 2002 in Finnland. Für die Nachwuchsteams bestritt sie von 1999 bis 2003 insgesamt 73 Länderspiele, in denen sie 376 Tore warf.<ref name=rfebm />

Mangué lief erstmals am 27. Oktober 2000 für die spanische A-Nationalmannschaft auf. Von diesem Debüt gegen Polen bis zu ihrem letzten Länderspiel am 14. Juni 2017 gegen die Ukraine bestritt sie insgesamt 301 Spiele<ref name=rfebm /> für Spanien und ist damit die Spielerin mit den meisten Einsätzen in der A-Auswahl. Mit 1034 Treffern ist sie zudem die Rekordtorschützin der spanischen Auswahl;<ref name=rekord>www.20minutos.es: España doblega a Polonia (26-20) y suma su primera victoria en el Mundial de Serbia, abgerufen am 10. Dezember 2013</ref> im Dezember 2013 übertraf sie mit ihrem 898. Tor für Spanien die bisherige Rekordhalterin Cristina Gómez.<ref>www.larazon.es, „26-20. Marta Mangué: «¡Ni me acordaba!»“, 9. Dezember 2013, abgerufen am 16. Februar 2024</ref> Ihr zu Ehren trägt seit dem Jahr 2024 keine weitere spanische Nationalspielerin die Rückennummer neun.<ref>rfebm.com: La RFEBM retira el dorsal 9 de Marta Mangué, abgerufen am 15. März 2024</ref>

Bei den Olympischen Spielen 2004 belegte sie mit Spanien den sechsten Platz.<ref name="olympia"/> Bei der Europameisterschaft 2008 gewann sie die Silbermedaille. Sie gehörte zum Aufgebot ihres nationalen Verbandes bei der Weltmeisterschaft 2009 in China und bei der Weltmeisterschaft 2011 in Brasilien. Im Sommer 2012 nahm Mangué an den Olympischen Spielen in London teil, wo sie die Bronzemedaille gewann und in das All-Star-Team des Turniers gewählt wurde.<ref name="allstar2012"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.hbold.dk: Kvindernes All-Star hold (Memento vom 20. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 13. August 2012</ref> 2014 gewann sie bei der Europameisterschaft die Silbermedaille. Weiterhin nahm sie an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil.

Bei der Beachhandball-Weltmeisterschaften 2008 belegte Mangué mit der spanischen Nationalmannschaft im Beachhandball Platz 2. Sie bestritt für dieses Team von 2002 bis 2008 insgesamt 13 Spiele und warf dabei 66 Tore.<ref name=rfebm />

Erfolge

Zu ihren besonderen Erfolgen zählen:

Ehrungen

Privates

Marta Mangué hat mit ihrer Partnerin ein im September 2017 geborenes Kind.<ref>hayunalesbianaenmisopa.com, „SILVIA NAVARRO Y MARTA MANGUÉ HABLAN SOBRE SER MADRES Y DEPORTISTAS DE ALTO NIVEL A LA VEZ“, 2. Oktober 2017, abgerufen am 16. Februar 2024</ref>

Weblinks

Commons: Marta Mangué – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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